Mit dem Oberforstrat am 13. März 2016 auf der Suche nach den Märzenbechern

Unsere Wanderführer Eckart Priester und Willi Walker hatten sich für die diesjährige Märzenbecherwanderung was Besonderes einfallen lassen.

Sie haben Herrn Oberforstrat a. D. Görlich als Führer engagiert. Dieser wartete schon am Hauptbahnhof von Kohlstetten auf die neugierigen Märzenbecherwanderer von Gomaringen.

oberforstrat

Vom Hauptbahnhof fuhr die Wagenkolonne noch steil bergauf zum Parkplatz Sternberg. Als alle Wanderer ihre Ausrüstung zusammen hatten kam der Naturschutzwart der Albvereinsgruppe Gomadingen und fragte uns, ob wir auf den Sternberg wollen? Wir antworteten „Nein“ wir schauen uns Märzenbecher an. Der Naturschutzwart sagte uns, dass die noch gar nicht blühen.

Wir verwiesen auf unseren Oberforstrat a. D., dass dieser gesagt hat, dass diese schon längst blühen.

So waren wir gespannt, was uns wohl hier erwarten würde. Zuerst auf schönem Schotterweg unterwegs, ging es bald rechts ab in den Wald. Auf mehr oder weniger rutschigem Untergrund folgten wir dem HW5. An einer alten abgestorbenen Buche warnte uns Herr Görlich, der Wald sei mit Vorsicht zu genießen, denn es kann immer passieren, dass ein Ast oder aber der ganze Baum umfällt.

Trotz starkem Wind ist nichts passiert. Schnell überquerten wir die Hauptstraße und dann ging es direkt hinein in den Wald. Und auf einmal waren sie da!

Die Frühlingsknotenblumen (Leucojum vernum) oder auch Märzenbecher genannt. An einem schönen, bewaldeten und mit vermoosten Felsbrocken verzierten Hang. Herrlich die schönen weißen Kelchblüten mit ihren grünen Pünktchen. Diese Ansicht ist so schön, dass selbst Rehe sich an diesem Platz niederlassen um zu ruhen.

Als weitere Höhepunkte der Wanderung seien die Reste eines Köhlerplatzes, eine große Doline und eine märchenhaft bemooste Felswand mit Tröpfchenbildung genannt.

Ein schöner informativer Nachmittagsspaziergang nahm dann in einer örtlichen Gastronomie sein Ende, wo uns unsere Wanderführer auch über die aktuellen Wahlergebnisse auf dem Laufenden hielten.

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Biotopeinsatz Heuwiesen am 27.02.2016

Ein Biotpeinsatz – fast wie im Traum:

Traumhaftes Wetter – Beste Stimmung bei den HelferInnen!

Motorsägen, Motorsensen, Motorheckenschere gab es zu bestaunen und diese durften anschließend sogar selbst hemmungslos angewendet werden.

Es galt viel anzupacken um rund um den Heuwiesenweiher für die Badenden wieder Licht zu schaffen.

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Ein überdimensionales und sehr heißes Grillfeuer wurde von unseren drei Damen vom Grill bestaunt.

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Zum Schluss gab es keinen LKW sondern rote und manchmal auch schwarze Wurst!

wurst

So macht Arbeit Spaß – Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst!

Hauptversammlung am 20. Februar 2016

Kennen Sie den „Super Tuesday“ (subbr Daischdich) von Amerika? Hier handelt es sich um einen Dienstag im Jahr von amerikanischen Präsidentschaftswahlen. An diesem Dienstag werden 24% der Vorwahlen zur Präsidentschaftskandidatur durchgeführt. Am 01. März ist es wieder soweit. Bei den Amerikanern sind 24% „subbr“.

Bei der Albvereinsgruppe Gomaringen war am vergangenen Samstag „Subbr-Dubbr-Samschdich“. Denn von 8 Ämtern standen 4, das entspricht 50 %, zur Neuwahl an.

In der heutigen Zeit schon fast unglaublich, konnten alle Ämter wieder besetzt werden und für den Bereich Landschaftspflege konnten sogar neue zusätzliche Verantwortliche gewonnen werden.

Die von der Bundesregierung geforderte Frauenquote von 30% erreicht der Verein nun ebenfalls ohne Probleme. 3 von 8 Ämtern, das entspricht 37,5 %, werden von weiblichen Mitgliedern ausgeübt.

Alle Abstimmungen erfolgten einstimmig ohne Gegenstimme und Enthaltung. Das entspricht einer Zustimmung von 100%. In der Politik wäre solch ein Ergebnis bedenklich, für die gewählten Verantwortlichen im Schwäbischen Albverein bedeutet dies ein enormer Vertrauensvorschuss.

In Worten und zum Teil auch in Bildern blickten die Bereiche Vereinsführung, Finanzen, Wandern, Wege und Naturschutz auf das Jahr 2015 zurück.

