Der Nikolaus war im Schloss!

Am Sonntag hat der Nikolaus unsere Ausstellung im Schloss besucht. Einige konnten es fast nicht glauben, als sie bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 20°C den Mann mit rotem Mantel, weißem Bart und braunen Sack im Schloss entdeckten.

Einige fragten, wo denn die versteckte Kamera sei!

Gedichte gab es von großen und kleinen Gästen – sogar aus Schillers Glocke wurde rezitiert!

Ein netter und aktuell passender Zweizeiler:

Lieber guter netter Nikolaus,
hilfst Du heut dem Osterhasen aus?

Nachlese zur Hauptversammlung am 18.02.2017

Am Samstag, den 18. Februar 2017, trafen sich 39 Mitglieder und Freunde des Schwäbischen Albvereins zu ihrer Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Bahnhof.

Stephan Rilling gedachte in seiner Begrüßung den Verstorbenen, lobte die Aktivitäten des Vereins und verkündete, dass die Mitgliederzahl im vergangenen Jahr trotz Neueintritten von 210 auf 204 gesunken sei.

Nach der Begrüßung folgten die Berichte der einzelnen Fachbereiche, wie Landschaftspflege, Wege, Wandern, Senioren, Finanzen und Schriftführer.

Zu wählen gab es den Verantwortlichen für den Fachbereich Naturschutz. Stephan Rilling stellte sich für dieses Amt wieder zur Verfügung und wurde gewählt.

Der nächste Programmpunkt war die Satzungsänderung. Die Satzung vom 05.01.1988 bedurfte einer gründlichen Überarbeitung. Nachdem Jochen Pflumm die Änderungen erläutert hatte, stimmte die Mitgliederversammlung ab. Von den 36 stimmberechtigten Mitgliedern stimmten 34 für die Satzungsänderung, 2 Mitglieder enthielten sich.

Die Neufassung ist somit am 18.02.2017 in Kraft getreten.

Eine der wesentlichen Änderungen der Satzung besteht darin, dass die Hierarchie aus 1. Vorstand und Stellvertretern abgeschafft wurde und der Vorstand jetzt aus einem Vorstandsteam besteht. Im Vorstandsteam sind Jörg Jürgens, Stephan Rilling und Jochen Pflumm. Sprecher des Vorstandteams ist Stephan Rilling.

Danach zeigten Jörg Jürgens und Jochen Digel eine Diashow und ein Video über die verschiedenen Veranstaltungen, die 2016 stattgefunden haben.

Das Vorstandsteam

1892 bestand die Hauptversammlung aus 7 Mitgliedern, 6 Männer und einem Fräulein! Mehr über das Fräulein erfahren Sie bei unserer Ausstellung im Schloss. Immer sonntags von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Mehr erfahren Sie hier

Seniorenwanderung nach Herrenberg am 16.03.2017

Am Donnerstag, den 16.März traf sich die Seniorengruppe zur 2. Wanderung in diesem Jahr.

Bei herrlichem Frühlingswetter ging es nach Herrenberg. Am Waldfriedhof  wurde geparkt.

Von dort führte der Weg hinunter in die Stadt, vorbei an wunderschönen Fachwerkhäusern, zum wirklich sehenswerten Marktplatz.

Nach kurzer Besichtigung der Stiftskirche, ging es steil nach oben zum Schlossberg, wo wir die Aussicht genießen konnten. Die Fernsicht ließ leider zu wünschen übrig.

Der Rückweg ging fast eben durch Streuobstwiesen und Wald, am Kletterwald und am Naturfreundehaus vorbei zum Parkplatz.

Bei der Schlußeinkehr haben sich alle mit einer leckeren Pizza gestärkt

Bürgermeister Heß und die Albvereinsjugend – ein hervorragendes Team

Vergangenen Samstag lud die Albvereinsjugend zur Jubiläumsbaumpflanzung in das Biotop Rahnberg ein.

Zusammen mit Bürgermeister Heß ging die Albvereinsjugend nach kurzen Grußworten von Bürgermeister und Albvereins-Vorstandssprecher an die Arbeit.

pflanzung

Die Motivation der Albvereinsjugend war so groß, dass die Löcher zu tief für die Bäume vorbereitet waren und der Bürgermeister erst mal die Löcher stopfen musste.

