„Nun, da sich der Vorhang der Nacht von der Bühne hebt, kann das Spiel beginnen.“

So könnte man mit den Worten der „Fantastischen Vier“ auch den Start des Abends im Tropenhaus des botanischen Gartens beschreiben.

Bei lausiger Kälte draußen, eröffnete sich uns feuchttropische Luft im Innern des riesigen Gewächshauses.

Im Dunkeln stehend riecht man die dicke Luft und hört ein abwechslungsreiches Pfeifen.

Dieses Pfeifen ist beeindruckend und man fragt sich:

„Wo sind die Vögel?“. Sind die überhaupt echt?

Die Töne klingen so rein wie aus der Musikbox.

Annie, unsere gebuchte Botanikerin, klärte uns auf. Es sind gar keine Vögel, die da pfeifen. Es sind, und das ist kein Witz, Frösche, die wenn die Nacht hereinbricht, ihr Pfeifen beginnen.

Wer Glück hat, kann sogar die Frösche beobachten. Und wir hatten Glück.

Sehr beindruckend waren aber auch die vielen Pflanzen.

Ob Bambus, Banane, Chili, Kaffee, Mango oder Kaugummibaum.

Der Bambus wächst ziemlich schnell. Ein Kind der Gruppe brauchte für 130 cm acht Jahre, der Bambus nur drei Tage.

Viele spannende Dinge zeigte uns Annie. Die Stunde für die Führung verging wie im Flug.

Zum Schluss ging es noch zum Kakaobaum mit großen gelben Früchten direkt am Stamm und einem Geschmackstest von einer 95-prozentigen Schokolade.

Ein Gaumenschmaus war diese für wenige und es stellt sich die Frage, wie der Mensch darauf gekommen ist, dieses bittere Zeug lecker zu machen.

Hier noch eine Hörprobe der pfeifenden Frösche

 

Rückblick Märzenbecherwanderung

Das Wunder der Märzenbecher

  • immer im März beginnend
  • immer an denselben Stellen
  • immer in felsigen Tälern am Rande der Alb
  • immer auf der Schattenseite
  • immer noch mehr
  • immer noch größer

 

  • immer geheimnisvoll
  • immer beeindruckend
  • immer in Begleitung von Kelchbecherling und Seidelbast
  • immer in der Nachbarschaft von Ameisen
  • immer schön anzusehen
  • immer im März endend

Auch dieses Jahr wieder

Rückblick Lauchertsee

Tief in die Kuppenalblandschaft hat sich die Seckach bei Mägerkingen eingeschnitten und mündet kurz nach dem Lauchertsee in die Lauchert.

Um diese Schwemmlandschaft, in der sich natürlich auch der Biber niedergelassen hat, zu bestaunen, mussten zuerst einige Höhenmeter überwunden werden.

Nach dem „Warmlaufen“ an der gut gefüllten Seckach entlang, war die „Neue Steige“ mit ihren alten Häusern die erste Herausforderung auf dem Weg zum Neuban.

Über mehrere Kaskaden mal gemäßigt, mal auch etwas steiler wurde die mit einer Wacholderheide und Weidebuchen bestückte Kuppe auf 811 Meter erreicht.

Dort wartete die nächste Herausforderung, nämlich die Auswahl des Abendessens aus der kleinen Karte des Gasthauses.

Vom höchsten Punkt ging es dann leicht wellig hinab zum eingangs erwähnten Biberparadies.

Just im Moment der Ankunft dort, zogen zwei stolze Schwäne, wie bei einer Windjammerparade, an der Gruppe vorbei.

Die Sonne war bereits hinter den Kuppen verschwunden und die Temperatur ging in den Keller.

Welch ein Glück, das Gasthaus war nicht mehr weit.