Die Bereiche Wandern und Vereinsführung wagten sogar einen Blick in die Zukunft. Das Wanderjahr 2016 wird wieder interessante Ziele bieten. Vom Baumwipfelpfad bis zu Premiumwanderungen im Donautal und auf dem Ochsenberg.

Die Vereinsführung informierte über erste Überlegungen zur Gestaltung des 125-Jährigen Jubiläums der Albvereinsgruppe im Jahr 2017 und lud zur anschließenden Diskussion ein.

Mit einer Gesamtlänge von 3 Stunden und 15 Minuten hat diese Hauptversammlung das Prädikat „subbr-dubbr“ verdient.

Traditionswanderung auf den Roßberg am 3. Advent

Bei Sonnenschein und leichter Brise,
saftig grün war immer noch die Wiese,
da fällt es so manchem ziemlich schwer,
wenn er hört vom Nikolaus die Mähr

Nikolaus

Draußen vom Walde komm ich her,
ich sage Euch, es weihnachtet sehr!
Oben drin im Roßberghaus
sieht es dann ganz anders aus.

Der bunt geschmückte Weihnachtsbaum,
bringt festliche Stimmung in den Raum.
Ein Gedicht für den Nikolaus,
ist ganz klar Pflicht im Roßberghaus.

Wo überall man Geschenke verstecken kann,
erzählt dem Nikolaus ein kleiner Mann.
Das einzig Schwierige daran ist,
dass man das Versteck so leicht vergisst.

Zum Glück hat der Nikolaus die Geschenke nicht versteckt,
sondern in seinen schönen großen Sack gesteckt.
So teilte der liebe gute Nikolaus,
die Geschenke an die Kinder aus.

Dann ging es aus dem Roßberghaus,
wieder in den Frühling raus.

Albvereinsjugend

Herbstfeier 2015

Zur traditionellen Herbstfeier traf sich die Albvereinsgruppe Gomaringen im Gasthof Bahnhof. Die Tische waren herbstlich dekoriert.

Nach der Begrüßung erlebten wir ein abwechslungsreiches Programm. Es wurde gesungen, diesmal mit Gitarrenbegleitung. Beim Quiz mussten Pflanzen erraten werden, die Umschreibungen waren nicht ganz ohne, es musste gut überlegt werden. Danach folgte ein Film über die Lichtensteineralb.

Das Wichtigste an diesem Abend waren die Ehrungen.
Der 1. Vorsitzende konnte 14 Jubilare für Ihre langjährige Mitgliedschaft ehren.

Herbstfeier_2015

25 Jahre sind dabei:
Carl Braun, Maren Braun, Silvia Braun, Wolfgang Braun und Hanno Rein.

40 Jahre sind dabei:
Johanna Förster, Harry Hermann, Günter Lacker und Siglinde Lau

Auf eine 50-jährige Mitgliedschaft kann Hedwig Kuder zurückblicken.

Seit 60 Jahren halten Gerda Frey, Gisela Hahn, Rosemarie Staiger und Rolf Weimar dem Verein die Treue

Leider konnten 4 Jubilare an der Ehrung nicht teilnehmen.

Zu unserer Überraschung konnten wir Frau Hammer von der Presse begrüßen.

Es war ein sehr schöner und geselliger Abend. Danke nochmals an alle, die für das Gelingen des netten Abends beigetragen haben

Tageswanderung am 18.10.2015 auf dem Hirschguldenweg

Am Sonntagmorgen machte sich die Wandergruppe des Albvereins, warm eingepackt, auf nach Dürrwangen, um auf dem Hirschguldenweg zu wandern.

Vom Haus der Volkskunst führte uns der Weg zuerst zu den Mammutbäumen, danach steil hinauf zur Schalksburg, dort wurde gevespert. Der weitere Weg ging über einen Grat hinauf auf die Hochfläche, plötzlich kam die Sonne raus und begleitete uns nach Burgfelden, wo ein kurzer Abstecher zur Michaeliskirche gemacht wurde. Jetzt ging es auf den Böllat, wo wir eine herrliche Aussicht genießen konnten. Durch den bunten Herbstwald ging es hinunter ins Wannental, von dort nach Dürrwagen zurück. Im Cafe ließen wir uns Getränke und Zwiebelkuchen schmecken. An Eugen Krohmer herzlichen Dank, der diese schöne Tour ausgesucht hat.

hirschgulden

Im Tal von Fehla und Lauchert

Am Sonntag, den 27.09.15 macht sich eine muntere Wanderschar auf, um im Tal von Fehla und Lauchert, zu wandern.

