Über den Wolken im Sonnenschein.
Den Schwabenschmaus auf dem Teller.
Ein Ausblick wie aus einem Flieger.
Nur fröhliche Gesichter.
Jung und Alt zusammen.
Was für ein Glückstag – einfach unbeschreiblich schön.

Diese Wanderung war ein Test für Winter-Outdoor-Bekleidung in jeglicher Hinsicht.
Bei Minus elf Grad Celsius erfolgte der Aufstieg durch die mit Eiszapfen dekorierte Bolberg-Nordwand.
Der anfängliche Nebel hatte sich verflüchtigt und am Bolberggipfel schien die Sonne. Ein unbeschreiblicher Ausblick bot sich bis zur Hornisgrinde.
Ein laues Lüftchen zeigte merklich den Windchill-Effekt.
Gut, dass die sonnigen Wiesen auf der Südseite von der etwas höheren Albkante geschützt sind, sofern der Wind aus Westen kommt. Dem war so und eine leicht erhöhte Temperatur kam im Körper auf.
Der Nebel über Oberschwaben gab leider die Sicht auf die Alpen nicht frei. Dafür gab es als neuen Hingucker zwei Windräder auf dem Hohfleck.
Auf dem weiteren Weg über die Kuppenalb zeigte der Windchill, dass sich Windräder hier lohnen könnten.
Kurz vor Schluss wurde die Skipiste betreten und unerlaubter Weise der direkte Weg zur wärmenden Skihütte eingeschlagen.
Ein Punsch, ein Kaffee, ein Glühwein – was für eine Wohltat!
Dunkle Abende laden ein, in einer warmen Stube zusammenzukommen und miteinander bei einem deftig gefüllten Teller zu speisen und sich zu unterhalten. So geschehen am vergangenen Samstag im Schützenhaus.
Bei dieser Gelegenheit wurden auch Mitglieder für Ihre Jahrzehntelange Treue zum Verein geehrt und mit Urkunde, Anstecknadel und Geschenkkorb versehen. Leider konnten neun Mitglieder nur virtuell geehrt werden. Dafür konnte ein Mitglied für 50 Jahre Treue besonders geehrt werden.
Fast schon eine Tradition ist es, dass Mitglieder bei der Herbstfeier von einer nicht alltäglichen Reise berichten.
So hieß es einchecken, anschnallen und mit leichtem Gepäck losfliegen nach Nepal.
Die Reisenden mit Guide und Sherpa nahmen die Passagiere mit auf den Annapurna Circuit Trail, der bis zum Basislager des schwer zu besteigenden Annapurna führt. In Bild, Wort und Ton gab es beindruckende Einblicke in die Tour, die Landschaft, die Menschen, den Verkehr, das Essen. Ein Augen- und Ohrenschmaus.
Der Direktflug von Katmandu zurück ins Schützenhaus war pünktlich und nach der Landung informierte der Pilot über das, was nach dem Auschecken kommen wird.
Ein Absacker in der Schützenhaus-Lounge beendete den erlebnisreichen Abend.
Euer Verhalten nach dem Abi-Ball auf dem Horn war suboptimal.
Ihr habt eingesehen, dass das nicht in Ordnung war und habt Euch aufrichtig entschuldigt.
Außerdem habt Ihr Euch bereit erklärt, uns bei einem Arbeitseinsatz in unseren Biotopen in den Wintermonaten zu unterstützen.
Am vergangenen Samstag habt Ihr Eure Zusage wahr gemacht und uns im Biotop Heuwiesen kräftig unterstützt. Dass mehr Leute kommen wie angemeldet, ist, wenn es um Arbeit geht, eher selten. Ihr habt es geschafft.
Ihr seid buchstäblich in der Scheiße gelandet, die unsere tierischen Biotop-Pfleger Karl, Peter und Franz hinterlassen haben.
Allerdings haben die drei Euch die Arbeit wesentlich leichter gemacht, denn sie haben alle abgesägten Äste komplett vom Laub befreit. So hat sich das Gewicht der Äste wesentlich verringert.
Ihr habt festgestellt, dass Arbeit in der Gruppe auch Spaß machen kann. Das hat uns sehr gefreut. Und natürlich freuen wir uns auch, Euch bei zukünftigen Maßnahmen begrüßen zu dürfen.
Am 15. Oktober 2025 erschien im GEA ein Artikel über die fünf schönsten Herbstwanderungen hier in der Region.
Auf den zweiten Platz kam die Rundwanderung um Haigerloch, der Perle an der Eyach zwischen Schwarzwald, Alb und Neckartal.
