Silvesterwanderung 2025

Die Wanderung zum Jahresabschluss 2025 von Lauftreff und Albverein ist zukünftig in Sachen Qualität kaum noch zu toppen.

  • ein entstehender Windpark
  • ein uraltes Meeresriff
  • eine Himmelsliege mit 360° Rundumblick
  • dazu ein Alpenblick in die Schweiz und nach Österreich
  • eine archäologische Besonderheit, die sich durch einen Sturm 2023 ergab
  • einen Sonnenuntergang, fast zum Dahinschmelzen trotz Minustemperaturen
  • ein Zeitmanagement auf die Minute geplant

 

 

Wintersonnwendfeier 2025

Sonntagabend kurz nach fünf.

Die Sonne hat sich bereits mit einem schönen Abendrot verabschiedet.

Ein kühler Wind bläst um die mit Mützen eingepackten Ohren.

Ein kleiner Weihnachtsbaum schmückt die Peilscheibe.

Im Hintergrund brummelt das Aggregat, das für den Duft nach Glühwein und Punsch verantwortlich ist.

Weihnachtsgebäck schmückt die Bänke.

Ein kleiner Funke startet das große Feuer.

Fröhliches Stimmengewirr rundherum.

Die Wärme des Feuers lässt enger zusammenrücken.

Zum vielleicht letzten Mal werden 2025 rote Würste gegrillt. Bei Dunkelheit durchaus eine Herausforderung, was das Ergebnis betrifft.

Zum Abschied heißt es oft: „Schön war es – wir freuen uns auf nächstes Jahr“.

Zum Jahresabschluss 2025

Wieder ist ein Jahr vorbei.
Wieder wird auf das Vergangene zurückgeschaut.
Wieder werden die Lichter am Weihnachtsbaum funkeln.
Wieder ist die Zeit miteinander zu feiern.
Wieder werden liebevoll gebackene Gutsle vernascht.
Wieder werden viele Geschenke gemacht und ausgepackt.
Wieder wird es für ein paar wenige Stunden Frieden geben.
Wieder bietet die Zeit zwischen dem Feiern ein zur Ruhekommen.
Wieder wird Dinner for one den Silvesterabend einleiten.
Wieder werden Raketen bunte Farben an den Himmel malen.
Wieder werden neue Vorsätze geschmiedet.
Wieder ist man gespannt auf das Zukünftige.

UND

Wieder stellen wir fest: Mensch geht es uns gut.

Wir wünschen Dir schöne und erholsame Feiertage und einen guten Start in das Jahr 2026.

Deine Albvereinsgruppe Gomaringen

Frühaufsteherwanderung 2025

Diese Wanderung war ein Test für Winter-Outdoor-Bekleidung in jeglicher Hinsicht.

Bei Minus elf Grad Celsius erfolgte der Aufstieg durch die mit Eiszapfen dekorierte Bolberg-Nordwand.

Der anfängliche Nebel hatte sich verflüchtigt und am Bolberggipfel schien die Sonne. Ein unbeschreiblicher Ausblick bot sich bis zur Hornisgrinde.

Ein laues Lüftchen zeigte merklich den Windchill-Effekt.

Gut, dass die sonnigen Wiesen auf der Südseite von der etwas höheren Albkante geschützt sind, sofern der Wind aus Westen kommt. Dem war so und eine leicht erhöhte Temperatur kam im Körper auf.

Der Nebel über Oberschwaben gab leider die Sicht auf die Alpen nicht frei. Dafür gab es als neuen Hingucker zwei Windräder auf dem Hohfleck.

Auf dem weiteren Weg über die Kuppenalb zeigte der Windchill, dass sich Windräder hier lohnen könnten.

Kurz vor Schluss wurde die Skipiste betreten und unerlaubter Weise der direkte Weg zur wärmenden Skihütte eingeschlagen.

Ein Punsch, ein Kaffee, ein Glühwein – was für eine Wohltat!

Herbstfeier 2025 Blick zurück

Dunkle Abende laden ein, in einer warmen Stube zusammenzukommen und miteinander bei einem deftig gefüllten Teller zu speisen und sich zu unterhalten. So geschehen am vergangenen Samstag im Schützenhaus.

Bei dieser Gelegenheit wurden auch Mitglieder für Ihre Jahrzehntelange Treue zum Verein geehrt und mit Urkunde, Anstecknadel und Geschenkkorb versehen. Leider konnten neun Mitglieder nur virtuell geehrt werden. Dafür konnte ein Mitglied für 50 Jahre Treue besonders geehrt werden.

Fast schon eine Tradition ist es, dass Mitglieder bei der Herbstfeier von einer nicht alltäglichen Reise berichten.

So hieß es einchecken, anschnallen und mit leichtem Gepäck losfliegen nach Nepal.
Die Reisenden mit Guide und Sherpa nahmen die Passagiere mit auf den Annapurna Circuit Trail, der bis zum Basislager des schwer zu besteigenden Annapurna führt. In Bild, Wort und Ton gab es beindruckende Einblicke in die Tour, die Landschaft, die Menschen, den Verkehr, das Essen. Ein Augen- und Ohrenschmaus.

Der Direktflug von Katmandu zurück ins Schützenhaus war pünktlich und nach der Landung informierte der Pilot über das, was nach dem Auschecken kommen wird.

Ein Absacker in der Schützenhaus-Lounge beendete den erlebnisreichen Abend.

Liebe Abiturienten des KvFG,

Euer Verhalten nach dem Abi-Ball auf dem Horn war suboptimal.

Ihr habt eingesehen, dass das nicht in Ordnung war und habt Euch aufrichtig entschuldigt.