Vom Parkplatz kurz hinter Gammertingen ging es zuerst zur Ruine Baldenstein. Von dort steil nach unten ins Tal der Fehla. Auf ebenem Weg, immer in Begleitung der Fehla, ging es nach Hettingen. In Hettingen ging es steil bergauf zum Schloss Bronnen, heute das Rathaus.

Am Trauf entlang und kurz durch den Ort, führte der Weg durch den Wald, zuerst zu einem Pavillon, dort tauchte die Frage auf, „ wo ist der Barista „. Ohne Kaffee ging es weiter zu einem Aussichtspunkt- und weiter zum imposanten Teufelstor. Nun war es nur noch ein kurzes Stück bis zum Ausgangspunkt.

Bei einem guten Essen wurde der Tag beendet und alle fuhren gut gelaunt nach Hause.

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6. Nuff-Ra-Wanderung mit Stephes – Im Reich des Ritters Affenschmalz am 06. September 2015

Der Geheimtipp hat sich herumgesprochen, so dass sich, trotz nicht ganz sommerlichen Temperaturen und einigen dunklen Wolken, etliche Wanderer nicht wieder im Bett umdrehten, sondern pünktlich zum Treffpunkt am Haldenplatz kamen.

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Auch wenn dieses Mal der Start schon auf die Alb in Burladingen verlegt wurde, gab es trotzdem noch genügend Möglichkeiten für die Herausforderung Nuff-Ra.

Hier seien nur einige genannt:

  • Start im Tiefental
  • Über welliges und zum Teil etwas abwegiges Gelände zum Höllenstein. Dort ging es nicht nuff und nicht ra, sondern nai (hinein) in den Berg. Mit Stirnlampe bewaffnet gab es ein Höhlenabenteuer für Anfänger
  • Wieder raus aus dem Berg und nuff auf die Berge Hochwacht, Titusenköpfle und Nähberg. Am Nähberg wurden einige auf eine Geduldsprobe gestellt, da das Grillfeuer erst nach harter Arbeit und mit dem Einsatz modernster Technik gelang.
  • Just zum Abschluss der Mittagsrast öffnete die fast schon traditionelle Espressobar.

 

Espressobar

  • Dazwischen etwas Kultur beim Besuch der Reste der Stammburg des Ritters Affenschmalz.
  • Vom Nähberg am Riesen-Baumhaus vorbei zum Killerberg.
  • Steil bergab nach Killer ins Peitschenmuseum – mit echter Peitschenvorführung
  • Schlussanstieg mit ca. 200 Höhenmetern zurück ins Tiefe Tal.

 

Sowas gibt’s nur beim Albverein Gomaringen – und das auch noch kostenlos

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Halbtageswanderung zum Eisenbachhain am 24.08.2015

Was war das für eine Wanderung?

  • Parken am roten Tor – weit und breit ist kein Tor, geschweige denn ein rotes Tor zu sehen!
  • Wandervorschlag aus dem Ratgeber „Wandern mit dem Kinderwagen“ – kein einziger Kinderwagen oder wenigstens ein Bollerwagen war dabei!
  • Regen war auf den späten Nachmittag vorhergesagt – ist 15:00 Uhr später Nachmittag? Glücklicherweise lädt eine kleine Schutzhütte zur Rast ein.
  • Der Eisenbachhain – kein Eis, kein Bach und Haino war auch nicht da!
  • Ein Birkenweg ohne Birken und eine „Burger-Eiche“ ohne einen McDonalds!
  • Zum Schluss ein Seniorenschnitzel mit Beilagen – in manch einer Gastronomie ist nicht mal das XXL-Schnitzel so groß!

 

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Sie sehen:
Alles in allem eine gelungene Halbtageswanderung im Naturpark Schönbuch!

 

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Ferienprogramm „von der Kuh zur Butter“ am 10. August 2015

Das Ferienprogramm des Schwäbischen Albvereins macht nicht nur Spaß sondern es bildet auch.

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15 Kinder haben von Helga und Albrecht (unserem Wochenmarktbauern) gelernt, dass

  • Milch aus Kühen und nicht aus Bullen herauskommt
  • 250 Milliliter Milch einem normalen Menschen als Energie für einen Tag ausreicht
  • eine Kuh bis zu 50.000 Milliliter Milch pro Tag gibt, also den Tagesbedarf für 200 Menschen
  • wenn man Milch gekühlt stehen lässt, oben drauf Sahne entsteht
  • wenn man die Sahne ungefähr zehn Minuten kräftig schüttelt, daraus Butter wird
  • die Butter mit frisch gebackenen Hofladenbrötchen wunderbar schmeckt
  • Butter nicht nur schmeckt, sondern auch eine kosmetische Wirkung hat, wenn man sie auf die Haut schmiert
  • es bei Helga und Albrecht außer Kühen noch vieles anderes zu entdecken gibt.

Wer mehr wissen will fragt am besten Helga und Albrecht oder die 15 Ferienprogramm-Kinder

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