Auch ohne diesen Artikel wussten das schon Margit und Hansjörg, die am vergangenen Sonntag zu dieser Wanderung in einer „extended Version“ eingeladen hatten.
Wenn man nämlich bereits in der Trillfinger Vorstadt mit der Wanderung startet, kommt man trotz dem Hinweisschild „Sackgasse“ auf ebenem Weg zum Trillfinger Kapf. Ein Aussichtspunkt mit Gipfelkreuz.
Wem „eben“ zu wenig ist, dem seien der Abstieg ins tiefe Tal, das die Eyach durch den Fels geschliffen hat, und der Wiederaufstieg auf schmalem Pfad und Grat sehr zu empfehlen.
Beim Schloss in Haigerloch begann dann der eigentliche Rundweg mit vielen Ausblicken, herbstlich bunten Bäumen, Pilzen in allen Größen und Formen.
Um auf die andere Seite des Tales zu kommen, muss man hinuntersteigen und auf der anderen Seite wieder hoch. Dazwischen zwei kleine Mutproben. Eine Gitterrost-Brücke über die Eyach und ein Römerturm mit Glocken und steilen Stiegen.
Wer die evangelische Kirche im katholischen Haigerloch links liegen lässt, verpasst eine Kirche die im Stil der Zollernburg gebaut wurde und innen drin mit einer Originalkopie des letzten Abendmahls von Leonardo da Vinci protzt.
Zurück ging es an der Hangkante entlang mit Blick auf die Stationen wo man schon gewesen ist.
Was der Autor vom GEA vielleicht nicht weiß, ist dass der Rundweg um Haigerloch im Frühling noch viel schöner ist, weil dort dann überall die Zirenga blühen.
ist eine Kunstform, bei der man auch ohne Kunstverstand beachtliche Ergebnisse präsentieren kann.
So geschehen am vergangenen Sonntag im Buchbach.
Nach einer kurzen Einweisung durch die Dozentin der VHS, erhielten alle Teilnehmenden die Aufgabe innerhalb einer Stunde Länd-Kunschd zum Thema „Grenzen“ zu entwerfen. Passend zum Tag der Deutschen Einheit zwei Tage zuvor.
Obwohl die äußeren Bedingungen ziemlich unwirtlich waren, hielten alle Kunstschaffenden eine Stunde durch und schufen wirklich sehenswerte Kunstobjekte.
Ob mit Äpfeln, Eicheln, Schlehen, Blättern, Gräsern, Baumstümpfen oder Steinen. Alles war erlaubt. Diese Vielfalt ergab die unterschiedlichsten Interpretationen zum Thema.
Die Lebenszeit der Kunstwerke ist jedoch begrenzt, bei einigen sogar sehr kurz, wenn sich Wind und Regen darüber hermachen. Daher ist es besonders wichtig, gleich nach Fertigstellung oder schon im Währenden Bilder zu machen, um beim abschließenden Rundgang sagen zu können, so hat es eigentlich ausgesehen.
ist ein Jagdsignal, das das Bläsercorps der Kreisjägervereinigung Tübingen am vergangenen Freitag auf dem Gomaringer Horn erklingen ließ. Das hat nichts mit einem schlafenden Gockeler zu tun, sondern bedeutet, die „Abzugshähne“ der Gewehre werden gesichert, das Schießen und die Jagd sind vorbei. Der Hahn in Ruh ist ein Signal im Ablauf einer Treibjagd. Zum Schluss der Jagd wird zum Essen geblasen. Auch hierfür gibt es ein eigenes Signal.
Diese und noch viele weitere Signale ertönten aus den Trichtern von Fürst-Pless- und Parforcehörnern bei „Kultur am Horn“, zu der dieses Jahr die Albvereinsgruppe Gomaringen zum zweiten Mal eingeladen hatte.
Das Bläsercorps bot noch ein weiteres Schmankerl. Sie können nämlich nicht nur mit den Instrumenten spielen, nein sie können auch ganz gut singen. So ertönte „Auf auf zum fröhlichen Jagen“ in einer mehrstimmigen Version über das Horn.
Ein besonderer Event, an einer besonderen Location, das trotz kühler Temperaturen, zahlreiche Zuhörende anlockte. Unter den Zuhörenden waren relativ viele Vierbeiner, die der Veranstaltung eine zusätzliche Note gaben. Auch sie lauschten den Signalen.
