Rückblick auf den Spuren der Kolonialwarenläden

Wer am vergangenen Sonntag mit dem Gomaringer Kolonialwarenladenforscher unterwegs war weiß jetzt,

  • dass das Wort „Kolonialwarenladen“ ein wahrer Zungenbrecher ist
  • wo die Läden 13 und 14 vom Konsum- und Sparverein angesiedelt waren
  • in welchem Laden es samstags Brezeln vom Bäcker Kocher und vom Bäcker Schmid gab
  • wer gesagt hat: „Des möget mir net, des hemm mir net“
  • dass der Gomaringer Otto Schmid einer der drei Teilhaber der Reutlinger Firma Wafios (Wagner-Fiker-O.Schmid) war und seiner Tochter eine Nudelfabrik zur Hochzeit schenkte
  • was die Akronyme EDEKA, REWE und SPAR bedeuten
  • dass der Bruddlbeck ein armer Gemeindebäcker war
  • an welchem Schaufenster früher die Fußballweltmeisterschaft angeschaut wurde
  • wo die bestellte Ware vielleicht am Donnerstag kommt
  • was es mit dem Begriff Gackenau auf sich hat
  • in welcher Gärtnerei die Giveaways Plombenzieher waren
  • in welchem Laden der Einkaufswagen als Laufstall für die Kinder gedient hat
  • dass nur der kleine Laden in der Lindenstraße 40 kurzfristig am Sonntagnachmittag einen Sektempfang für die Teilnehmenden veranstalten kann.

 

Du siehst, es gab viel zu entdecken.

Mutscheln 2026

Wenn sich bei der kleinen Hausnummer die nackte Luise, ohne das Mäxle zu fragen, auf die Straße begibt, während der Wächter vom Turm bläst, und dort bei der großen Hausnummer auf dem langen Entenschiss ausrutscht, dann ist das Scheiße.

Das ist Mutscheln in höchster Perfektion.

So geschehen am vergangenen Samstag im Schützenhaus.