Der Frühling kommt!

Nach dem schneereichen Januar ist es kaum zu glauben, dass in den Vorgärten sich bereits die ersten Frühlingsboten zeigen. Unter der dicken Schneedecke haben sich Schneeglöckchen auf die kommenden längeren und wärmeren Tage vorbereitet und zeigen jetzt stolz was sie im Verborgenen geleistet haben.

Im Volksmund hat das Schneeglöckchen viele Namen. Unter anderem heißt es zum Beispiel Hübsches Februar-Mädchen, Lichtmess-Glöckchen, Marienkerze, Milchblume, Schnee-Durchstecher, Weiße Jungfrau oder Weißglatze.

Für den vergangenen Januar passt Schnee-Durchstecher besonders gut. Und wenn sich das Schneeglöckchen nun Anfang Februar zeigt, ist es natürlich auch ein hübsches Februar-Mädchen.

Schön, dass uns dieses kleine Blümchen so viel Hoffnung auf den kommenden Frühling macht.

Auch ein weißes Frühlingsblümchen ist der Märzenbecher, der gerne mit dem Schneeglöckchen verwechselt wird.

In den letzten Jahren konnten Teilnehmer der Märzenbecherwanderungen des Albvereins den Märzenbecher kennen- und vom Schneeglöckchen unterscheiden lernen.

Die Tradition der Märzenbecherwanderung soll weiterhin bestehen bleiben. Auch wenn uns letztes Jahr und wahrscheinlich auch dieses Jahr das Virus diese Wanderung verbietet. Dann eben wieder 2022.

Was war das für ein spannendes Wetter im Januar?

Am 11.01.2021 war es bitterkalt. Fast -10 °C. Am Wochenende 16./17.01.2021 gab es so viel Schnee, dass die Schneemanndichte in Gomaringer Gärten Rekordwerte erreichte. Auch die bekannten Gomaringer Schlittenhänge waren sehr gut besucht. In den Nebenstraßen war für die Autos Winterausrüstung erforderlich. Endlich ist der Winter auch am Fuße der Alb angekommen. Wie schön ist es doch, Familien beim Bau eines Schneemanns oder Iglus zuzusehen und die Freudenjuchzger der Schlittenfahrer bei ihrer rasanten Talfahrt zu hören, oder die Stille im tiefverschneiten Wald zu genießen.

Es ist kaum zu glauben, aber gerade mal fünf Tage später zeigt das Thermometer bei warmer Brise aus Südwest +13 °C und die ganze weiße Pracht ist weg. Vom Erdboden aufgesogen und in die Wiesaz abgeflossen. Unterwegs Richtung Nordsee. Sehr schade.
Aber es wird noch unglaublicher!
Nach den milden Temperaturen am Freitagnachmittag (22.01.2021) erscheint es am Samstagmorgen wie ein Traum. Zehn Zentimeter Neuschnee bei 0 °C.
Es ist wie beim Monopoly „Gehe zurück auf los“ und das Schneemannbauen, Schlittenfahren und Winterwandern beginnt aufs Neue. Und wieder freut man sich über das rege Treiben und die Juchzger im Schnee.
Wir dürfen gespannt sein, welche Vielfalt uns das Wetter im Februar bieten wird.
Egal wie es wird, wir vom Albverein genießen das Rausgehen in die Natur bei jedem Wetter!

Wie geht es weiter im Jahr 2021

Liebe Mitglieder und Freunde des Schwäbischen Albvereins,

aufgrund der Pandemie verschieben wir unsere Hauptversammlung am 06.02.2021. Da wir noch nicht absehen können, wann diese stattfinden kann, können wir euch auch noch keinen neuen Termin nennen. Wir werden diesen jedoch rechtzeitig im Gemeindeboten und auf unserer Homepage bekannt geben.

Da wir uns im Lockdown befinden und die Situation keine Wanderungen zulässt, werden auch diese verschoben. Wie sich die Lage in den nächsten Monaten entwickelt, müssen wir leider abwarten. Der Ausschuss hat jedoch beschlossen, auch wenn die Pandemieverordnung soweit gelockert würde, dass man Wanderungen durchführen darf, wir mit den Wanderverantwortlichen abklären wollen, ob die Wanderung dann stattfindet oder nicht. Keiner soll sich unter Druck gesetzt fühlen, die Wanderung durchführen zu müssen.

Bitte informiert Euch im Gemeindeboten oder auf unserer Homepage, ob die Wanderungen stattfinden.

