Ganztageswanderung am 04.März

Bei strahlendem Sonnenschein machte sich eine gut gelaunte Gruppe Albvereinler zu einer 15 km langen Wanderung auf.

Die abwechslungsreiche Tour führte durchs Ehrenbachtal hinauf auf die Höhen von Immenhausen, weiter ging es über die Bläsikelter auf den Bläsikelterweg. Der Bärenweg führte uns durch den Wald zu unserem Vesperplatz.

Von dort ging es über Wiesenwege nach Wankheim. Im dortigen Hofgut gönnten wir uns bei Kaffee und Kuchen eine leckere Pause. Der Rückweg ging Richtung Immenhausen, durch Felder und Wiesen zurück ins Ehrenbachtal. Über eine kleine Brücke und über Wiesen ging es steil nachStockach hinauf, von dort zum Ausgangspunkt beim Friedhof.

Wir konnten noch einen herrlichen Rundblick auf die Schwäbische Alb genießen.

Vielen Dank an Christiane für die schöne Wanderung.

29. Zwiefalter Naturfonds am 09. März 2018

Vor mehr als 25 Jahren hat Zwiefalter Klosterbräu den Zwiefalter Naturfonds ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Wir schützen unsere Natur und Umwelt“ soll der ehrenamtliche Einsatz für einen nachhaltigen Natur- und Umweltschutz in der Region honoriert werden.

2017 wurde der Wettbewerb zum 29. Mal durchgeführt.

Zum ersten Mal hat die Albvereinsjugend des Gomaringer Albvereins eine Bewerbung abgegeben.

Die Jury wählte aus über 20 Bewerbern 6 Preisträger aus.

Einer der Preisträger war unsere Albvereinsjugend mit ihrer Trockensteinmauer mit zwei Klimazonen im Biotop Rahnberg.

Am 09. März 2018 waren nun die Initiatoren zur Preisverleihung nach Zwiefalten eingeladen.

Start war mit einer Einführung ins Bierbrauen im „Bierhimmel“ und einer Kurzbesichtigung der Brauerei.

Im Anschluss war der Tisch im Gasthof Felsen in Baach festlich gedeckt.

Nach einem vorzüglichen Essen und einem Kurzvortrag von Dr. Gerhard Bronner vom Landesnaturschutzverband, wurden die 6 Preisträger vom Geschäftsführer in 6. Generation Peter Baader, mit einer Urkunde und einem Scheck über 500,00 € persönlich geehrt.

Mit einem Bauernhofeis aus dem Lautertal endete der wunderbare Festabend stilgerecht.

Der Zwiefalter Naturfonds unterstützt Projekte in der Region, so wie auch Zwiefalter Klosterbräu für seine Produkte Gerste, Weizen und Hopfen regionale Landwirte unterstützt. Das Zwiefalter Konzept ist wirklich ein unterstützenswertes Konzept, war der Tenor bei der Heimfahrt.

Einig war man sich auch, dass es schön wäre, ein neues Projekt anzupacken, um eventuell auch beim 30. Wettbewerb teilzunehmen.

Über Vorschläge und weitere Unterstützer freut sich die Naturschutzgruppe.

Den offiziellen Bericht finden Sie hier

Jahreshauptversammlung am 24. Februar 2018

Am Samstag, den 24. Februar 2018, trafen sich 34 Mitglieder und Freunde der Schwäbischen Albvereinsgruppe Gomaringen zu ihrer Jahreshauptversammlung im Schützenhaus.

Nach dem Essen begrüßte der Sprecher des Vorstandteams Stephan Rilling die Mitglieder. In seiner Begrüßung gedachte er auch der Verstorbenen, lobte die Aktivitäten des Vereins und verkündete, dass die Mitgliederzahl im vergangenen Jahr dank zahlreicher Neueintritte auf 211 gestiegen ist.

Es folgten die Berichte der einzelnen Abteilungen, wie Landschaftspflege, Wegwart, Wanderwart, Seniorengruppe, Schriftführer und Kassier.

Nach den Entlastungen gab es den Schriftführer und ein Mitglied des Vorstandteams zu wählen. Jochen Pflumm stellte sich für beide Ämter wieder zur Verfügung und wurde gewählt.

