Wandern auf dem Gomaringer Rundweg: „Zu den Giganten im Wald“

Bis einschließlich 31. August 2020 finden keine geführten Wanderungen statt, daher empfehlen wir als Anregung den Gomaringer Rundweg: „Zu den Giganten im Wald“.

Mit gut 9 km ist dies der längste Gomaringer Rundweg. Die Höhendifferenz beträgt ca. 165 m. Der Startpunkt ist der Parkplatz bei der Freizeitanlage Buchbach.

König Wilhelm kaufte 1865 Samen für Mammutbäume in Amerika und verschenkte diese an bewährte Forstämter. Das Ergebnis können Sie auf diesem Rundweg bewundern.

Durch das sonnenüberflutete Streuobstgebiet Landesbühl führt der Weg zum Vereinsheim des NABU Nehren. Unerschrockene können auf dem Barfußpfad verschiedenste Materialien unter den Füßen erspüren. Ein Abstecher zum Bäume des Jahres Pfad lohnt und lädt zur Weiterbildung in Sachen Dendrologie (Lehre über die Bäume) ein. Am höchsten Punkt der Tour stehen Sie vor den mächtigen Mammutbäumen „Wellingtonien“ genannt. Die bekannteste Wellingtonie steht im Nachbarort Bronnweiler. In der Vorweihnachtszeit einer von Deutschlands größten „natürlichen“ Weihnachtsbäumen.

Nicht nur die Wellingtonien, sondern auch die Grillstelle dort, laden zum Verweilen ein. Gemütlich ausklingen lassen können Sie die Tour bei der Freizeitanlage Buchbach.

Der Weg ist ausführlich beschildert. Dazu folgt man zum einen den grünen Wegweisern auf denen im weißen Feld „Zu den Giganten im Wald“ steht. Wenn keine beschrifteten Wegweiser vorhanden sind, zeigt ein gelber Kreis auf weißem Grund, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Eine Übersicht über diese Tour gibt es auf einer Tafel am Parkplatz bei der Freizeitanlage Buchbach.

Ausführliche Informationen finden Sie hier

Nach einem Jahr – wir sagen Danke!

Vor gut einem Jahr wurden an einem herrlich lauen Sommerabend auf dem Horn zwei Bänke und eine Feuerstelle an die Öffentlichkeit, also an Sie, die Sie gerade diese Zeilen lesen, übergeben.

Bei der Übergabe sagte der Vorstand der Albvereinsgruppe Gomaringen:

„Ja, nun werden heute die Bänke und die Feuerstelle offiziell der Öffentlichkeit, also Ihnen übergeben. Ob Sie wollen oder nicht, Ihnen gehören jetzt die Bänke und die Feuerstelle. Sie dürfen diese zu jeder Zeit benützen und schützen. Es liegt an Ihnen, dass dieses Stück Himmelreich in Zukunft diesem Namen weiterhin gerecht bleiben wird. Tragen Sie durch Ihre wiederholten Besuche dazu bei, dass Vandalismus und Vermüllen keine Chance haben.“

Nach nun einem Jahr Praxistest freuen wir uns, dass die Bänke, zwar durch die Sonne etwas ergraut, aber sonst komplett in Takt sind, und dass die Feuerstelle gerne genutzt und trotzdem ordentlich verlassen wird.

Dafür sagen wir Danke und freuen uns auf das zweite Jahr, gerne wieder mit vielen Besuchen, ob zum Verweilen, zum Grillen oder einfach um die Seele baumeln zu lassen.

Wandern auf dem Gomaringer Rundweg: „Kaiser- und Keltenrunde“

Wandern auf dem Gomaringer Rundweg: „Kaiser- und Keltenrunde“

Bis vorerst einschließlich 31. August 2020 finden keine geführten Wanderungen statt, daher empfehlen wir als Anregung den Gomaringer Rundweg: „Kaiser- und Keltenrunde“ für eine abwechslungsreiche Wanderung in der unmittelbaren Umgebung.

Die Strecke ist knapp 5 km lang und hat eine Höhendifferenz von ca. 100 m. Der Startpunkt ist am Stockacher Friedhof.

