Der bebrillte Hohenneuffen und die WanderBar

Der Ausgangspunkt war Neuffen, das erste Etappenziel die Burg Hohenneuffen, auf der 1948 die südwestdeutsche Dreiländerkonferenz als Wegweiser zur Gründung unseres Länds stattfand. Heute kann man dort, auch im Glashaus, Kaffeespezialitäten genießen.

Es wurde „hochgehkeltert“ und „hochgehsiedelt“ zum Erlebnisfeld Heidengraben mit dem Heidengrabenturm, der in Anlehnung an eine keltische Triskele im Dreieck-Design gebaut wurde. Unweit davon befindet sich die „Brille Hülben“, die als ungewöhnliches Kunstwerk am Albtrauf die besuchte Burg nochmal durch’s Brillenglas entdecken lässt.

Weiteres Ziel: Die Barnberghöhle. Diese Karsthöhle erlaubt das Eindringen auf etlichen Längenmetern, Stirnlampen sind erwünscht. Zufälligerweise machte die UNESCO jüngst eben den 13. September zum „International Day of Caves and Karst“; so bewegte sich Stephes’ Truppe zeitgemäß auf passendem Terrain.

Höhepunkt beim Abstieg durch die Weinberge: Ein Rendezvous mit der wunderbaren WanderBar.

Ein elektrisch betriebenes Lastenfahrrad nebst feuerrotem Auflieger mit integriertem Barbetrieb und überaus qualifiziertem Ausschankpersonal, welches den Silvaner, auch 1948 serviert beim oben genannten Treffen, inklusive Häppchen kredenzt.

Das war gelungener Hochgenuss zum vorausgegangenen „Hochgehnuss“ und ein krönender Abschluss des Tages.