Ride your bike with Ria

Schon letztes Jahr wollte Ria die Herausforderung annehmen, für die Albvereinsgruppe Gomaringen eine Radtour anzubieten. Dem machte leider der StreuobstWanderGenuss-Tag einen Strich durch die Rechnung.

Dieses Jahr kam nichts dazwischen, und es wurde eine „Tour de StreuobstAlbGenuss“.

Trotz Anspruchs im Hinblick auf Strecke sowie Kilo- und Höhenmeter war die Anzahl der Radelnden unerwartet hoch.

„Von Gomaringen nach Gomadingen“ oder „Von der Wiesaz an die Lauter und zurück“ könnte man die Tour kurz zusammenfassen.

Die Tour war in vier Radetappen aufgeteilt:

Gleich die erste Etappe war sozusagen die Königsetappe mit drei Bergwertungen, darunter eine der höchsten Kategorie.

Die zweite Etappe war etwas für die Sprinter auf flachem Terrain. Allerdings blies der Wind aus der falschen Richtung.

Etappe Nummer drei kann man der Kategorie „Offroad“ zuordnen, mit diversen Gehpassagen, weil der Gewittersturm vom vergangenen Freitag das eine oder andere Hindernis in den Weg gelegt hatte.

Die vierte und letzte Etappe fiel unter die Rubrik „Downhill“. Mit Schwung zurück nach Gomaringen.

An den jeweiligen Etappenzielen war für Verpflegung bestens gesorgt.

Der nicht vorhandene Servicewagen hatte nichts zu tun, und eine medizinische Versorgung war auch nicht notwendig.

Was will man mehr?!

Multifunktionsraum

Die KI sagt:
„Ein Multifunktionsraum ist ein flexibel nutzbares Zimmer, das für verschiedene Zwecke wie Arbeiten, Wohnen, Schlafen oder Freizeit an einem Ort eingerichtet ist.“

So einen Raum gibt es im alten Rathaus in Gomaringen. Da, wo früher der Gemeinderat die Fäden in der Hand hielt, existiert seit einiger Zeit ein solcher Multifunktionsraum.

Vergangene Woche hat zum ersten Mal auch die Albvereinsgruppe Gomaringen diesen Raum gebucht, und das für zwei völlig unterschiedliche Veranstaltungen:

Am Donnerstagabend gab es eine außerordentliche Ausschusssitzung mit hohem Besuch. Der Präsident des Schwäbischen Albvereins höchst persönlich, Thomas Keck, informierte sich über den aktuellen Zustand der Gomaringer Albvereinsgruppe und deren ungewisse Zukunft. In respektvoller Atmosphäre wurde ausgelotet, was machbar ist und was nicht. Ein spannender Abend.

Am Freitag wurde der Multifunktionsraum für das Gomaringer Kinderferienprogramm gebucht. An diesem Nachmittag wurde nicht diskutiert, sondern mit Lötkolben, Lötzinn und Platinen hantiert. Schnell wurde klar, dass das, was einfach aussieht, gar nicht so einfach ist. Mal zu wenig oder mal zu viel Zinn, und schon funktionierte der Schalter oder aber die Leuchtdiode nicht.

Daher wurde kurzerhand umgeplant, und statt zu löten wurde der Fledermausdetektor gesteckt. Auch das noch einfacher Geglaubte, war für manche nicht einfach, so dass Unterstützung durch unsere Expertin Heidrun sehr gefragt war.

Am Ende hatten aber alle Kinder einen funktionierenden Detektor, der natürlich im Multifunktionsraum auch getestet wurde. Jedoch nicht mit einer echten Fledermaus, sondern mit einem Schlüsselbund.

Die Nutzung des Multifunktionsraums hätte innerhalb zwei Tage nicht unterschiedlicher sein können. Aber der Raum hat multifunktioniert.

Ob das wohl bei den Gemeinderatssitzungen früher auch so war?

Unterwegs auf dem U(h)rwaldpfad

Am Sonntag war für die Gomaringer Albvereinler mal wieder der Schwarzwald das Ziel.

Genauer gesagt der Rohrhardsberg, der winters wie sommers eine Reise wert ist. Dies merkt man spätestens am Hinweisschild „Loipe und Fußweg verlaufen parallel“.

Typische Schwarzwaldhöfe schmiegen sich an die steilen Hänge.
Teils baumfreie Kuppen laden zur Fernsicht nach Frankreich und zur Schwäbischen Alb ein.
Wer Glück hat, begegnet dem Auerhahn.

Dazwischen ein Gasthaus im Niemandsland, das seinesgleichen sucht. Ein Muss für einen Halt.

