Multifunktionsraum

Die KI sagt:
„Ein Multifunktionsraum ist ein flexibel nutzbares Zimmer, das für verschiedene Zwecke wie Arbeiten, Wohnen, Schlafen oder Freizeit an einem Ort eingerichtet ist.“

So einen Raum gibt es im alten Rathaus in Gomaringen. Da, wo früher der Gemeinderat die Fäden in der Hand hielt, existiert seit einiger Zeit ein solcher Multifunktionsraum.

Vergangene Woche hat zum ersten Mal auch die Albvereinsgruppe Gomaringen diesen Raum gebucht, und das für zwei völlig unterschiedliche Veranstaltungen:

Am Donnerstagabend gab es eine außerordentliche Ausschusssitzung mit hohem Besuch. Der Präsident des Schwäbischen Albvereins höchst persönlich, Thomas Keck, informierte sich über den aktuellen Zustand der Gomaringer Albvereinsgruppe und deren ungewisse Zukunft. In respektvoller Atmosphäre wurde ausgelotet, was machbar ist und was nicht. Ein spannender Abend.

Am Freitag wurde der Multifunktionsraum für das Gomaringer Kinderferienprogramm gebucht. An diesem Nachmittag wurde nicht diskutiert, sondern mit Lötkolben, Lötzinn und Platinen hantiert. Schnell wurde klar, dass das, was einfach aussieht, gar nicht so einfach ist. Mal zu wenig oder mal zu viel Zinn, und schon funktionierte der Schalter oder aber die Leuchtdiode nicht.

Daher wurde kurzerhand umgeplant, und statt zu löten wurde der Fledermausdetektor gesteckt. Auch das noch einfacher Geglaubte, war für manche nicht einfach, so dass Unterstützung durch unsere Expertin Heidrun sehr gefragt war.

Am Ende hatten aber alle Kinder einen funktionierenden Detektor, der natürlich im Multifunktionsraum auch getestet wurde. Jedoch nicht mit einer echten Fledermaus, sondern mit einem Schlüsselbund.

Die Nutzung des Multifunktionsraums hätte innerhalb zwei Tage nicht unterschiedlicher sein können. Aber der Raum hat multifunktioniert.

Ob das wohl bei den Gemeinderatssitzungen früher auch so war?