Die Runde führt mit einer phantastischen Weitwinkelsicht zur Schwäbischen Alb an den Naturdenkmalen „Stockacher Linden“ und der „Drei-Königseiche“ vorbei zu den Keltengräbern im Gewann Hechelhart.
Die Stockacher Kelten-Grabstätten sind so bedeutend, dass sich die Originale der Ausgrabungen im Württembergischen Landesmuseum in Stuttgart befinden. Repliken können im Heuneburgmuseum in Hundersingen bestaunt werden.

Nach so viel Geschichte können Sie, am mäandernden Ehrenbach entlang wandernd, die gemachten Eindrücke auf sich wirken lassen. Wenn Sie Glück haben, entdecken Sie am Ehrenbachteich eine Wasserschildkröte. Eine Grillstelle beim Teich lädt zum Verweilen ein. Über einen Holzsteg und einen etwas längeren Anstieg durch Obstbaumwiesen erreichen Sie wieder Ihren Ausgangspunkt am Friedhof in Stockach.

Der Weg ist ausführlich beschildert. Dazu folgt man zum einen den grünen Wegweisern auf denen im weißen Feld „Kaiser- und Keltenrunde“ steht. Wenn keine beschrifteten Wegweiser vorhanden sind, zeigt ein gelber Kreis auf weißem Grund, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Eine Übersicht über diese Tour gibt es auf einer Tafel am Parkplatz am Stockacher Friedhof.

Ausführliche Informationen finden Sie hier

Wandern auf dem Gomaringer Rundweg: „Wo der Most wächst“

Da weiterhin keine geführten Wanderungen stattfinden dürfen, empfehlen wir vom Albverein als Anregung den Gomaringer Rundweg: „Wo der Most wächst“ für eine abwechslungsreiche Wanderung in der direkten Umgebung.

Die Strecke ist etwas mehr als 7 km lang und hat eine Höhendifferenz von ca. 160 m. Startpunkt kann im Gomaringer Schlosshof oder bei der Freizeitanlage im Buchbach sein, die Zufahrt zum Buchbach ist wieder ohne Umleitung möglich!

Die Runde führt über die Streuobstwiesen am Hartwasen und Horn, wo die Rohstoffe für die Steinlachtäler-Produkte prächtig gedeihen. Beim Schützenhaus und auf dem Horn bieten sich wunderbare Ausblicke nach Tübingen, zur Alb und zum Schwarzwald.

Für das Vesper stehen zwei Grillstellen (Buchbach und Horn) zur Verfügung, herrlich zum Verweilen!

Mit dem Gomaringer Schloss und dem sogenannten „Großen Haus“ und dem Stolperstein für Dr. Sally Adamsohn in der Linsenhofstraße bietet die Runde zusätzlich einen kulturellen Aspekt.

Der Weg ist ausführlich beschildert. Dazu folgt man zum einen den grünen Wegweisern auf denen im weißen Feld „Wo der Most wächst“ steht. Wenn keine beschrifteten Wegweiser vorhanden sind, zeigt ein gelber Kreis auf weißem Grund, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Eine Übersicht über diese Tour gibt es auf einer großen Tafel am Parkplatz Buchbach.

Ausführliche Informationen gibt es hier

Die Sonne hüpft an Himmelfahrt – auch in diesem Jahr?

Letztes Jahr waren an Himmelfahrt über 20 Wanderer um kurz vor halb sechs Uhr in der Früh auf dem Roßbergturm, um das Schauspiel des „Sonnehüpfens“ zu beobachten!

Die Sage beschreibt, dass an Himmelfahrt die aufgehende Sonne über den Horizont „hüpft“. Kreisarchivar Dr. Sannwald klärte bei der Wanderung auf amüsante Weise mit Details auf.

Und wie war es 2020?

Wahrscheinlich waren um 5:30 Uhr alle Teilnehmer*innen von 2019 noch im Bett, obwohl das Wetter für diese Wanderung hätte schöner nicht sein können!

Oder aber hat sich trotzdem jemand aus Gomaringen auf den Weg gemacht, um dem Geheimnis des „Sonnehüpfens“ näher zu kommen?

Wir vom Albverein sind auf Eure Rückmeldungen gespannt!