Im alten Schulhaus in Rohrhardsberg-City kommen die Kulturbegeisterten auf ihre Kosten.

Die Elz beginnt am Rohrhardsberg ihren Weg zum Rhein und hüpft bezaubernd von Wasserfall zu Wasserfall.

Völlig logisch, dass hier ein Schwarzwälder Genießerpfad beschildert wurde.

Der U(h)rwaldpfad hat diese Bezeichnung mehr als verdient.

Mitmachkrimi – Juwelenraub im Schloss

Wie im letzten Jahr luden die VHS und der Albverein zum Ferienprogramm nach Bebenhausen ein. Dieses Mal war aber nicht das Kloster, sondern das Schloss das Ziel.

Wer sich im Schloss aufhält, muss sich zwingend an den Dresscode am Hofe halten. Ein Frack oder Jackett für die Herren und Ballkleider für die Damen. Für manches teilnehmende Kind fiel die Wahl angesichts der üppig gefüllten Kleiderschränke schwer.

Nachdem alle angekleidet waren, stellte sich heraus, dass die Juwelen von Königin Olga fehlten.

Auf der Suche ging es durch das ganze Schloss. Vom Ballsaal bis ins Bad. Von der Küche bis ins Schlafzimmer. Doch die wertvollen Steine waren nirgends zu finden.

Am Ende wurden die Kostbarkeiten entdeckt.

Wer die Klunker geklaut hat und wo sie gefunden wurden, bleibt ein Geheimnis.

Da müsst ihr schon selbst nach Bebenhausen fahren und Euch zum Mitmachkrimi anmelden.

40 Jahre Gomaringer Ferienprogramm

Von Anfang an dabei war auch die Albvereinsgruppe Gomaringen, die immer wieder neue Programmpunkte für Gomaringer Kinder auf die Beine gestellt hat.

Die Gemeindeverwaltung veranstaltete für alle aktiv beteiligten Vereine eine kleine, aber feine Feier.

Im kurzen Rückblick zeigte Herr Bürgermeister Heß anhand von Zahlen auf, wie viele Kinder in den letzten Jahren vom Ferienprogramm profitierten.

In Spitzenjahren waren es mehr als 1.000 Gomaringer Kinder.

Herr Heß bedankte sich bei allen Anwesenden für die Unterstützung und ermunterte, doch weiterhin dem Ferienprogramm treu zu bleiben, auch wenn sich die Rahmenbedingungen seit 1986 stark verändert hätten.

Ein Festessen, ein clownistischer Akrobat und das Eismobil zeigten die Wertschätzung der Gemeinde gegenüber den Veranstaltern.

Ein herzliches Dankeschön an die Gemeindeverwaltung für einen wirklich gelungenen Abend.

Nuff-Ra-Wanderung mit Stephes – die Letzte

Short Version:

Zum letzten Mal

  • lud Stephes zur Nuff-Ra-Wanderung ein.
  • wurden die Teilnehmenden begrüßt.
  • fuhr man in Fahrgemeinschaften zum Ausgangspunkt.
  • ging es Nuff.
  • ging es auch wieder Ra.
  • wurde ein Espresso ausgeschenkt.
  • gab es Kekse for free.
  • wurde unnützes Wissen geteilt.
  • endete die Tour am Ausgangspunkt.
  • bedankte sich Stephes bei den Mitkommenden.
  • gab es ein Dankeschön der Teilnehmenden.

 

Extended Version:

Wandern in Bad Urach ohne Wasserfall und Burg? – Geht das überhaupt?

Genau das konnte man vergangenen Sonntag bei der Nuff-Ra-Wanderung mit Stephes erkunden und wurde fündig.

Existiert doch da in Richtung Grabenstetten das liebliche Kaltental mit zwei Weihern und einem Aussichtsfelsen mitten im Wald.

Von dort, wo Mann – und auch Frau – noch minigolfen kann, geht es hinter letzten Hausdächern in die Höhe, was vierzig Beine gut bewältigten. Teils enge Pfade führen zum Kaltentalweiher, der zwar nicht zum Baden, aber zum Pausieren und anschließendem Weiterwandern zum Lauereckfelsen einlädt. Von dort erstreckt sich ein bombastischer Blick ins Tal zwischen Grabenstetten und Bad Urach.

Von dort geht es außerdem weiter zum südlichen Rand des Heidengrabens, der Elsachstadt, in der einst Kelten zuhause waren.

Über den Kohlteichweiher gelangt man wieder zurück zum Ausgangspunkt und hat als Mitwandernder außerdem gelernt, wie man nicht ganz originalgetreu italienischen Espresso in freier Wildbahn zubereitet und was sich in so manchem Jahr am zweiten August sonst noch so ereignete.