Der Hirsch war hier und wir ganz nah dabei
Und die Morgensonne schien
Es gab keinen Nebel und gar nichts zu verlieren
Es war Friede bei den Menschen und unter den Tieren
Das war das Paradies
Der Traum ist aus
Der Traum ist aus
Aber Jochen hat alles gegeben, dass er Wirklichkeit wird
Ich hab‘ geträumt, der Hirsch wär frei
Wir waren dort und ganz nah dabei.
Und die Morgensonne schien
Alle Kameras waren postiert, einen Platz gab es nicht mehr.
Alle sahen den Hirsch und freuten sich sehr.
Das war das Paradies
Der Traum ist aus
Der Traum ist aus
Aber Jochen hat alles gegeben, dass er Wirklichkeit wird
Gibt es ein Ort auf der Erde, wo der Traum Wirklichkeit ist?
Vielleicht im Schönbuch, nur am Sonntag halt nicht.
Frei nach Rio Reiser – Der Traum ist aus
Vor über einem Jahr bat Frau Walderich vom GEA um ein Gespräch über die Albvereinsgruppe Gomaringen. Das Horn erschien als passende Location. An jenem Abend wurde mit großer Bestürzung festgestellt, dass die Peilscheibe nicht mehr da war, wo sie ihren eigentlichen Platz hat.
An den darauffolgenden Tagen wurde das Horn abgesucht, sogar Drohnen eingesetzt, aber die Peilscheibe war nicht mehr auffindbar.
Dass die Peilscheibe Vandalen zum Opfer fiel, machte sehr viele in Gomaringen und Umgebung traurig und auch wütend.
Es entstand die Idee einen Spendenaufruf für eine neue Peilscheibe zu starten. So nach dem Motto jetzt erst recht.
Anfang Oktober startete der Spendenaufruf. Die Spendenbereitschaft war so riesig, dass bereits zu Weihnachten 2024 die benötigten 10.000,00 € zusammenkamen. Das war großartig.
Man glaubt es kaum, obwohl mehrere Tage nach der Peilscheibe gesucht und diese nicht gefunden wurde, ist diese gerade an dem Tag wieder aufgetaucht, an dem die neue Peilscheibe gegossen wurde.
Fred Ruggaber war es, der auf Geheiß der Gemeinde das Grundstück seiner Mutter begutachtete und dabei die Peilscheibe gefunden hat. Ihm dankten dafür sowohl die Albvereinsgruppe Gomaringen als auch Herr Bürgermeister Heß. Vor allem auch, dass er auf die ausgesetzte Belohnung der Gemeinde verzichtete und damit die Gemeindefinanzen nicht zusätzlich belastet.
Durch ihre Robustheit konnte die Peilscheibe mit relativ wenig Aufwand wieder aufbereitet werden.
Die neue alte Peilscheibe sollte an einem ehrenwerten Platz positioniert werden.
In Stockach hat man einen herrlichen Blick zur Alb. Man kann sogar behaupten, den besten von ganz Gomaringen. Daher bekam die neue alte Peilscheibe bei den Friedenslinden ihre zweite Heimat. In der Hoffnung, dass sich auch an diesem schönen Platz viele an der Peilscheibe und dem Ausblick erfreuen.
Gomaringen hat jetzt etwas, was sonst keine Gemeinde in Deutschland hat. Nämlich zwei Peilscheiben auf seiner Gemarkung.
Einer davon führt zur Albstadter Hexenküche.
Das Traufgängerle war eine Teiletappe der Tour von Alfred und Christa am vergangenen Sonntag. Der Eingang und die ersten paar hundert Meter zeigen sich als Märchenwald mit schlängelden Pfaden. Ein Hexenbesen hoch oben weist den Weg. Für Wagemutige folgt der Hexenflug.
Unterhalb des Schlossfelsenturms ist dann die eigentliche Hexenküche in einem gewaltigen Felsenhohlraum. Wer hier wohl früher alles gelebt hat und was an diesem fast magischen Ort alles passiert ist, wären sicher spannende Geschichten.
Vor der Hexenküche ging es über den Roßberg und die Fohlenweide zum Galgenfelsen. Ob in Albstadt die Hexen gehängt oder verbrannt wurden, konnte nicht herausgefunden werden. Mit etwas Phantasie und zusätzlichen Fensterläden hätte die Schleicherhütte auch als Hexenhaus dienen können. Statt Lebkuchen gab es Hanuta und Toffifee, eine gelungene Alternative.
Ein Waldheim mit Kaffeegarten, ein Wildschweingehege in dem sich die Bewohner nicht zeigten und der Süße Grund ein Luxusresort im Nirgendwo rundeten den erlebnisreichen Tag ab.