Bericht zur Wanderung – Premiumpilgern mit Christiane

Um 10:00 Uhr trafen sich 14 Personen am Rande des nicht mehr abgesperrten Haldenplatzes. 4 Paare, die im selben Haushalt und 6 Personen, die alleine in einem Haushalt leben. Um den Hygienevorschriften des Landes zu entsprechen, fuhren wir somit mit 10 Autos zum vereinbarten Parkplatz.

Unsere Autos parkten wir so, dass beim Aussteigen der Abstand von 1,50 Meter eingehalten wurde.

Zum Start der Wanderung bildeten wir einen riesigen Kreis. Mit einem Megaphon stimmte uns Christiane auf das Pilgern ein! Jede*r hält Abstand und sinniert über seine Gedanken! Gespräche mit Abstand wären zu laut und sollten deshalb unterbleiben.

Die Pilger wanderten wie ein kleiner Lindwurm unter strahlend blauem Himmel durch die vor Vitalität explodierende Natur. Bei 14 Personen, die nicht zu ein und demselben Haushalt gehören, muss ja zusätzlich zu den 1,5 Metern, nach jeder zweiten Person ein weiterer Sicherheitsabstand von zwei Metern eingehalten werden, um wie einzelne Gruppen auszusehen. So ergab unser Lindwurm eine sagenhafte Länge von über 15 Metern.

Wie immer beim Premium Pilgern haben wir auch Kirchen auf unserem Weg besucht. Durch Zugangsbeschränkungen, durften immer nur zwei gleichzeitig und nur mit Mundschutz eintreten. In einer Kirche war direkt neben dem Stempel für den Pilgerausweis ein Desinfektionsmittelspender aufgestellt, so dass sich jede*r nach der Händedesinfektion den Stempel selbst in den Ausweis drücken konnte.

Die Vesperpause war eine Herausforderung! Wo können 14 Personen mit Abstand eine Pause einlegen, vor allem wenn sämtliche Grillplätze gesperrt sind? Wir haben uns für eine Leitplanke an einer von Motorradfahrern gern befahrenen Straße entschieden. Ein tolles Kontrasterlebnis – einerseits die Stille beim Pilgern mit Abstand und andererseits das Röhren der Kradfahrer auf der langen Gerade!

Wenn der Bericht nicht frei erfunden wäre, hätte es wirklich ein ganz besonderes Premiumpilgern mit Christiane sein können!

Beste Wanderung 2019 – Albvereinsgruppe Gomaringen

Zweihundertsiebenundzwanzig Mitglieder waren wahlberechtigt!
Bis zum neunzehnten April zweitausendzwanzig wurden zehn gültige Stimmen abgegeben, acht von weiblichen und zwei von männlichen Mitgliedern!
Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von vierkommavier Prozent!

Das Alter lag zwischen siebenundzwanzig und zweiundsiebzig Jahren.
Dreißig Prozent der Stimmen kamen aus Stockach! Obwohl nur sechskommasechs Prozent aller Mitglieder aus Stockach stammen! Somit beträgt die Wahlbeteiligung in Stockach zwanzig Prozent! Zum Vergleich hätten sich aus Gomaringen knapp vierzig Mitglieder beteiligen müssen.

Aus achtundzwanzig Wandervorschlägen konnte ausgewählt werden.
Das Bromatsreuter Wochenende heimste dreißig Prozent der Stimmen ein!

Der Genießerpfad – Der Teinacher und die Frühaufsteherwanderung an Himmelfahrt erhielten jeweils zwanzig Prozent der Stimmen!


Die Hochalb-Winter-Genießer-Wanderung mit Raclette-Abend, die zweite Vierundzwanzigstundenwanderung und die Wanderung zum Locherstein bekamen je zehn Prozent Zustimmung.



Nun ja – so richtig repräsentativ ist die Sache ja nicht!
Deshalb hat das Auswertungs-Komitee entschieden, dass es bei dieser Teilnehmerzahl keine Auslosung der Gewinne geben wird!

