Rückblick auf die Wanderung vom 11.10.2026

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Dieses Sprichwort passt zur Wanderung am vergangenen Sonntag.

Für die Albvereinsgruppe war der Breitenbach das Ziel. Los ging es am Parkplatz Alteburg. Über Wald- und Wiesenwege gelangte die Gruppe bei gutem Wanderwetter zum Grillplatz bei der Pfullinger Kleingartenanlage.

Nach dem sich alle gestärkt hatten wurde die Pfullinger Anhöhe erklommen, was mit einem tollen Panoramablick auf die Gipfel der Schwäbischen Alb belohnt wurde.

Hernach führte der Weg über Gaisbühl, Naturtheater, Reutlinger Seen zum Breitenbachsee.

Dort konnten alle beobachten, dass durch die lange Trockenheit der Wasserspiegel ziemlich niedrig ist.

Eine Umrundung des Sees durfte natürlich nicht fehlen und mit der Aussicht auf ein gutes Abendessen ging es zurück zum Ausgangspunkt an der Alteburg.

Ein heiliger Berg im weiten Land

Oberschwaben um Riedlingen ist nicht ausschließlich flach, sondern dort, wo die Donau fließt, erhebt sich unweit der Bussen, ein Eiszeitrelikt. Auf dem Weg dorthin kannst du edle Pferde bestaunen und dich von der Schwarmintelligenz der Stare inspirieren lassen, Bäume in Reih und Glied stehen sehen und zahlreichen Feldkreuzen begegnen, die die Heiligkeit des Ziels auf dem Berg erahnen lassen.

In der dortigen Bussenkirche, flankiert von der Bussenruine, warten Kerzen darauf, angezündet zu werden, was – so die Legende – wohl schon so manchem Kinderwunsch zur Erfüllung verholfen haben soll.

Sofern man sich nicht in Exerzitien bei den Franziskanerinnen begibt, findet man auch wieder den Weg hinunter, auch durch idyllisches Nadelgehölz.

Auf dem Rückmarsch nach Riedlingen lässt sich außerdem feststellen, dass es auch hierzulande Wanderheuschrecken gibt, die schon mal auf Wandermützen Platz nehmen, dass es selbst in katholischen Gefilden einst einmal Etablissements für das Nachtleben gegeben hat und dass es sich bei der Stadtbrücke in der Donau waten lässt.

Kurz vor Ankunft am Ausgangspunkt bringt eine Gelateria die Pilgernden doch noch vom rechten Weg ab. Eine Kugel Eis auf die Hand kann doch keine Sünde sein.

Ehrenamtliche/r Naturschutzbeauftragte/n (m/w/d) – Werde Anwalt für unsere Natur!

Fast alle Ämter in der Albvereinsgruppe Gomaringen wurden am 12. September 2026 wieder besetzt.

Aber nur fast, deshalb:

Die Albvereinsgruppe Gomaringen sucht Dich als

Ehrenamtliche/r Naturschutzbeauftragte/n (m/w/d) – Werde Anwalt für unsere Natur!

Beginn: Ab sofort / Saison 2026

Fokus: Artenschutz, Landschaftspflege und Umweltbildung

Über uns

Der Schwäbische Albverein ist ein anerkannter Naturschutzverband. Wir wandern nicht nur – wir bewahren, was wir lieben. Von der Pflege wertvoller Biotope bis zum Schutz heimischer Vogelarten leisten wir in der Albvereinsgruppe einen aktiven Beitrag zur Artenvielfalt. Um diese wichtige Säule unserer Vereinsarbeit zu stärken, suchen wir eine engagierte Persönlichkeit mit Herz für die Umwelt.

Deine Aufgaben

  • Praktischer Naturschutz: Du planst und koordinierst Landschaftspflegemaßnahmen (z. B. Entbuschungs-Aktionen oder das Aufstellen von Nistkästen).
  • Beratung & Stellungnahme: Du berätst den Vorstand bei Naturschutzthemen und sichtest bei Bedarf behördliche Planungsunterlagen in Unserem Gebiet.
  • Umweltbildung: Du begeisterst unsere Mitglieder (und solche, die es werden wollen) durch kleine Exkursionen oder Infos zu Flora und Fauna am Wegesrand.
  • Netzwerkpflege: Du bist die Schnittstelle zu Naturschutzbehörden, Forstdienststellen und anderen Verbänden wie dem NABU oder BUND.

