Rückblick Märzenbecherwanderung

Das Wunder der Märzenbecher

  • immer im März beginnend
  • immer an denselben Stellen
  • immer in felsigen Tälern am Rande der Alb
  • immer auf der Schattenseite
  • immer noch mehr
  • immer noch größer

 

  • immer geheimnisvoll
  • immer beeindruckend
  • immer in Begleitung von Kelchbecherling und Seidelbast
  • immer in der Nachbarschaft von Ameisen
  • immer schön anzusehen
  • immer im März endend

Auch dieses Jahr wieder

Rückblick Lauchertsee

Tief in die Kuppenalblandschaft hat sich die Seckach bei Mägerkingen eingeschnitten und mündet kurz nach dem Lauchertsee in die Lauchert.

Um diese Schwemmlandschaft, in der sich natürlich auch der Biber niedergelassen hat, zu bestaunen, mussten zuerst einige Höhenmeter überwunden werden.

Nach dem „Warmlaufen“ an der gut gefüllten Seckach entlang, war die „Neue Steige“ mit ihren alten Häusern die erste Herausforderung auf dem Weg zum Neuban.

Über mehrere Kaskaden mal gemäßigt, mal auch etwas steiler wurde die mit einer Wacholderheide und Weidebuchen bestückte Kuppe auf 811 Meter erreicht.

Dort wartete die nächste Herausforderung, nämlich die Auswahl des Abendessens aus der kleinen Karte des Gasthauses.

Vom höchsten Punkt ging es dann leicht wellig hinab zum eingangs erwähnten Biberparadies.

Just im Moment der Ankunft dort, zogen zwei stolze Schwäne, wie bei einer Windjammerparade, an der Gruppe vorbei.

Die Sonne war bereits hinter den Kuppen verschwunden und die Temperatur ging in den Keller.

Welch ein Glück, das Gasthaus war nicht mehr weit.

Rückblick Winterwanderung 2026

Am vergangenen Sonntag ging es in Kooperation mit dem Lauftreff in das Land, wo aus Eiern, Mehl und Grieß Gold gemacht wird.

Eine Art Silicon Valley auf der Kuppenalb.

Zwischen den vielen kleinen und auch größeren Kuppen, die nicht selten mit Kiefern bestückt sind, schlängeln sich viele Täler ohne einen Wasserlauf. Und dies trotz Dauerregen und Schneeschmelze am Vortag. Manchmal frägt man sich schon, wie inkontinent die Alb doch sein kann.

Und dann stößt man unverhofft auf einen Froschteich mitten im Nirgendwo. Ein idyllisches Naturschutzgebiet, so scheint es. Tatsächlich wurde aber an dieser Stelle erfolglos nach Öl gebohrt und beim Verlassen der löchrige Albboden so verdichtet, dass an dieser Stelle das Wasser nicht verschwindet.

Mitten im Wald, wird an einer Hütte für das Bauen mit Holz geworben, es sei günstig und gesund. Vielleicht würde es Sinn machen, diese Werbung an der viel befahrenen Bundestraße anzubringen, die die Täler von der Marienkapelle trennt.

Das Glöcklein dort, hatte Freude daran, dass der Messdiener die Leine zog und sich so sein Klang über die Kuppenalb legte.

Der Schluss der Tour gehörte aber dem Alb-Gold. Eine Location mit hohem Bekanntheitsgrad, wo es gewalzte goldene Bänder in Breiten von 4 bis 20 mm gibt.

Ein wahres „El Dorado“.

Rückblick – Hauptversammlung der Albvereinsgruppe Gomaringen

Am 07. Februar trafen sich 35 Mitglieder und Gäste im Schützenhaus zur Hauptversammlung. Trotz 14 neuer Mitglieder ist die Gesamtzahl leicht gesunken.

Nach dem Gedenken an die Verstorbenen folgten kurze Berichte aus den Fachbereichen:

  • Dokumentation: Rückblick auf Ausschusssitzungen und Ehrungen.
  • Landschaftspflege: Überblick über die geleisteten Naturschutzarbeiten.
  • Wegepflege: Bericht zur Betreuung der 11 Kilometer Wanderwege.
  • Wandern: Zusammenfassung der Touren des vergangenen Jahres.
  • Finanzen: Der Verein steht wirtschaftlich solide da; die Kassenprüfung bestätigte eine einwandfreie Buchführung. Vorstand und Ausschuss wurden einstimmig entlastet.

 

Gewählt wurde dieses Jahr nicht, da es niemanden zu wählen gab.

Zum Abschluss gab es einen Bilder-Rückblick auf 2025 und einen Ausblick auf die Aktivitäten 2026.

Rückblick auf den Spuren der Kolonialwarenläden

Wer am vergangenen Sonntag mit dem Gomaringer Kolonialwarenladenforscher unterwegs war weiß jetzt,

  • dass das Wort „Kolonialwarenladen“ ein wahrer Zungenbrecher ist
  • wo die Läden 13 und 14 vom Konsum- und Sparverein angesiedelt waren
  • in welchem Laden es samstags Brezeln vom Bäcker Kocher und vom Bäcker Schmid gab
  • wer gesagt hat: „Des möget mir net, des hemm mir net“
  • dass der Gomaringer Otto Schmid einer der drei Teilhaber der Reutlinger Firma Wafios (Wagner-Fiker-O.Schmid) war und seiner Tochter eine Nudelfabrik zur Hochzeit schenkte
  • was die Akronyme EDEKA, REWE und SPAR bedeuten
  • dass der Bruddlbeck ein armer Gemeindebäcker war
  • an welchem Schaufenster früher die Fußballweltmeisterschaft angeschaut wurde
  • wo die bestellte Ware vielleicht am Donnerstag kommt
  • was es mit dem Begriff Gackenau auf sich hat
  • in welcher Gärtnerei die Giveaways Plombenzieher waren
  • in welchem Laden der Einkaufswagen als Laufstall für die Kinder gedient hat
  • dass nur der kleine Laden in der Lindenstraße 40 kurzfristig am Sonntagnachmittag einen Sektempfang für die Teilnehmenden veranstalten kann.

 

Du siehst, es gab viel zu entdecken.

Mutscheln 2026

Wenn sich bei der kleinen Hausnummer die nackte Luise, ohne das Mäxle zu fragen, auf die Straße begibt, während der Wächter vom Turm bläst, und dort bei der großen Hausnummer auf dem langen Entenschiss ausrutscht, dann ist das Scheiße.

Das ist Mutscheln in höchster Perfektion.

So geschehen am vergangenen Samstag im Schützenhaus.