Fast wie im Gemeindehaushalt!

Nach getaner Arbeit durfte der gemütliche Teil nicht zu kurz kommen.

pflanzgruppe

Bei Gomaringer Apfelsaft und Steinlachtäler Most sowie Deftigem und Süßem aus den Küchen der Schatzmeisterin und der Seniorenbeauftragten der Albvereinsgruppe ergaben sich die nächsten Ideen, die die Albvereinsgruppe in ihrem Jubiläumsjahr angehen möchte.

Ideen aus der Vergangenheit der Gomaringer Albvereinsgruppe können Sie immer sonntags von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr in unserer Ausstellung im Schloss erkunden.

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Einen ausführlichen Bericht über die Pflanzaktion der Albvereinsjugend finden Sie auch im Gomaringer Blog.

Wandern durch Heimat und Natur – 125 Jahre Schwäbischer Albverein Gomaringen

Die Ausstellung ist eröffnet! – Da müssen Sie hin! – das müssen Sie sehen!

Vergangenen Freitag war es so weit – unsere mit dem Geschichts- und Altertumsverein gemeinsam erarbeitete Ausstellung wurde im Rahmen einer kleinen Vernissage im Bürgersaal eröffnet.

125 Jahre Schwäbischer Albverein Gomaringen – auf so viele Jahre können nur wenige Vereine in Gomaringen zurückblicken, so begann der Vorsitzende des Geschichts- und Altertumsverein seine einleitenden Worte. Bei seinem kurzen Überblick über die Gomaringer Vereine fielen ihm aber doch einige Vereine ein, die in derselben Liga spielen oder sogar noch älter sind. Er hob heraus, dass an die Ausstellungen im Schloss hohe Ansprüche gestellt werden, die man nicht so einfach aus dem Ärmel schütteln kann. Diese hohen Ansprüche können nur erfüllt werden, weil der Geschichts- und Altertumsverein hervorragendes Personal und einen reichhaltigen Fundus an altem Krempel hat.

plakat_ausstellung

In seinem Grußwort wies Herr Bürgermeister Heß darauf hin, dass die Begeisterung fürs Wandern, die Menschen damals zusammengeführt hat. In der heutigen Zeit ist Wandern wieder in. Wandern heißt zu sich kommen, eine Möglichkeit zur Entschleunigung. Zeit haben füreinander, für die Familie, für Freunde und hierbei den Wert der Gemeinschaft zu erleben. Gerade Kindern und Jugendlichen gilt es heutzutage diese Werte wieder zu vermitteln. Das mache die Gomaringer Albvereinsgruppe vorbildlich. Weiterhin leiste die Albvereinsgruppe in der Biotop- und Landschaftspflege wertvolle Dienste für die Erhaltung der Kulturlandschaft in der Gomaringer Gemarkung.

Frau Wallisser-Nuber führte mit gewohnter Raffinesse in die Ausstellung ein und setzte Bezüge zu Gomaringer Persönlichkeiten wie dem Pfarrer Gustav Schwab, dem Arzt Sally Adamsohn, dem Radiopionier Stavo Gräter und dem einzigen weiblichen Gründungsmitglied Elise Silber. In wie immer kurzweiliger Art führte Frau Wallisser-Nuber die Zuhörer durch die 125 Jährige Geschichte unseres Vereins. Sie ist jetzt die bestinformierteste Person in Bezug auf unseren Verein.

Seit vergangenem Sonntag ist die Ausstellung nun für die Öffentlichkeit geöffnet. Immer sonntags von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Kommen Sie im Gomaringer Schloss vorbei! Nutzen Sie die Chance und erfahren Sie mehr über unseren Verein, sowohl über unsere Vergangenheit als auch über die Gegenwart und sogar über die Zukunft!

Der Eintritt ist frei!

Traditionswanderung zum Roßberg am 11. Dezember 2016

Am vergangenen Sonntag trafen sich um 9:00 Uhr zum 61. Mal Mitglieder des Schwäbischen Albvereins zur Wanderung zur Weihnachtsfeier im Roßberghaus.