Danach zeigte Jörg Jürgens eine Diashow über die verschiedenen Wanderungen, die 2017 stattgefunden haben. Bärbel Feldweg gab eine Vorschau auf das Wanderjahr 2018.

Wir möchten allen Mitgliedern und Gästen, die an diesem Abend anwesend waren, danken. Insbesondere danken wir dem Schützenverein für die Beherbergung und Bewirtung.

Das Vorstandsteam.

Schneeschuhwanderung ins Paradies mit Stephes

Zum dritten Mal lud Stephes zur Schneeschuhwanderung ins Paradies ein. Und dieses Mal fand sie tatsächlich statt.

Bei herrlichem Sonnenschein und wohligen MINUS 10 Grad war Start am „Winterberg“ in Schonach. Auch wenn die Wärme des kurz vorher im Backhäusle eingenommenen Starter-Kaffees schnell aufgebraucht war, sorgte der Anstieg zum Holzeck dafür, dass die innere Wärme wieder zurückkam.

Auf genau 1.000 Meter über Null waren wir der Sonne so viel näher, dass sie uns wärmte.

Über einen schönen, steilen und jungfräulichen Hang stapften wir hinab ins Holz.

So schön!

Nachdem alle Teilnehmer das Geradeauslaufen drauf hatten, wurde nun das Übersteigen von Weidezäunen und Bächen geübt. Die höchste Stufe, also die Kombination aus Weidezaun und Bach, wurde von allen mit Bravour gemeistert.

Ein kurzer Stopp am Dachdeckerschuppen in der warmen Sonne mit Flamingotee, Kaffee und diversen Süßigkeiten kam zur genau richtigen Zeit. Denn danach, kurz vor dem Paradies wehte uns das böse Väterchen Frost kräftig um die Ohren.

Kaum zu glauben, dass die damals im Paradies nackig waren. Also wir waren sehr froh an unserer Funktionskleidung. Uns musste man gar nicht aus dem Paradies treiben, denn wir gingen selbst.

Nochmals über zwei kleinere Hügel führte uns Stephes zum uralten Dominihof, wo extra für uns Bierbänke mit Kissenauflage aufgestellt waren. Eine spannende Mittagspause in der Sonne mit herunterfallenden Eiszapfen folgte.

Keiner wurde getroffen und wir keuchten steil bergauf nochmals dem Väterchen Frost entgegen. Eine kurze Phase Eiseskälte folgte.

Aber bereits am Hummelhof erwärmte uns die Sonne wieder.

Den Barfußpfad ließen wir ausnahmsweise links liegen und am oberen Sommerberg hätte eine Bank zum Verweilen eingeladen, wenn ein Kaffee oder Espresso serviert worden wäre. Der Barista hatte leider frei!

Als letzte Prüfung folgte der Abstieg durch das Unterholz mit Brombeergestrüpp. Stephes hatte uns alle so gut instruiert, dass wir ohne Sturz auch diese letzte Prüfung bestanden.

Nach kurzweiligen vier Stunden im Schwarzwaldwinter beendeten wir diesen erlebnisreichen Tag im Bergseestüble.

Auf unüblichen Pfaden ins Himmelreich

ging es am vergangen Sonntag mit Stephes vom Albverein.

Pünktlich zum Start riss der Himmel auf und die Sonne strahlte auf die wagemutige Gruppe, die sich auf die Runde begab.

Dass der Weg zum Himmelreich kein einfacher ist, weiß jeder im christlichen Abendland. Dass dieser aber auch durch knöcheltiefen Matsch und auf von Wildschweinen verwüsteten Wegen führt, ist wohl nur wenigen bekannt.

Über die Gewanne Kirchholz, rauher Brühl, Madach, vor Lindach, Maienbongertle, äußere Erlach, Heckberg, oberer und unterer Hart, Bronnweiler Wiesen, Hornwasen und Horn führte Stephes die Wagemutigen direkt ins Himmelreich!

Bei Himmelsbrot wurden die herrliche Aussicht und der bevorstehende Sonnenuntergang bewundert.

gruppe_himmelreich

Auch wenn es im Himmelreich herrlich ist, ist es doch zu Hause am schönsten! Die direkte Variante zurück wurde verworfen und lieber auf die vermeintlich einfachere und sauberere Variante B gesetzt. Im Nachhinein ist man immer schlauer. Die direkte Variante wäre sicher nicht schlimmer gewesen.

