Wieder freie Sicht vom Himmelreich bis zur Hornisgrinde

Wir bedanken uns bei Didi Junger von der Gemeinde und seinen Kollegen, die trotz Winterdienst und Rohrbrüchen, Zeit gefunden haben, für eine freie Sicht von der Peilscheibe zum schneebedeckten Schwarzwald zu sorgen.

Mit den Hackschnitzeln der Rodungsaktion konnte auch der lehmige Untergrund abgedeckt werden, so dass Sie bei Ihrem nächsten Besuch an der Peilscheibe keine schmutzigen Schuhe bekommen.

Bedanken möchten wir uns auch beim Eigentümer des Nachbargrundstücks im Himmelreich, der aus eigener Initiative sein Grundstück lichtete und dadurch den Startschuss für die Gemeinde gab!

Biotopeinsatz in Birken am 02.02.2019

Am vergangenen Samstag machte sich der Landschaftspflegetrupp des Albvereins am Biotop Birken ans Werk.

Mit bis zu 5 Motorsägen, einer Motorsense und eines Schleppers im gleichzeitigen Einsatz wurde das Biotop aus seinem Dornröschenschlaf abrupt um 9:15 Uhr geweckt.

Nach gut drei Stunden Arbeit erhielt das Biotop wieder einen jüngeren, lichteren und freundlicheren Anblick.

Bei der Befreiung aus dem Dornengestrüpp kam auch, die von unseren Albvereinsältesten in mühevoller Arbeit errichtete Trockenmauer, wieder zum Vorschein. Diese schöne Mauer ist nun wieder der Sonne ausgesetzt, so dass sich dort allerhand Reptilien und Insekten auf den kommenden Frühling freuen dürfen.

Unsere Albvereinsjugend hat es gefreut zu sehen, was die damalige Jugend in den 70er Jahren gemacht hat. Wir waren uns einig, diese Mauer hätte auch den Preis des Zwiefalter Naturschutzfonds gewonnen, wenn unsere Ältesten dort mitgemacht hätten.

Gegen 12:00 Uhr kehrte wieder Ruhe im Biotop ein, auf dass sich dort Fuchs und Hase gute Nacht sagen können.

Über den Friedhof ins Himmelreich!

Ist dies ein passender Titel für eine Wanderung des Albvereins?

Nun ja am vergangenen Sonntag führte der unbekannte Weg zum Himmelreich über den Bronnweiler Friedhof.

Zuvor führte der Weg durch das untere Bohnenland entlang der ehemaligen Bahnlinie ins Armenhäule.

Zwischen Friedhof und Himmelreich musste ein Graben über einen Baum balancierend und mit einem mutigen Sprung überwunden werden. Vorbei am Wildschweinpool auf schmalem matschigem Pfad hinauf zur Verlängerung der Alteburgstraße.

Auf breit geteertem Untergrund direkt ins Himmelreich!

Von wegen – der breite Weg führt in die Verdammnis! Im Himmelreich gab es zusätzlich zur beeindruckenden Aussicht, Schoki und Gummi.

Ein Abstieg auf wiederum glitschigem Pfad.

Zum Schluss ein Abstecher ins Biotop Birken, als Vorgeschmack für den Arbeitseinsatz am kommenden Samstag.

Auf dass wir uns wiedersehen!

Schneeschuhwanderung am Winterberg

Da der Winterberg in Schonach den Skifahrern gehört, machte sich die Gruppe auf dem gegenüberliegenden Sommerberg auf den Weg hinauf zum Holzeck auf genau 1.000 m.

Über unberührte weite Hänge ging es auf knirschendem Pulverschnee leicht wellig zum Hummelhof.

Dort bog die Gruppe in den tief verschneiten Fichtenwald ein, um auf der anderen Seite die beindruckende Aussicht über das Gutachtal hinüber zu den mit Windrädern bestückten Bergen zu genießen.

Am uralten Dominihof und einer riesigen fast erstarten Sau vorbei wurde das Ziel der Mittagsrast erreicht.

In andächtiger Sitzordnung vor einer Lourdesgrotte kann ein Mittagsvesper auch munden.

Über die Freiheit und einen erst mal nicht sichtbaren Wasserkanal ging es zurück zum Holzeck.

Mit einem schönen Blick auf den Winterberg ging es wieder hinab zum Parkplatz.

Trotz manchem Sturz oder technischem Defekt kamen alle wohlbehalten zurück.

Mutscheln im Schützenhaus!

Nachdem das Mutscheln auf Vereinsebene vor zwei Jahren eigentlich begraben wurde, zeigte sich dieser gesellige Zeitvertreib am vergangenen Samstagabend im Schützenhaus als sehr lebendig und zukunftsfähig.

In Kooperation mit der Schützengilde ist die Tradition des Mustschelns wieder zum Leben erwacht.

Wie heißt es doch im Sprichwort: Totgesagte leben länger!

Biotoppflege am Rosenbächle am 19.01.2019

Am vergangenen Samstag war Biotop-Großeinsatz am „Rosenbächle“ (unterhalb des Aussiedlerhofs Staiger).

Wieder mal röhrten die Motorsägen und Freischneider am sonst so lieblich daher plätschernden Rosenbächle.

2 Damen und 10 Herren lichteten die Brombeerhecken und schnitten die Kopfweiden zurück auf den sogenannten Stock.

Mit absägen allein war es jedoch nicht getan, denn alles was abgesägt wurde, musste auch aus dem Biotop herausgeschafft werden, damit genug Platz und Licht für eine Verjüngung der Pflanzen vorhanden ist.