Zum 61. Mal ging es für die Wanderer in gut 2,5 Stunden hoch zum Roßberghaus

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Zum 61. Mal hob das Alter des 1. Vorsitzende, das Durchschnittsalter der Wanderer zum Roßberghaus, obwohl der aktuelle 1. Vorsitzende sonst zur Albvereinsjugend gehört.

Zum 61. Mal trafen die Wanderer die Autofahrenden im Roßberghaus

Zum 61. Mal begrüßte der 1. Vorsitzende alle Gäste im Roßberghaus

Zum 61. Mal gab es ein leckeres Essen aus der Küche des Roßberghaus

Zum 61. Mal erklangen Weihnachtslieder im Roßberghaus

Zum 61. Mal ertönte die Glocke des Nikolaus im Roßberghaus

Zum 1. Mal kam der Nikolaus nicht selbst, sondern schickte seinen Assistenten ins Roßberghaus

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Zum 61. Mal bekamen alle Kinder eine liebevoll gefüllte Tüte aus dem Sack des Nikolaus im Roßberghaus

Zum 61. Mal war die Zahl der Wanderer beim Rückweg geringer, als beim Weg hinauf zum Roßberghaus

Zum 62. Mal wird die Traditionswanderung am 17. Dezember 2017 zum Roßberhaus stattfinden!

Herbstfeier am 19.11.2016 im Gasthof Bahnhof

Pünktlichkeit ist zwar eine Albvereinstugend, doch da es sich mit vollem Mund nicht reden oder singen lässt, begrüßte Stephan Rilling die ca. 60 Mitglieder und Gäste, sowie unsere Jubilare erst einige Minuten nach 19.00 Uhr im Gasthof Bahnhof. Um die verlorenen Minuten wieder einzuholen startete auch gleich der Topakt: Gitte Müller mit Ihrem Programm „schwäbisch normal bis poetisch“.

Sie nahm uns mit auf eine kleine Reise in die zwischenmenschlichen Freuden und Ärgernisse, malte poetische Stimmungsbilder mit humorvollen, manchmal auch frechen Beobachtungen, und führte uns in die Natur.

In der Pause wurden mit einer Vereinszugehörigkeit von insgesamt 345 Jahren, Hans Hirning (60 Jahre), Ulrich Maag (60 Jahre), Heide Ankele ( 40 Jahre), Willi Klett (40 Jahre), Jürgen Renz (40 Jahre) Günter Schmollinger (40 Jahre), Alfred Wandel (40 Jahre) sowie Elfriede Schmid (25 Jahre) geehrt.

Ehrungen

Nach der Kunst gab‘s noch Fakten: Margit Walter stellte u.a. die 3-Tageswandertour nach Baiersbronn und Stephan Rilling seine Schneeschuhwanderung ins Paradies vor. Wichtig auch für alle Gomaringer ist der Termin für unseren 125. Jubiläumstag am 25.06.2016.

Für den geselligen Abend mit Poesie und Harmonie möchten wir uns bei allen Mitwirkenden herzlich bedanken!

Stockacher Laternenfest am 11.November 2016

Trotz widriger Wetterbedingungen trafen sich, zu unserer großen Freude, viele Kinder, Eltern und Großeltern zum Laternenlaufen in Stockach.

Die bunten Laternen leuchteten um die Wette. In einer Regenpause konnte sogar die große Runde durch`s Dorf und die Felder gemacht werden.

Unterwegs wurden Laternenlieder gesungen. Zum Abschluss wurde vor dem Schulhaus nochmals gesungen. Den Glühwein, Punsch und das Gebäck ließen wir uns im Warmen schmecken.

Vielen Dank allen Helfern und Organisatoren. Es würde uns freuen, wenn wir nächstes Jahr wieder so viele begeisterte Kinder begrüßen dürften.

Laterne_2016

Besuch bei den Krauts und in der Wüste am 06.11.2016

Am vergangenen Sonntag begab sich eine Gruppe des Schwäbischen Albvereins unter sachkundiger Führung von Rudi Schuker in die Hauptstadt des Zollernalbkreises.

