Schneeschuhwanderung ins Paradies mit Stephes

Zum dritten Mal lud Stephes zur Schneeschuhwanderung ins Paradies ein. Und dieses Mal fand sie tatsächlich statt.

Bei herrlichem Sonnenschein und wohligen MINUS 10 Grad war Start am „Winterberg“ in Schonach. Auch wenn die Wärme des kurz vorher im Backhäusle eingenommenen Starter-Kaffees schnell aufgebraucht war, sorgte der Anstieg zum Holzeck dafür, dass die innere Wärme wieder zurückkam.

Auf genau 1.000 Meter über Null waren wir der Sonne so viel näher, dass sie uns wärmte.

Über einen schönen, steilen und jungfräulichen Hang stapften wir hinab ins Holz.

So schön!

Nachdem alle Teilnehmer das Geradeauslaufen drauf hatten, wurde nun das Übersteigen von Weidezäunen und Bächen geübt. Die höchste Stufe, also die Kombination aus Weidezaun und Bach, wurde von allen mit Bravour gemeistert.

Ein kurzer Stopp am Dachdeckerschuppen in der warmen Sonne mit Flamingotee, Kaffee und diversen Süßigkeiten kam zur genau richtigen Zeit. Denn danach, kurz vor dem Paradies wehte uns das böse Väterchen Frost kräftig um die Ohren.

Kaum zu glauben, dass die damals im Paradies nackig waren. Also wir waren sehr froh an unserer Funktionskleidung. Uns musste man gar nicht aus dem Paradies treiben, denn wir gingen selbst.

Nochmals über zwei kleinere Hügel führte uns Stephes zum uralten Dominihof, wo extra für uns Bierbänke mit Kissenauflage aufgestellt waren. Eine spannende Mittagspause in der Sonne mit herunterfallenden Eiszapfen folgte.

Keiner wurde getroffen und wir keuchten steil bergauf nochmals dem Väterchen Frost entgegen. Eine kurze Phase Eiseskälte folgte.

Aber bereits am Hummelhof erwärmte uns die Sonne wieder.

Den Barfußpfad ließen wir ausnahmsweise links liegen und am oberen Sommerberg hätte eine Bank zum Verweilen eingeladen, wenn ein Kaffee oder Espresso serviert worden wäre. Der Barista hatte leider frei!

Als letzte Prüfung folgte der Abstieg durch das Unterholz mit Brombeergestrüpp. Stephes hatte uns alle so gut instruiert, dass wir ohne Sturz auch diese letzte Prüfung bestanden.

Nach kurzweiligen vier Stunden im Schwarzwaldwinter beendeten wir diesen erlebnisreichen Tag im Bergseestüble.