Insgesamt eine sehr schweißtreibende Arbeit trotz Minusgraden.

 

Zweite Glühweinrunde mit Sandra und Jochen

Vergangenen Sonntag wagten sich bei nasskaltem Wetter wagemutige Albvereinler zur zweiten Glühweinrunde mit Sandra und Jochen.

Durch die Ehrenbachklamm entlang des wild tosenden Baches, gefüllt mit Tauwasser vom Schnee von gestern, führte der Weg bis fast zur Schweizer Straße.

Auf schmalem Steg wurde der reißende Bach überquert und am Nordhang der Klamm erreichte man mit mutigem Schritt die Zunge des Stockacher Gletschers.

Über den Gletscher war der Weg zum Gipfel der Wilhelmsspitze nicht mehr weit. Von dort gab es einen beeindruckenden Ausblick auf die nebelumwobenen Berge des schwäbischen Hochlands.

Nur wenige Meter unterhalb der Wilhelmsspitze befindet sich die Glühweinhöhle.

Der Zugang ist gut versteckt, aber Sandra und Jochen fanden den Eingang.

Nach dem Genuss von heißem Getränk und dem Verzehr von etwas Süßem wurde der Abstieg vorbereitet.

Über einen weiten Bogen an der westlichen Kante der Ehrenbachklamm ging es hinab zum weiter anschwellenden Bach.

Über einen extrem schmalen Steg mit nur einem seitlichen Geländer wurden die Fluten überwunden und schnurstracks erreichte die Gruppe auf der sanfteren Südseite wieder den Parkplatz.

Die spannende Tour endete in der Reinenberghütte, wo für das leibliche Wohl gesorgt war.

Jahresabschluss auf dem Roßberg

Alle Jahre wieder
kommt der Nikolaus
auf den Roßberg nieder,
wo wir vom Albverein sind.

Kehrt mit seinem Schlitten
ein ins Roßberghaus,
wo auf unser Bitten
er den großen Sack lehrt aus.

So strahlen alle Kinder
und die Älteren auch
Draußen ist es Winter
Was für ein herrlicher Brauch!

Wer konnte kam zu Fuß
auf verschneiten Wegen
An diesem Sonntag fast ein Muss,
Etlichen kam dies gelegen.

Die Tradition lebt weiter,
2019 am dritten Advent,
es kommen junge Begleiter,
ein verbindender Event!

Euch wünschen wir vom Albverein,
eine schöne fröhliche Weihnacht
dass etwas Stille kehret ein
bevor‘s an Silvester wieder kracht.

Rückblick auf die Herbstfeier des Schwäbischen Albvereins am 10. November 2018

Zum Ende des Jahrhundertsommers mit Hitzerekorden, traf sich die Albvereinsgruppe Gomaringen zur traditionellen Herbstfeier in der ebenfalls rekordverdächtig mollig warmen Schützenhausstube.

Ein rekordverdächtig gefüllter Schlachtplattenteller wurde zur Einstimmung auf den Abend gereicht!

Rekordverdächtig waren auch die zu ehrenden Mitgliedsjahre. In vielen Vereinen fehlt die Generation Ü30. Bei den diesjährigen Ehrungen war NUR die Generation Ü30 vertreten. So wurden sechs Jubilare für 40 Jahre, drei für 50 Jahre und eine Jubilarin für 60 Jahre geehrt. Also in Summe 450 Jahre!

Zwischen den Rekorden begab sich die Gesellschaft auf Safari in das Herz des afrikanischen Kontinents. Nach zwei kurzweiligen Reisen kamen alle Teilnehmer wieder wohlbehalten zum Schützenhaus zurück.

Zum Schluss erhielten die Herbstfeiernden noch aktuelle Informationen aus dem Ausschuss, so dass sie bestens informiert, genährt und gewärmt den Nachhauseweg antreten konnten.

Und wem der Abend gut getan hat, dem sei gesagt, dass bereits am 08. Dezember um 19:00 Uhr der Jahresabschluss an gleicher Stelle stattfinden wird. Hierzu sei jetzt schon eingeladen!

Der Herbst kam doch nochmals zurück!

Nach dem Wintereinbruch kam am 04.11.2018 der Herbst nochmals zurück und die letzte Chance für die Wanderung auf ungewöhnlichen Pfaden ins Himmelreich wurde genutzt.

Bei herrlichem Sonnenschein, aber doch kühlen Temperaturen, wurde Gomaringen in Richtung Norden verlassen, um an Mutterkühen und ihren Kälbern vorbei an den Ehrenbach zu gelangen.

Dort waren schon zwei Miniponys zum Fotoshooting positioniert. Da sich diese nicht regten, war das Fotografieren einfach.

Entlang der ehemaligen Bahnlinie wurde die Station Mähringen erreicht. Da dort sonntags und auch an anderen Tagen kein Zug hält, ging es zu Fuß weiter auf dem HW5 Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu weg. Zwischen Schwarzwald und Alb bog der Weg ab und am ehemaligen Gomaringer Sportplatz vorbei zum Fuße des Horns.

Am Wildschweinpool vorbei auf verwunschenem Pfad wurde das Himmelreich erreicht.

Nach der Einnahme eines Zuckerles folgten der Steilabstieg, das Ernten von Äpfel und Nüssen, die Querung eines Grabens und das Innehalten am „Vor-dem-Wald-See“.

In gemütlichem Gang wurde die Bachstraße in Begleitung des Bürgerbus-Fahrdienstleiter durchwandert, sozusagen als Erholung vor dem letzten Steilanstieg zum Haldenplatz.

Ein bunter und in jedweder Hinsicht genüsslicher Nachmittag.