Sobald alles wieder wie gewohnt nach Wanderplan läuft, werden wir dies auch im Gemeindeboten und auf unserer Homepage mitteilen.

Leider musste die Herbstfeier 2020 ausfallen, daher konnten wir unsere langjährigen Mitglieder nicht ehren. Für uns ist es aber wichtig, Mitgliedern, die dem Verein über Jahrzehnte die Treue halten, Danke zu sagen. Am liebsten machen wir das persönlich, mit einem dankenden Handschlag und einem Geschenk, vor allen versammelten Mitgliedern. Das möchten wir an unserer Hauptversammlung nachholen und dort den Jubilaren persönlich danken. Bis dahin wünschen wir euch eine gute Zeit und bleibt gesund.

Es grüßt euch Vorstand und Ausschuss

Eiszeitkunst – die Venus vom Hohle Fels und Horn

Der Hohle Fels mit seiner Venus wurde 2017 in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen. Die Venus gehört zur sogenannten Eiszeitkunst.

Vergangene Woche war auch auf dem Horn Eiszeitkunst zu sehen. Ebenfalls eine Venus, allerdings in wesentlich größerer Form. Die Venus vom Hohle Fels ist gerade mal 6 cm groß. Ein Winzling gegenüber der Venus vom Horn mit fast 50 cm. Dafür ist die Venus vom Hohle Fels wesentlich älter und langlebiger als die vom Horn. Sage und schreibe 40.000 Jahre alt ist die kleine Dame aus Mammutelfenbein, die man im urgeschichtlichen Museum in Blaubeuren bestaunen kann. Unvergesslich, im Juli 2010 haben wir vom Albverein, unter der Leitung von Jürgen Hauff, bei 37 °C die Venus besucht.

Die Venus vom Horn – aus eiszeitlichem Schnee – war zwar nur kurz zu sehen. Ein schöner Anblick war sie aber auch.

Unser Wanderprogramm für 2021

Liebe Mitglieder und Freunde des Albvereins,
wir hoffen, dass Ihr das Jahr 2021 gesund beginnen konntet.

Im Oktober haben wir beschlossen, dass wir trotz der Ungewissheit, ein Wanderprogramm für 2021 anbieten wollen mit allen traditionellen Terminen.

Unser Wanderprogramm 2021 wurde gedruckt und an alle Mitglieder verteilt. Wer kein Wanderprogramm erhalten hat, darf sich gerne beim Vorstandsteam melden unter oder unter 0 70 72.2 08 87 46.

Im Januar haben wir die Glühweinwanderung (10.01.2021) und das Mutscheln im Schützenhaus (16.01.2021) geplant. Beide Veranstaltungen widersprechen der Corona-Verordnung und dürfen somit nicht stattfinden.

Mutscheln könnt Ihr aber auch zu Hause. Außerdem eignet sich Mutscheln sehr gut für fröhliche Stunden. Dazu braucht Ihr einen Würfelbecher, sechs Würfel, einen Stift, ein Blatt Papier und natürlich Mutscheln.
Die könnt Ihr selber backen oder aber beim Bäcker kaufen. Einen sehr guten Mutschelbäcker findet Ihr in unserem Wanderprogramm.

Große oder kleine Hausnummer, s‘ naggede Luisle, der Wächter bläst vom Turm, Langer Entenschiss oder Sieben frißt sind nur eine Auswahl an Spielen um das Hefegebäck.

Traditionell gibt’s beim Mutscheln beim Albverein saure Kutteln. Ein Wurstsalat ob schweizer oder schwäbischer passt aber auch sehr gut.
Kutteln oder Wurstsalat könnt Ihr selber machen oder beim Metzger kaufen. Einen sehr guten Metzger findet Ihr in unserem Wanderprogramm.

Wir wünschen Euch ein paar fröhliche Stunden mit der Mutschel, Kutteln und oder Wurstsalat.

Hier noch ein Gruppenbild von der Glühweinrunde 2020. Damals ganz normal – heute undenkbar.

Der Nikolaus war da!

Am vergangenen Wochenende hat der Nikolaus die Mitglieder des SAV in der Nacht vom 5.12. auf den 6.12. besucht. Jedes Mitglied hat einen Schokoladennikolaus und eine kleine Karte erhalten.

Vom Albverein bedanken wir uns ganz herzlich beim Nikolaus, er kann ja dieses Jahr nicht auf den Roßberg kommen.

Für die tollen Rückmeldungen beim Ausschuss seitens der Beschenkten bedanken wir uns sehr.

