Von wegen „Im Biotop ist nix los“!

Am Samstag 07. Dezember ab 9:00 Uhr stutzten 15 FriseurInnen dem Biotop Heuwiesen Ost ganz kräftig die Frisur.

Nach mehr als zwei Jahren freien Wachstums, war es wieder mal Zeit, eine Struktur in die Mähne zu bringen.

Nicht mit Kamm und Schere, sondern mit Motorsäge und Freischneider wurde die neue Frisur gestylt.

Ein moderner Schnitt mit Strähnen, einzelnen Inseln, einer Trockenmauer und vielen glatzköpfigen Weiden. Wirklich sehenswert!

Im Herbst ins Himmelreich

Am vergangenen Sonntag führte Stephes zum 8. Mal auf unbekannten Wegen ins Himmelreich. Bei extrem tief hängenden Wolken und zum Teil rutschigen von Wildschweinen durchfrästen Pfaden gestaltete sich die Tour nicht ganz so einfach.

Auch der Abstieg zur Dachssiedlung lud zum Ausrutschen ein, aber alle blieben standhaft. Nach Verlassen des Waldes eröffnete sich ein Ausblick ins Nichts. So wurde der direkte Weg zum Himmelreich eingeschlagen, wo die Peilscheibe mit kleinen Nikoläusen auf die Wanderer wartete.

Ein Gruppenbild mit Gomaringen im Hintergrund war Pflicht.

Beim Rückweg über die Alteburgstraße ging es fast, wie beim Lied von den 10 kleinen Schwarzafrikanern. An jeder Abzweigung verringerte sich die Anzahl der Gruppe.

Alles in allem, bei diesen klimatischen Bedingungen, trotzdem ein gelungener Nachmittag.

Nachlese zur Herbstfeier 2019 des Schwäbischen Albvereins.

Vergangenen Samstag platze die bestens geheizte Stube des Schützenhauses fast aus allen Ihren Nähten. So viele Mitglieder und Freunde des Vereins hatten sich auf den Weg gemacht.

Eigentlich war dies klar, denn der Abend, hielt was er versprach!
– Essen und Trinken in Hülle und Fülle
– Mitgliederehrungen für 480 Mitgliedsjahre

– rege Unterhaltungen zu mehr oder weniger brennenden Themen
– eine Traumreise durch die Nationalparks, sowie die Metropolen San Franzisco, Los Angeles und San Diego im Südwesten der USA
– ein Ausblick auf die bevorstehenden Veranstaltungen zum Jahresende

So können Novemberabende wunderschön sein!

Breitenholz –Bremium – Besen

Auf der anderen Seite des Landkreises Tübingen liegt Breitenholz. Dieser am Ende einer Sackgasse gelegene Flecken hat seit kurzem zwei Premium-Spazierwege. Einen davon, die Schönbuchspitzrunde, erwanderten wir am vergangen Sonntag unter der Leitung von Hanne und Jörg.

Die güldene Sonne strahlte in die bunten Weinberge und Obstbaumwiesen des Früchtetraufs. So manche(r) genoss nochmals die letzten gut gereiften Früchte. Der Anstieg zur Schönbuchkante gestaltete sich bei feuchtem Untergrund etwas riskant. Aber der spektakuläre Ausblick über die Wurmlinger Kapelle hinüber zum Hohenzollern belohnte das Risiko.

Auf sonnigen Hängen genoss so manches Pärchen die scheinbar traute Einsamkeit! Was für ein Irrtum – an einem Premiumweg!

Nach einem Abstieg in mehreren Abschnitten, schlitterten wir zurück über sonnenüberflutete Wiesen.

Am Nubenhäusle hätte eine Gruhe zum Ausruhen eingeladen, aber wir begaben uns schnurstracks in den Zehnthof. Dort gibt es einen Besen, mit dem man nicht sauber macht! Nein, dieses Kehrgerät löscht den Durst und stillt den Hunger. Genial!

Halbtageswanderung zum Locherstein am 13.10.2019

Wer sich am vergangenen Sonntag auf die Balinger Alb eingestellt hatte, weil er oder sie dachte, Locherstein sei ein Schreibfehler, das muss Lochenstein heißen, wurde eines Besseren belehrt.

Der Locherstein liegt gut 200 Meter über Honau und kann von der Olgahöhle in einem moderaten Anstieg über den Biegel und den Rötelstein erklommen werden. Einmal auf der Höhe angekommen bietet der HW 1 fast im Minutentakt spektakuläre Aussichten ins Echaztal und hinüber zum Schloss Lichtenstein.