Über die Gewanne Birken, Auchtert und Obere Halde führte der einfache Weg wieder nach Hause zurück!

Eine eindrückliche Wanderung ins Himmelreich!

Die nächste Chance ins Himmelreich mitzukommen, besteht am 08. April 2018.

schluesselblume

Mutscheln und Glühweinrunde

Viele wissen es vielleicht nicht, aber der Albverein steht für Tradition!

2017 sollte die Tradition des Mutschelns im Albverein aufgegeben werden!

Aus Zufall oder war es Fügung entstand im Laufe des Jahres 2017 eine Kooperation zwischen der Schützengilde und dem Albverein.

Um diese Kooperation zu festigen, wurde beschlossen, die Tradition des Mutschelns nicht aufzugeben und ab 2018 diese Tradition zusammen mit der Schützengilde durchzuführen.

Diesen Samstag war es soweit – es war ein voller Erfolg – die Tradition lebt!

Am Sonntag 14.01.2018 luden Sandra und Jochen Digel zur 1. Glühweinrunde des Albvereins ein!

Diese Veranstaltung hat ebenfalls das Zeug dazu zur Tradition zu werden!

Bei kalten Temperaturen im gleißenden Sonnenlicht und azurblauem Himmel durch den tiefen Schnee zu stapfen und die weiße Winterlandschaft zu bewundern. Einfach herrlich!

Wenn sich dann unterwegs noch eine Glühwein- bzw. Punschtankstelle auftut, ist es eine Wucht!

Die Tankstelle wurde am Sonntag gefunden, der Schnee und die Sonne leider nicht!

Winterlicher Biotopeinsatz

Bei 5 Grad Kälte, einer Schneedecke von einigen Zentimeter und herrlichem Sonnenschein, traf sich die offene Biotopgruppe im Biotop Rahnberg.

Mit Motorsäge, Astscheren, Heugabeln und den bloßen Händen ging es an die Arbeit.

Wer arbeitet spürt die Kälte nicht und freut sich an der Sonne die schön auf das Biotop scheint.

sonniger_tag

Bei diesen Temperaturen freut man sich natürlich auch über ein Feuer.

arbeit_rahnberg

Insgesamt ein gelungener Arbeitseinsatz der offenen Biotopgruppe.

Offene Biotopgruppe bedeutet, weitere Teilnehmer sind gerne gesehen und herzlich eingeladen.

titel_rahnberg

Einweihung Peilscheibe im Himmelreich

Am Sonntag 05. November 2017 um 13:30 Uhr wagten es über 30 Personen, trotz widrigster klimatischer Umstände, mit dem Albverein das Horn im Gewann Himmelreich zu besteigen. Unter den Mitwanderern waren der 1. Landesbeamte des Landkreiseses Tübingen, der Bürgermeister von Gomaringen und der stellvertretende Albvereinspräsident.

Der Grund der Wanderung war die Einweihung der Peilscheibe, anlässlich des 125. Jährigen Jubiläums der Albvereinsgruppe Gomaringen des Schwäbischen Albvereins.

Wie gut, dass sich auf dem Weg vom Haldenplatz zum Himmelreich die Garage des Bürgermeisters befand. Nach einem kurzen Boxenstopp in Bürgermeisters Garage, ließ der Regen nach und wenig später hörte er ganz auf, so dass die Outdoor-Bekleidung nur noch gegen die aufkommende Kälte schützen musste. Ohne weitere Unterbrechungen wurde das Ziel „Himmelreich“ erklommen.

Dort wurden die Wanderer schon von den Vorausfahrenden sehnlichst erwartet.

besucher_peilscheibe

Pünktlich um 14:15 Uhr begrüßte Vorstandsmitglied Stephan Rilling alle Anwesenden und erklärte, dass zur Erinnerung an das Jubiläumsjahr, das Himmelreich eine Peilscheibe erhält, die allen Besuchern zeigen soll, wo sie sich befinden und was sie in der näheren und ferneren Umgebung besuchen können.

Herr Bürgermeister Heß bedankte sich in seiner Ansprache beim Albverein für die Idee und Durchführung des Projekts, sowie bei allen Spendern, die dieses Projekt erst möglich gemacht haben.