Zur Unterbrechung der hektischen Vorweihnachtszeit hat der Nikolaus folgenden praktischen Tipp:

Nimm Dir fünf Minuten Zeit mit dem Schoko-Nikolaus!

Noch vor dem Öffnen der Verpackung hältst Du einen Moment inne und konzentrierst dich ganz auf das, was Du für die nächsten Minuten geplant hast. Schließe, wenn Du magst, kurz Deine Augen, um dem Nikolaus Deine ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken.

Öffne die Augen wieder und schaue Dir den Nikolaus genau an. Wie sieht er aus, welche Form hat er? Fällt Dir etwas auf, das du vorher noch nie bemerkt hast?
Beim Öffnen der Verpackung inhalierst Du den köstlichen Duft des Nikolaus. Wie riecht er? Erinnert Dich der Geruch an etwas? Welche Gefühle löst er in dir aus? Vorfreude? Erinnerungen. Lass Dich komplett vom Geruch einnehmen und genieße ihn für eine Weile.

Nimm den Nikolaus sanft in die Hand. Fahre mit dem Finger, den Lippen oder der Nase über die Oberfläche und spüre, wie sich der Nikolaus anfühlt. Schau Dir jede Rundung, jeden Zipfel und jede Ecke ganz genau an. Wie ist die? Wie die Farbe? Gibt es Unebenheiten? Wie fühlt sich der Nikolaus in der Hand an? Wie wenn Du ihn mit den Lippen oder der Nase ertastest? Verändert sich der Geruch? Merkst du schon, wie der Speichel in deinem Mund immer mehr fließt?

Wenn Du merkst, dass sich Deine Gedanken vom Nikolaus entfernen und sich woanders festklammern, nimm das einfach wertlos zur Kenntnis und leite sie zurück zum Nikolaus, der sicher schon leise deinen Namen ruft.

Und nun lege Dir ein kleines Stück des Nikolaus ganz andächtig auf deine Zunge. Lass ihn einfach nur dort liegen und fühle, wie er in deinem Mund ganz langsam anfängt zu schmelzen. Ertaste das Stück mit deiner Zunge. Schieb es im Mund hin und her. Spürst Du das Verlangen, das Stück aufzusaugen, aufzuessen, zu kauen? Was schmeckst Du?

Wenn der Nikolaus sich in deinem Mund komplett verflüssigt hat, schlucke ihn ganz langsam und bewusst herunter. Spür, wie er die Speiseröhre entlang rutscht und eine kleine Nikolausspur in deinem Mund hinterlässt.

Wenn Du magst, wiederhole die Übung!

Weihnachtsfeier 2020 im Roßberghaus

Wie Ihr sicher aus der Presse mitbekommen habt, hat das Roßberghaus aktuell keinen Pächter. Dieser Umstand wird genutzt, die Küche, die Theke und die Gasträume zu renovieren. Nach Abschluss der Renovierung, Finden eines neuen Pächters und Lockerung der Corona-Einschränkungen soll das Roßberghaus wieder neu starten.

Hoffentlich im Frühjahr 2021. Wir freuen uns darauf.

Allerdings müssen wir daher dieses Jahr, nach über 65 Jahren zum ersten Mal, auf unsere traditionelle Weihnachtsfeier am dritten Advent im Roßberghaus verzichten.

Dem Nikolaus haben wir Bescheid gegeben, dass er sich dieses Jahr am dritten Advent den Weg zum Roßberghaus sparen kann. Das machte ihn einerseits fröhlich, denn so wird für ihn der dritte Advent wesentlich entspannter ausfallen. Andererseits war er aber tief traurig, dass er die leuchtenden Kinderaugen und die weihnachtliche Stimmung im Roßberghaus dieses Jahr nicht erleben darf.

Vielleicht lässt sich aber der Nikolaus dieses Jahr etwas anderes einfallen – wer weiß!

Wir vom Ausschuss sind auf jeden Fall gespannt.

Rückblick auf die Wanderung mit Hanne und Jörg zur Weiler Burg am 27.09.2020

Letztes Jahr musste die Wanderung wegen schlechten Wetters ausfallen. Wenn man an das Wetter des vergangenen Samstags zurückdenkt, hätte man meinen können, dass auch dieses Jahr die Wanderung dem Wetter zum Opfer fallen würde.

Hanne und Jörg hatten jedoch Mut bewiesen und weitere 15 Wanderfreudige unterstützten die beiden bei Ihrem 2. Versuch der Wanderung zur Weiler Burg und nach Bad Niedernau.

Der Mut wurde belohnt.