Wer meint alles Gute kommt von oben, darf nicht unterhalb von Felskletterern wandern. Glücklicherweise fielen die Steine ins Leere. Über die Station Traifelberg und den Skilift führte der Weg hinüber zur gegenüberliegenden Traufkante. Dort ging es wieder 200 Meter hinab.

Der alpine Steig führte am Ohafelsen vorbei in die mystische Schlucht der Echazquellen. An Forellenteichen vorbei schlenderte man zurück zur Olgahöhle.

Bei der Rückfahrt im Stau durch Unterhausen konnte noch lange der bunt gefärbte Wald genossen werden. Im Wirtshaus am Eierbach wurde abschließend für das leibliche Wohl gesorgt.

10. Nuff-Ra-Wanderung mit Stephes – Dem Himmel so nah – Besuch bei Aiolos, Eos und Helios

Eos, die Göttin der Morgenröte hatte gerade ihre beiden Pferde vor den Karren gespannt, da starteten schon früh erwachte Erdlinge zur 10. Nuff-Ra-Wanderung mit Stephes gen Himmel.

Helios, der Sonnengott und Bruder von Eos, hatte seinen Sonnen-Boliden blitzblank poliert und fuhr den Erdlingen über 6 Gipfel und 7 Täler voraus.

Aiolos, der Gott des Windes und Ehemann von Eos, blies mal kühlend, mal wärmend, mal leicht fröstelnd und manchmal auch stürmisch über die Höhen.

Riedernberg – Himmelberg – Pfaffenberg – Aufberg – Köbele – Monkberg.

Auf Letzteren hatte just die Espressobar im 72-Stunden-Pavillion geöffnet.

In Erwartung des frisch aufgebrühten Espressos, wurde eine der Erdlinge geehrt, welche als einzige an allen 10 Nuff-Ra-Touren teilgenommen hatte.

Immerhin eine Gesamtstrecke von knapp 180 Kilometern.

Der Schlussabstieg in Falllinie erforderte nochmals volle Konzentration.

Bevor Selene, die Göttin des Mondes und Schwester von Helios und Eos, ihren Mond-Karren startete, waren die Erdlinge bereits zurück im Gomaringer Heim des Sports.

PPmC – 3. Etappe Hohenzollerischer Jakobsweg

Die diesjährige letzte Etappe unseres Angebots Premium Pilgern mit Christiane führte von Veringenstadt in die Zollernmetropole Sigmaringen.

Wer mit dem Auto nach Sigmaringen durch das Laucherttal fährt, verpasst einiges. So zum Beispiel die zweitürmige Kirche von Veringendorf mit Fresken aus dem 13. Jahrhundert, die Premiumbushaltestelle von Jungnau und sehr sehr viel Natur.

Reiher, Kormorane und ein Storch begleiteten uns auf dem Weg an der Lauchert entlang. Nach zwei Dritteln der Strecke verlässt der Jakobsweg das Laucherttal und führt hinauf zum Nägelesfels von dem man einen herrlichen Ausblick ins mäandernde Tal der Lauchert hat.

Auf dieser Höhe erreichten wir den Stadtrand von Sigmaringen mit seinem grasgrünen Krankenhaus. Von dort führte auf einem Felsgrat ein schmaler Pfad entlang, mit herrlichem Blick auf das Schloss und mit einem Abstieg, der direkt an der Donau vor dem Schloss endete.

Ein Mal ums Schloss herum und zur Belohnung zum Schluss noch einen Stopp an einer Eisdiele. PPmC eine wirklich tolle Sache – voraussichtlich auch 2020!

Hüttenwochenende Bromatsreute 2019

Am Freitagabend machte sich eine bunt gemischte Gruppe von jung bis alt auf ins Allgäu Richtung Scheidegg, genauer auf die Hütte Bromatsreute.

Zunächst gab es aber eine Stärkung im Gasthof Hirsch in Hagspiel/Scheidegg, wo wir unseren Gastgeber Walter und seine Frau Irene trafen. Nach dem Abendessen sind wir vollends Richtung Bromatsreute aufgebrochen und haben die Zimmer bzw. Matratzenlager bezogen.

Am Samstag früh, nach einem guten Hüttenfrühstück, sind wir von der Hütte durch die Kesselbach-Schlucht auf den Hirschberg gewandert, um den ersten Gipfel am Tag zu stürmen.