Dein Profil

  • Naturkenntnis: Du hast ein grundlegendes Wissen über die heimische Tier- und Pflanzenwelt oder die große Bereitschaft, dieses zu vertiefen.
  • Tatkraft: Du scheust Dich nicht davor, bei Pflegeeinsätzen auch mal selbst die Handschuhe anzuziehen.
  • Kommunikationsgeschick: Du kannst die Wichtigkeit von Schutzmaßnahmen gegenüber Wanderern und Landnutzern freundlich und bestimmt vermitteln.
  • Nachhaltigkeit: Dir ist es wichtig, dass auch kommende Generationen die Schwäbische Alb in ihrer Vielfalt erleben können.

Dir bieten wir

  • Fachliche Qualifikation: Wir übernehmen die Kosten für Deine Ausbildung zum zertifizierten Natur- und Landschaftsführer oder für Naturschutz-Seminare an der Heimat- und Wanderakademie.
  • Handlungsspielraum: Setze eigene Schwerpunkte – ob Insektenschutz, Biotoppflege oder die Erstellung eines „Natur-Lehrpfads“.
  • Experten-Support: Die Fachabteilung Natur, Umwelt, Energie im Hauptverein unterstützt Dich mit Fachwissen und Fördermittelberatung.
  • Sinnstiftung: Ein Ehrenamt, das sichtbare Spuren hinterlässt und aktiv zum Klimaschutz in unserer Region beiträgt.

Schütze mit uns unsere Heimat!

Möchtest Du der Natur eine Stimme geben? Wir freuen uns auf Deine Ideen und Dein Engagement!

Für Fragen oder ein erstes Gespräch steht Dir unser Vorstand gerne zur Verfügung:

Stephan Rilling
E-Mail: savgom@gmail.com

Infos zum Verein: gomaringen.albverein.eu

Der bebrillte Hohenneuffen und die WanderBar

Der Ausgangspunkt war Neuffen, das erste Etappenziel die Burg Hohenneuffen, auf der 1948 die südwestdeutsche Dreiländerkonferenz als Wegweiser zur Gründung unseres Länds stattfand. Heute kann man dort, auch im Glashaus, Kaffeespezialitäten genießen.

Es wurde „hochgehkeltert“ und „hochgehsiedelt“ zum Erlebnisfeld Heidengraben mit dem Heidengrabenturm, der in Anlehnung an eine keltische Triskele im Dreieck-Design gebaut wurde. Unweit davon befindet sich die „Brille Hülben“, die als ungewöhnliches Kunstwerk am Albtrauf die besuchte Burg nochmal durch’s Brillenglas entdecken lässt.

Weiteres Ziel: Die Barnberghöhle. Diese Karsthöhle erlaubt das Eindringen auf etlichen Längenmetern, Stirnlampen sind erwünscht. Zufälligerweise machte die UNESCO jüngst eben den 13. September zum „International Day of Caves and Karst“; so bewegte sich Stephes’ Truppe zeitgemäß auf passendem Terrain.

Höhepunkt beim Abstieg durch die Weinberge: Ein Rendezvous mit der wunderbaren WanderBar.

Ein elektrisch betriebenes Lastenfahrrad nebst feuerrotem Auflieger mit integriertem Barbetrieb und überaus qualifiziertem Ausschankpersonal, welches den Silvaner, auch 1948 serviert beim oben genannten Treffen, inklusive Häppchen kredenzt.

Das war gelungener Hochgenuss zum vorausgegangenen „Hochgehnuss“ und ein krönender Abschluss des Tages.

Außerordentliche Mitgliederversammlung am 12. September 2026

Soll die 134-jährige Geschichte der Albvereinsgruppe Gomaringen zu Ende sein oder soll ein neues Kapitel aufgeschlagen werden? Das war die Frage bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am vergangenen Samstag.

An diesem Abend ging es im Schützenhaus bildlich gesprochen für ungefähr 50 Albvereinler auf eine kurzweilige Bergwanderung.