Beim Start in Weiler war der Himmel noch wolkenverhangen. Am Ende erlebten wir Weiler bei strahlendem Sonnenschein.

Dazwischen genossen die Mutigen auf knapp 10 Kilometern

  • die Weiler Burg, leider ohne Bewirtung und ohne Turmbesteigung
  • eine imposante merowingische Befestigungsanlage, die wie ein alter Betonklotz mitten in der Landschaft steht
  • die idyllisch gelegene Altstadtkapelle ohne Altstadt
  • den Sebastian-Blau-Weg mit schwäbischen Gedichten und herrlichem Neckartalblick
  • ein Schulschwesternheim, das sich im Dornröschenschlaf befindet
  • den Premiumweg Sieben-Täler-Runde, als krönenden Abschluss

Was für ein wirklich schöner Nachmittag!

Rückblick 3. Frühaufsteherwanderung mit Stephes

Am Sonntag 20.09.2020 lud der Albverein zu früher Stunde zur Wanderung in den Schönbuch ein, um zu hören, wie die Hirsche röhren, ohne sie dabei zu stören.

Bereits bei der Ankunft am Parkplatz wurde die Gruppe von den Hirschen lautstark empfangen. Da das Wandern auf Schotterwegen doch erheblichen Lärm verursacht, bog man kurzerhand auf einen Waldweg ab, dem, nach dem Besuch einer schönen Waldlichtung, ein abenteuerlicher Abstieg ins Tal des Goldersbachs folgte.

Hier röhrte es so lautstark, dass man dachte, jetzt muss doch irgendwo der Hirsch zu sehen sein. Es dauerte aber noch einige Zeit bis ein paar wenige Teilnehmer tatsächlich den Hirsch im strammen Galopp zu sehen bekamen, nicht weil er vor uns Wanderern flüchtete, sondern weil er einen Nebenbuhler verjagte.

Nach dieser zufälligen Begegnung wurde es still und der Weg führte zum idyllisch gelegenen Ochsenweiher, wo eine kleine Baumstamm-Brücke einem die schwierige Aufgabe stellte, auszuwählen links oder rechts zu gehen.

Alle haben die Aufgabe gut gelöst, denn sowohl links als auch rechts war richtig.

Nicht mehr weit war es zur Ochsenschachenhütte, an der die Frühstückspause einen würdigen Platz fand. Für jeden gab es eine Brezel ohne Butter und eine achtsam genossene Schokokugel.

Zum Schluss wurde noch das Rotwildgehege gestreift, so dass alle Teilnehmer mindestens einen Hirsch gesehen hatten.

Zurück am Parkplatz teilte die Fitnessuhr mit: Du hast Dein Tagesziel erreicht – und das bereits um 10:30 Uhr.

Was für ein schöner Morgen!

Wandern auf dem Gomaringer Rundweg: „Wald- und Aussichtsrunde“

Da weiterhin keine geführten Wanderungen stattfinden, empfehlen wir daher als Anregung den Gomaringer Rundweg: „Wald- und Aussichtsrunde“.

Der gut 5 km lange Rundweg ist besonders für heiße Tage zu empfehlen, da diese Runde hauptsächlich im schattigen Wald verläuft. Die Höhendifferenz beträgt moderate 130 m. Startpunkte sind der Parkplatz bei der Freizeitanlage Buchbach oder der Parkplatz Kohlgrube.

Erst führt die Wald- und Aussichtsrunde auf einem schlingernden Pfad am mäandernden Erdmannsbach entlang. Vom Parkplatz Kohlgrube führt ein Schotterweg in gemächlichem Anstieg hinauf zum Vereinsheim der Schützengilde. Dort können Sie von einer Wellnessliege einen herrlichen Ausblick über Gomaringen nach Tübingen und die Höhen des Schönbuchs genießen. Einen weiteren schönen Aussichtspunkt erreichen Sie bei der ehemaligen Friedensbuche. Leider musste diese vor einigen Jahren gefällt werden, da ihre Standsicherheit nicht mehr gewährleistet war.

Gemütlich ausklingen lassen können Sie die Tour bei der Freizeitanlage Buchbach.

Der Weg ist ausführlich beschildert. Dazu folgt man zum einen den grünen Wegweisern auf denen im weißen Feld „Wald- und Aussichtsrunde“ steht. Wenn keine beschrifteten Wegweiser vorhanden sind, zeigt ein gelber Kreis auf weißem Grund, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Eine Übersicht über diese Tour gibt es auf einer Tafel am Parkplatz bei der Freizeitanlage Buchbach.

Ausführliche Informationen finden Sie hier