Der zweite folgte nach einer kleinen Stärkung sofort, der Pfänder war nach guten 2,5 Stunden erreicht. Vom Pfänder gings bei herrlicher aber diesiger Aussicht auf die Alpen und den Bodensee über den Höhenweg zurück auf Bromatsreute.

Nach 7,5 Stunden und 20 km Strecke erwartete uns Irene und Walter mit einem deftigen Gulasch. Auch das Fahrtenliedersingen kam an diesem Abend nicht zu kurz, Walter packte das Akkordeon aus und wir stimmten den ein oder anderen Klassiker an.

In diesem Moment konnte sich jedes vorstellen, wie es wohl bei den früheren Ausflügen der OG Gomaringen war!

Am Sonntag starteten wir bei herrlichem Sonnenschein eine kleinere Runde über die Ulrichskapelle nach Möggers, von dort durchs Riedbachtal auf den Hochberg und zurück auf Bromatsreute.

Zwischendurch hatten wir von unserer Mittagsrast einen herrlichen Blick auf den Bodensee. Nach gemütlichen 12 km ging ein gelungenes Wanderwochenende zu Ende.

Wir bedanken uns bei unseren Gastgebern und freuen uns auf das nächste Wanderwochenende!

Jochen Pflumm und Sebastian Renz

Mit Eva und dem Rad zum Filsenbergfest

Bei bestem Wetter trafen sich knapp 30 Radler in Bronnweiler, um mit Eva per Fahrrad zum Filsenbergfest aufzubrechen.

Natürlich wurde nicht der direkte Weg gewählt, denn die Radler sollten ja auch die Umgebung kennenlernen. Kurz am alten Friedhof steil bergauf, danach lange abwärts bis nach Pfullingen. Von dort begann der extrem lange Albaufstieg über die Unterhausener Kalkofensteige. Oben angekommen war der Empfang von den Wirtsleuten der Kalkofenhütte nicht wirklich freundlich, so dass die Rast nur kurz war und die Fahrt Richtung Golfplatz fortgesetzt wurde.

Am Rosencamping und Himmelberg vorbei führte die Route nach Willmandingen. Von dort kann der Filsenberg auf fast ebenem Weg erreicht werden.

Bei der Ankunft am Filsenbergfest war dort beste Stimmung und die Grillwürste und Maultaschen wurden emsig verdrückt. Zum Nachtisch noch Kuchen.

Die Rückfahrt über Genkingen und die steile alte Gönninger Steige forderte nochmals die ganze Konzentration. Wohlbehalten kamen alle Radler wieder in Bronnweiler an.

Ferienprogramm 2019

Das Gomaringer Ferienprogramm 2019 „Schnitzen wie Michel aus Lönneberga“ war bereits vier Tage nach Anmeldestart ausgebucht.

Am vergangenen Freitag kamen nun 15 Kinder freiwillig in den weit geöffneten Tischlerschuppen in die Hechinger Straße. Nicole Mündler von der Familienarbeit des Schwäbischen Albvereins unternahm den weiten Weg von „Marianne-Heubach-Lund, um den Kindern die ersten Schritte des Schnitzens beizubringen.

Nach der Kompaktschulung wurden die Messer ausgeteilt und es begann die erste Übung mit dem Schnitzen eines Grillstabs, was für einen Albvereinler existenziell ist.

Dass die Messer scharf sind und mit Vorsicht zu bedienen sind, hatte Nicole ausdrücklich erwähnt. Wer es nicht glaubte, konnte sich an einer blutenden Schnittwunde am Knie eines Kindes, vergewissern, dass es wohl doch so sein muss.
So kam auch der Verbandskasten mal wieder an die frische Luft!

Als zweite Aufgabe wurden Mäuse und Zwerge geschnitzt und so langsam kam Routine in den Umgang mit dem Messer. Doch Leichtsinn wird umgehend bestraft und die Konzentration wird wieder auf das Messer und das zu schnitzende Holz fixiert.

Nach knapp drei Stunden Schnitzen und Schwitzen waren etliche Mäuse und Zwerge fertiggestellt. Zum Abschluss gab es noch den von Nicole unterzeichneten Schnitzführerschein, damit immer wieder die Regeln des Schnitzens nachgelesen werden können und der zukünftige Umgang mit dem vom Albverein geschenkten Schnitzmesser unfallfrei verläuft.