Etappenweise wurden die Ziele und Anforderungen an die Vereinsleitung vorgestellt und wurde behutsam Höhenmeter um Höhenmeter gemeistert.

In den Gehpausen wurden die Bergwanderer an die Verantwortung gegenüber der Wandergruppe erinnert und Möglichkeiten aufgezeigt, wie und wo diese übernommen werden kann.

In allen Pausen gab es Menschen, die sich bereit erklärten, Verantwortung zu übernehmen.

Nach gerade mal einer dreiviertel Stunde war der Gipfel der Bergtour erreicht und alle Verantwortlichkeiten waren vergeben.

Somit wird 2027 bei der Albvereinsgruppe Gomaringen das einhundertfünfundreißigste Kapitel aufgeschlagen.

Der Abstieg vom Gipfel erfolgte in ausgelassener Stimmung.

Stuttgarter Rössleweg – Westschleife – Vom Pragsattel zum Waldauerle

Auf dieser Strecke kann man im September Vieles erleben:

  • Den Fernsehturm im morgendlichen Nebel.

 

  • Die vollbepackten Weinreben in grün, hell- und dunkelrot.
  • Die Wochenendgrundstücke der Stuttgarter mit Bananen- und Feigenbäumen.
  • Die Ausblicke über den Stuttgarter Kessel, ob zum Birkenkopf oder zum Schloss Solitude.
  • Den Nesenbach, Lindenbach, Feuerbach und die Schwälblesklinge.

 

  • Den Ampeldrücker auf zwei Meter Höhe für Reitende.
  • Das Gipfelkreuz des Birkenkopfs.

 

  • Die Fernsichten zur Schwäbischen Alb, dem Schwarzwald, dem Schurwald und ins Unterland.
  • Die Rettungshundestaffel des DRK Stuttgart im Übungseinsatz.
  • Die spontane Weinprobe im Stuttgarter Nobelviertel mit Weinen von Vis-à-vis.

 

  • Das Garagentor aus Glas mit dahinterstehender Luxuskarosse.
  • Das Waldauerle für den krönenden Abschluss.
  • Den Fernsehturm in der Abendsonne.

 

 

 

Ride your bike with Ria

Schon letztes Jahr wollte Ria die Herausforderung annehmen, für die Albvereinsgruppe Gomaringen eine Radtour anzubieten. Dem machte leider der StreuobstWanderGenuss-Tag einen Strich durch die Rechnung.

Dieses Jahr kam nichts dazwischen, und es wurde eine „Tour de StreuobstAlbGenuss“.

Trotz Anspruchs im Hinblick auf Strecke sowie Kilo- und Höhenmeter war die Anzahl der Radelnden unerwartet hoch.

„Von Gomaringen nach Gomadingen“ oder „Von der Wiesaz an die Lauter und zurück“ könnte man die Tour kurz zusammenfassen.

Die Tour war in vier Radetappen aufgeteilt:

Gleich die erste Etappe war sozusagen die Königsetappe mit drei Bergwertungen, darunter eine der höchsten Kategorie.

Die zweite Etappe war etwas für die Sprinter auf flachem Terrain. Allerdings blies der Wind aus der falschen Richtung.

Etappe Nummer drei kann man der Kategorie „Offroad“ zuordnen, mit diversen Gehpassagen, weil der Gewittersturm vom vergangenen Freitag das eine oder andere Hindernis in den Weg gelegt hatte.

Die vierte und letzte Etappe fiel unter die Rubrik „Downhill“. Mit Schwung zurück nach Gomaringen.

An den jeweiligen Etappenzielen war für Verpflegung bestens gesorgt.

Der nicht vorhandene Servicewagen hatte nichts zu tun, und eine medizinische Versorgung war auch nicht notwendig.

Was will man mehr?!

Multifunktionsraum

Die KI sagt:
„Ein Multifunktionsraum ist ein flexibel nutzbares Zimmer, das für verschiedene Zwecke wie Arbeiten, Wohnen, Schlafen oder Freizeit an einem Ort eingerichtet ist.“

So einen Raum gibt es im alten Rathaus in Gomaringen. Da, wo früher der Gemeinderat die Fäden in der Hand hielt, existiert seit einiger Zeit ein solcher Multifunktionsraum.