Herr Messner, 1. Landesbeamter und 2. Vorsitzender des Schwäbischen Alb Tourismus, freute sich über die tourismusfördernde Idee. Er verwies auch darauf, dass Gomaringen schon lange vor den Premiumwanderwegen in Tübingen, Mössingen und Nehren, 6 Rundwanderwege nach den offiziellen Vorgaben des Schwäbischen Albtourismus ausgeschildert hat.

Thomas Keck, Stellvertreter des Albvereinspräsident, war ebenfalls begeistert über die Idee und Ausführung der Peilscheibe an diesem herrlichen Ort.

Nachdem die Peilscheibe vom neuesten Albvereinsmitglied enthüllt wurde, erklärte Herr Pflug von der gleichnamigen Firma sehr anschaulich die Herstellung der Peilscheibe und überreichte dem Albverein eine 100 Jahre alte Wanderkarte.

Stephan Rilling bedankte sich im Anschluss bei allen Spendern, Helfern und Anwesenden für ihr Kommen und lud zum kurzen, eiskalten Umtrunk mit Imbiss im Himmelreich ein.

peilscheibe_wetterfahne

Weitere Bilder finden Sie im Gomaringer Blog

Hoch hinaus mit Hanne und Jörg

Hoch hinaus – ging es am vergangenen Sonntag mit Hanne und Jörg vom Albverein. In die Region der zehn Tausender wo man der Sonne ein Stück näher ist.

Gleich zu Beginn wurden drei Tausender bestiegen.

Oberhohenberg (1.011 m),
Hochberg (1.009 m)
und als buchstäblicher Höhepunkt der Lemberg (1.015m).

herbstwald

Immer das neue Rottweiler Wahrzeichen den Thyssen-Turm im Blick. Zwischendrin lud eine Hängebrücke zum kleinen Nervenkitzel ein.

Auf dem Lemberg sorgte der Aussichtsturm für Nervenkitzel. Bodenständige genossen derweil an der Lemberghütte ihr Vesper und erholten sich von den Anstrengungen der Anstiege.

plettenberg

Wer hoch hinaus der Sonne entgegen geht, muss irgendwann auch wieder tief hinab. Der Tiefpunkt war bei der ehemaligen Wunderfichte erreicht, die früher mal wunderschön und riesig gewesen sein soll. Sozusagen die „Dicke Eiche“ von Gosheim.

fliegenpilz

Auf hervorragend mit großen roten Pfeilen markierten Wegen pilgerten die Höhenhungrigen zur Bürglekapelle mit angrenzender Lourdes-Grotte. Beim Umbau der Kapelle ließ der Pfarrer die Tür von der West- auf die Ostseite verlegen, damit das schlechte Wetter nicht in die Kapelle ziehen möge.

Am Sonntag wäre das wettertechnisch nicht nötig gewesen, denn es war weit und breit keine Wolke zu sehen.

Ein perfekter Tag für diese Runde in der Region der zehn Tausender.

gruppe_lemberg

Rückblick auf das Wanderwochenende im Odenwald

Samstagmorgen 7.00Uhr Realparkplatz: Es versammeln sich Leute. Was bedeutet das?

Na, der Albverein geht on tour!!

Diesmal über die Burgenstraße nach Eberbach am Neckar.

Für 2 Tage, um ein kleines bisschen vom Odenwald zu sehen. 16 Wanderer machten sich von Gaimühle über Höllgrund auf den Weg zum Katzenbuckel. Er ist mit 626m der höchste Berg des Odenwaldes. Dort oben pfiff uns ein kalter Wind um die Ohren. Nach kurzer Aussichtsturmbesteigung und Erinnerungsfoto zog es uns in die viel gemütlichere Turmschenke.

gruppe_katzenbuckel

Frisch gestärkt machten wir uns auf den Heimweg vorbei an der Burg Eberbach zu unserem Hotel Krone-Post direkt am Neckar.

katzenbuckelsee

Am Sonntag durchwanderten wir die Margarethenschlucht in Neckargerach. Sehr beeindruckend! Wir genossen dann noch viel Wald, ernteten Pfifferlinge und Semmelstoppelpilze, rasteten beim Waldsee und hatten herrliche Aussichten auf den Neckar.

wasserfall

Der letzte schöne Blick bot sich uns vom Schloss Neuburg, oberhalb Obrigheims, von wo aus wir uns wieder auf den Heimweg machten.

vesper

Schön wars!!