Am Rande der Hauptstadt befindet sich das Engelestäle in welchem die Familie Kraut Ihre bescheidene Residenz hat.

Engelestäle

Die Krauts leiten eine nicht ganz unbekannte Firma, welche in der Hauptstadt des Zollernalbkreises ihren Sitz hat.

Am Engelestäle-Ende geht es steil hinauf auf den Heuberg. Jedoch nicht auf den kleinen und auch nicht auf den großen Heuberg, sondern nur auf den Heuberg.

Bronnhaupten

Wenn nicht gerade bei Temperaturen um den Gefrierpunkt eine „Horrnigledde“ vom Himmel fällt, bietet der Heuberg eine prachtvolle Aussicht auf fast 100 Kilometer Schwäbische Alb (siehe Bild im Titel).

Der Heuberg bietet allerdings auch einen Blick auf die furchtbare Geschichte unserer Vorfahren im 3. Reich. Für das Unternehmen Wüste mussten hier mehr als dreitausend Menschen sterben.

Wüste

Über den Geischberg stieg die Gruppe hinab ins Steinachtal und schlenderte entlang des Bachlaufs zurück zum Ausgangspunkt.

Die Gruppe war sich einig, dass diese Wanderung bei etwas wärmeren Temperaturen und ohne „Horrnigledde“ wiederholt werden sollte.

Den Termin hierfür werden Sie im Wanderplan 2017 finden!

Gruppe_Kraut

Der Albverein machte sich auf die Socken! – Bericht vom 16. Oktober 2016

Und zwar auf die blauen Socken im Stuttgarter Stadtteil Heslach. Dort befindet sich der sogenannte „blaustrümpfler Weg“ der vom Marienplatz über Schduagardr Schdäffala und durch Weinberge über die Karlshöhe hinauf zum Hasenberg führt, wo man für den Erwerb einer Immobilie einen etwas größeren Geldbeutel benötigt. Mitten im Hasenbergviertel zweigt der blaue Weg ab, welcher in den Stuttgarter Urwald führt. Dort im Urwald befinden sich die Downhill-Strecken der Stuttgarter Mountainbiker. Auf schmalen steilen Pfaden rasen die Radler durch den Wald.

Weinberg

Auch wir bewegten uns auf tollkühnen Pfaden wieder hinab in den Talkessel, wo uns schon der schwer gestresste Seilbahnsteuermann erwartete. Hat der gute Mann aufgrund unserem Massenandrang eine Zusatzfahrt starten müssen, was er auf einer nicht mal fünf Minuten dauernden Fahrt mehrmals erwähnte. Seine schwere Arbeit bestand darin mitzufahren, denn wie er selbst erwähnte, macht die Bahn alles vollautomatisch. Die Endstation der Seilbahn befindet sich am Waldfriedhof. Von dem ist es nur ein Katzensprung zum Dornhaldenfriedhof, wo ein Bänkchen am Waldrand die Waldbenutzer in unverblümter Sprache ermahnt, den Wald doch bitte sauber zu halten.

Fernsehturm

Auf Stuttgarter Halbhöhenwegen, mit mal mehr oder auch weniger spektakulären Ausblicken auf den Fernsehturm und die Stadt, schlenderten wir zur Haltestelle der Stuttgarter Zahnradbahn, Zacke genannt. Mit der Bahn oder zu Fuß ging es zum Marienplatz, unserem Ausgangspunkt zurück. Bei strahlendem Sonnenschein erwartete uns dort die örtliche Gastronomie mit Ihren Kaffee- und Eisspezialitäten.

Gruppe_Marienplatz

Im Anschluss nahmen wir den strapaziösen Aufstieg nach Degerloch in Angriff. Auch eine Bergfahrt mit der Zacke kann transpirierend sein. Es kommt nur auf die Menge der Mitfahrer an.

Einige belohnten sich mit einer Kugel Eis, nach dem der Aufstieg geschafft war.

Aus dem Parkhaus Albstraße in Degerloch fuhren die Albvereinler zurück zum Fuße der Alb, also nach Gomaringen

Spruch