Vergangene Woche hat zum ersten Mal auch die Albvereinsgruppe Gomaringen diesen Raum gebucht, und das für zwei völlig unterschiedliche Veranstaltungen:

Am Donnerstagabend gab es eine außerordentliche Ausschusssitzung mit hohem Besuch. Der Präsident des Schwäbischen Albvereins höchst persönlich, Thomas Keck, informierte sich über den aktuellen Zustand der Gomaringer Albvereinsgruppe und deren ungewisse Zukunft. In respektvoller Atmosphäre wurde ausgelotet, was machbar ist und was nicht. Ein spannender Abend.

Am Freitag wurde der Multifunktionsraum für das Gomaringer Kinderferienprogramm gebucht. An diesem Nachmittag wurde nicht diskutiert, sondern mit Lötkolben, Lötzinn und Platinen hantiert. Schnell wurde klar, dass das, was einfach aussieht, gar nicht so einfach ist. Mal zu wenig oder mal zu viel Zinn, und schon funktionierte der Schalter oder aber die Leuchtdiode nicht.

Daher wurde kurzerhand umgeplant, und statt zu löten wurde der Fledermausdetektor gesteckt. Auch das noch einfacher Geglaubte, war für manche nicht einfach, so dass Unterstützung durch unsere Expertin Heidrun sehr gefragt war.

Am Ende hatten aber alle Kinder einen funktionierenden Detektor, der natürlich im Multifunktionsraum auch getestet wurde. Jedoch nicht mit einer echten Fledermaus, sondern mit einem Schlüsselbund.

Die Nutzung des Multifunktionsraums hätte innerhalb zwei Tage nicht unterschiedlicher sein können. Aber der Raum hat multifunktioniert.

Ob das wohl bei den Gemeinderatssitzungen früher auch so war?

Unterwegs auf dem U(h)rwaldpfad

Am Sonntag war für die Gomaringer Albvereinler mal wieder der Schwarzwald das Ziel.

Genauer gesagt der Rohrhardsberg, der winters wie sommers eine Reise wert ist. Dies merkt man spätestens am Hinweisschild „Loipe und Fußweg verlaufen parallel“.

Typische Schwarzwaldhöfe schmiegen sich an die steilen Hänge.
Teils baumfreie Kuppen laden zur Fernsicht nach Frankreich und zur Schwäbischen Alb ein.
Wer Glück hat, begegnet dem Auerhahn.

Dazwischen ein Gasthaus im Niemandsland, das seinesgleichen sucht. Ein Muss für einen Halt.

Im alten Schulhaus in Rohrhardsberg-City kommen die Kulturbegeisterten auf ihre Kosten.

Die Elz beginnt am Rohrhardsberg ihren Weg zum Rhein und hüpft bezaubernd von Wasserfall zu Wasserfall.

Völlig logisch, dass hier ein Schwarzwälder Genießerpfad beschildert wurde.

Der U(h)rwaldpfad hat diese Bezeichnung mehr als verdient.

Mitmachkrimi – Juwelenraub im Schloss

Wie im letzten Jahr luden die VHS und der Albverein zum Ferienprogramm nach Bebenhausen ein. Dieses Mal war aber nicht das Kloster, sondern das Schloss das Ziel.

Wer sich im Schloss aufhält, muss sich zwingend an den Dresscode am Hofe halten. Ein Frack oder Jackett für die Herren und Ballkleider für die Damen. Für manches teilnehmende Kind fiel die Wahl angesichts der üppig gefüllten Kleiderschränke schwer.

Nachdem alle angekleidet waren, stellte sich heraus, dass die Juwelen von Königin Olga fehlten.

Auf der Suche ging es durch das ganze Schloss. Vom Ballsaal bis ins Bad. Von der Küche bis ins Schlafzimmer. Doch die wertvollen Steine waren nirgends zu finden.

Am Ende wurden die Kostbarkeiten entdeckt.

Wer die Klunker geklaut hat und wo sie gefunden wurden, bleibt ein Geheimnis.

Da müsst ihr schon selbst nach Bebenhausen fahren und Euch zum Mitmachkrimi anmelden.