Außerdem habt Ihr Euch bereit erklärt, uns bei einem Arbeitseinsatz in unseren Biotopen in den Wintermonaten zu unterstützen.

Am vergangenen Samstag habt Ihr Eure Zusage wahr gemacht und uns im Biotop Heuwiesen kräftig unterstützt. Dass mehr Leute kommen wie angemeldet, ist, wenn es um Arbeit geht, eher selten. Ihr habt es geschafft.

Ihr seid buchstäblich in der Scheiße gelandet, die unsere tierischen Biotop-Pfleger Karl, Peter und Franz hinterlassen haben.

Allerdings haben die drei Euch die Arbeit wesentlich leichter gemacht, denn sie haben alle abgesägten Äste komplett vom Laub befreit. So hat sich das Gewicht der Äste wesentlich verringert.

Ihr habt festgestellt, dass Arbeit in der Gruppe auch Spaß machen kann. Das hat uns sehr gefreut. Und natürlich freuen wir uns auch, Euch bei zukünftigen Maßnahmen begrüßen zu dürfen.

Rückblick Herbstwanderung

Am 15. Oktober 2025 erschien im GEA ein Artikel über die fünf schönsten Herbstwanderungen hier in der Region.

Auf den zweiten Platz kam die Rundwanderung um Haigerloch, der Perle an der Eyach zwischen Schwarzwald, Alb und Neckartal.

Auch ohne diesen Artikel wussten das schon Margit und Hansjörg, die am vergangenen Sonntag zu dieser Wanderung in einer „extended Version“ eingeladen hatten.

Wenn man nämlich bereits in der Trillfinger Vorstadt mit der Wanderung startet, kommt man trotz dem Hinweisschild „Sackgasse“ auf ebenem Weg zum Trillfinger Kapf. Ein Aussichtspunkt mit Gipfelkreuz.

Wem „eben“ zu wenig ist, dem seien der Abstieg ins tiefe Tal, das die Eyach durch den Fels geschliffen hat, und der Wiederaufstieg auf schmalem Pfad und Grat sehr zu empfehlen.

Beim Schloss in Haigerloch begann dann der eigentliche Rundweg mit vielen Ausblicken, herbstlich bunten Bäumen, Pilzen in allen Größen und Formen.

Um auf die andere Seite des Tales zu kommen, muss man hinuntersteigen und auf der anderen Seite wieder hoch. Dazwischen zwei kleine Mutproben. Eine Gitterrost-Brücke über die Eyach und ein Römerturm mit Glocken und steilen Stiegen.

Wer die evangelische Kirche im katholischen Haigerloch links liegen lässt, verpasst eine Kirche die im Stil der Zollernburg gebaut wurde und innen drin mit einer Originalkopie des letzten Abendmahls von Leonardo da Vinci protzt.

Zurück ging es an der Hangkante entlang mit Blick auf die Stationen wo man schon gewesen ist.

Was der Autor vom GEA vielleicht nicht weiß, ist dass der Rundweg um Haigerloch im Frühling noch viel schöner ist, weil dort dann überall die Zirenga blühen.

Länd-Kunschd

ist eine Kunstform, bei der man auch ohne Kunstverstand beachtliche Ergebnisse präsentieren kann.

So geschehen am vergangenen Sonntag im Buchbach.

Nach einer kurzen Einweisung durch die Dozentin der VHS, erhielten alle Teilnehmenden die Aufgabe innerhalb einer Stunde Länd-Kunschd zum Thema „Grenzen“ zu entwerfen. Passend zum Tag der Deutschen Einheit zwei Tage zuvor.

Obwohl die äußeren Bedingungen ziemlich unwirtlich waren, hielten alle Kunstschaffenden eine Stunde durch und schufen wirklich sehenswerte Kunstobjekte.

Ob mit Äpfeln, Eicheln, Schlehen, Blättern, Gräsern, Baumstümpfen oder Steinen. Alles war erlaubt. Diese Vielfalt ergab die unterschiedlichsten Interpretationen zum Thema.

Die Lebenszeit der Kunstwerke ist jedoch begrenzt, bei einigen sogar sehr kurz, wenn sich Wind und Regen darüber hermachen. Daher ist es besonders wichtig, gleich nach Fertigstellung oder schon im Währenden Bilder zu machen, um beim abschließenden Rundgang sagen zu können, so hat es eigentlich ausgesehen.

Hahn in Ruh

ist ein Jagdsignal, das das Bläsercorps der Kreisjägervereinigung Tübingen am vergangenen Freitag auf dem Gomaringer Horn erklingen ließ. Das hat nichts mit einem schlafenden Gockeler zu tun, sondern bedeutet, die „Abzugshähne“ der Gewehre werden gesichert, das Schießen und die Jagd sind vorbei. Der Hahn in Ruh ist ein Signal im Ablauf einer Treibjagd. Zum Schluss der Jagd wird zum Essen geblasen. Auch hierfür gibt es ein eigenes Signal.

Diese und noch viele weitere Signale ertönten aus den Trichtern von Fürst-Pless- und Parforcehörnern bei „Kultur am Horn“, zu der dieses Jahr die Albvereinsgruppe Gomaringen zum zweiten Mal eingeladen hatte.

Das Bläsercorps bot noch ein weiteres Schmankerl. Sie können nämlich nicht nur mit den Instrumenten spielen, nein sie können auch ganz gut singen. So ertönte „Auf auf zum fröhlichen Jagen“ in einer mehrstimmigen Version über das Horn.

Ein besonderer Event, an einer besonderen Location, das trotz kühler Temperaturen, zahlreiche Zuhörende anlockte. Unter den Zuhörenden waren relativ viele Vierbeiner, die der Veranstaltung eine zusätzliche Note gaben. Auch sie lauschten den Signalen.