Nein – alle Teilnehmer*innen der Umfrage sind zu einem Waldbadenachmittag mit einem frisch zubereiteten Espresso, zwei Cantuccini und einer längsten Praline der Welt eingeladen.
Wem im Anschluss die Wanderschuhe geputzt werden, wird während der Espressopause ausgelost.

Sobald die Corona-Verordnungen ein Waldbaden ohne Mundnasenschutz wieder zulassen, wird eine Terminfindungskommission einen Veranstaltungstermin vorschlagen!

Vielen Dank an die vierkommavier Prozent, dass Ihr mitgemacht habt!
Ihr fünfundneunzigkommasechs Prozent dürft Euch ruhig etwas ärgern, dass Ihr es verpasst habt teilzunehmen!

Stellt Euch vor, es ist der erste Mai und keiner geht wandern!

Am vergangenen Freitag war die gemeinsame 1.-Mai-Wanderung von Lauftreff und Schwäbischer Albverein vorgesehen! Zum ersten Mal wollten wir gemeinsam einen schönen Wandertag erleben.

Das Wetter hätte mitgespielt, nur wenige Regentropfen hätten uns getroffen!
Die Natur hätte uns blühende Obstbäume und austreibende Laubbäume in den verschiedensten Grüntönen gezeigt!
Die Fernsicht hätte bis zum Fernsehturm nach Stuttgart gereicht!
Die Grillstelle für die Mittagsrast, wäre mit Schutzhütte, Feuerstelle und Bänken ausgestattet gewesen!
Die Auf- und Abstiege hätten uns unsere Muskeln spüren lassen!
Selbst die beiden Wasserfälle hätten uns noch mit ihrem tosenden Wasser beeindruckt!

Nun ja – „Hätte, Hätte – Fahrradkette!“
Leider hat uns Corona den 1. Mai gestohlen!

Es hat aber auch etwas Positives: Für 2021 ist die 1-Mai-Wanderung bereits geplant!

bewusstERleben 2020

Das Jahresmotto der Albvereinsjugend des Hauptvereins möchte auf wesentliche Punkte zur Nachhaltigkeit hinweisen. Dort heißt es:

Bewusst erleben, in der derzeitigen schnelllebigen Zeit, die von uns fordert, immer einen Schritt weiter zu sein, wollen wir ein Zeichen setzen und alle anhalten nochmal innezuhalten und sich bewusst zu machen, was gerade passiert. Wir wollen unser Leben bewusst erleben und die Momente, die wir in der Natur und in Gemeinschaft mit Freunden verbringen genießen und schätzen lernen.

Aus diesem Innehalten wollen wir unser Leben bewusster leben lernen, um auch nachfolgenden Generationen die Möglichkeit zu geben, sich in der Natur zu bewegen und sich an ihr zu erfreuen.

Also nutzt die Zeit, die Euch gerade zur Verfügung steht, zum Innehalten!

So seid auch Ihr systemrelevant!

Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus!

Das war das Motto für die Fastenaktion der Kirchen von Aschermittwoch bis Ostersonntag!

Arnd Brummer, Geschäftsführer der Aktion, schrieb zum Start der Aktion:
„Wir möchten dazu ermuntern, auch in schwierigsten Lebensphasen nicht zu übersehen, wie viel Verstand, Mut und Können in uns, in unseren Familien, Freundeskreisen und Gemeinschaften steckt. Mit Zuversicht kann es gelingen, aus Krisen zu lernen und gemeinsam neue Wege zu entdecken. Wir kriegen das schon hin! Kein Grund zu Pessimismus!“

Ob ihm wohl bewusst war, wie sich die Welt in den nachfolgenden sieben Wochen verändern würde?

Wir von der Gomaringer Albvereinsgruppe waren zuversichtlich, dass unsere Wanderungen weiterhin stattfinden können. Am Freitag 13. März 2020 wurde uns aus aktuellem Anlass diese Zuversicht genommen.

Trotzdem darf der Pessimismus uns nicht stoppen!

Wir lassen uns die Zuversicht nicht nehmen und werden deshalb zu gegebener Zeit wieder gemeinsame Wege gehen!
Ob auf der Alb, im Schönbuch, im Schwarzwald oder im Allgäu!

Egal – gemeinsam werden wir das hinkriegen!