Sachdienliche Hinweise nimmt der Polizeiposten Gomaringen entgegen.
Für Hinweise die zur Ergreifung derer, die die Peilscheibe gestohlen haben, gibt es eine Belohnung von 1.500,00 €

Wieder war der Start bei der „Ussren Mühle“.
Nicht im Bach aber auf der Bachstraße führte Kulturwissenschaftlerin Birgit Wallisser-Nuber am ehemaligen imaginären Mühlenkanal entlang zur nicht mehr vorhandenen Ölmühle und zur ältesten Mühle von Gomaringen, die „Innre Mühle“.
Der Lubbach mündet unter der Platzbrücke in die Wiesaz. Nur ein Rohr weist auf den überbauten Bach hin.
Die Strecke, die trockenen Fußes auf der Bachstraße zurückgelegt wurde, verwandelte sich auf dem Rückweg in eine feuchte, kühle und manchmal auch etwas wackelige Passage in der Wiesaz. Die Regenfälle der letzten Tage haben den Pegel und vor allem die Fließgeschwindigkeit ansteigen lassen, was Geschick, Koordination und Überwindung kostete.
Die Höhe der Mühlradwand der inneren Mühle, von der Wiesaz aus gesehen, ist mehr als imposant. Der alte Mühlstein der Ölmühle, der in der Wiesaz liegt, ist es auch.
Und wenn sich am Ende der Schlucht der Wasserfall mit seinem tiefen Gumpen zeigt, ist dies kaum noch in Worte zu fassen, dass es so etwas mitten im Ort gibt.
Apropos, wer sich mehr für die Mühlen, die Mühlkanäle und den Lubbach interessiert, einfach mal Google Maps öffnen. Dort findet man die Mühlkanäle für die Ussre und die Innre Mühle. Den Lubbach natürlich auch. Dort findest Du auch heraus, dass der Lubbach beim Schützenhaus entspringt.
Wer zum Wandern im Schönbuch mal etwas weiter fährt als nur nach Bebenhausen, kann auf der Nordseite des Schönbuchs ganz unbekannte Orte entdecken.
Schon den Parkplatz „Franzensträßle“ samt seinen drei Grillstellen findet man nur, wenn man ortskundige Begleiter hat. Den Parkplatz streifen zwei ausgeschilderte Rundwege. Einer davon ist die Birkenseerunde, die einiges zu bieten hat.
Am Rande eines Golfplatzes, wo vor fliegenden Bällen gewarnt wird, führt der Weg stetig aber gemächlich bergan bis auf die Höhen des Brombergs. Dem höchsten Berg des Schönbuchs.
Und genau dort oben befindet sich eine extrem seltene Vegetationsform im Schönbuch. Ein Moor, genannt Birkensee.
Diese besondere Vegetationsform liebt zum Beispiel der rundblättrige Sonnentau, aber auch alle Arten von Stechmücken, so dass ein längerer Aufenthalt zu Juckreiz an allen möglichen und unmöglichen Stellen führt. Hilfreich ist eine Vermummung wie bei einer Polarexpedition, bei +25 °C jedoch suboptimal.
An der südlichen Traufkante entlang des Brombergs gibt es nur einen klitzekleinen Aussichtspunkt. Beim genauen Hinsehen ist auch klar warum. Von dort aus ist Gomaringen zu sehen.
Wenige Schritte davon entfernt hatten sich im Mittelalter Mönche in einer Eremitage niedergelassen. Mit einem Blick auf Gomaringen ist wohl Einsamkeit ganz erträglich.
NEIN, warum erfahrt Ihr hier:



Denkst Du, das ist langweilig?
Zum 75. Geburtstag des Grundgesetzes haben Azubis der Gemeinde Gomaringen den Artikeln 1 bis 22 eine Dauerausstellung in Gomaringen gewidmet. Das Schöne daran ist, dass sich die Ausstellung nicht in einem stickigen Museum befindet, sondern alle Exponate so platziert wurden, dass die Artikel von außen betrachtet werden können.
Die Exponate hängen an öffentlichen Gebäuden (Rathaus, Kindergärten, Schulen, Hort, Schloss, Bibliothek), so dass bei eventuellen Wartezeiten vor den Gebäuden, den Wartenden die Grundgesetzabschnitte ins Auge fallen mögen und zum Nachdenken anregen.
Wer alle Exponate auf einmal anschauen möchte, sollte seinen Rucksack mit genügend Proviant füllen und sich Zeit nehmen.
Am vergangenen Sonntag hat sich der Albverein die Zeit genommen und sich auf den Weg gemacht.
Vom Gomaringer Rathaus bis zum alten Feuerwehrhaus in Stockach.
Von der Würde des Menschen (Artikel 1) bis zur Bundesflagge (Artikel 22).
Obwohl 75 Jahre alt, ist das Grundgesetz immer noch oder sogar mehr denn je brandaktuell, so das Resümee der Veranstaltung.
Ebenfalls galt der Dank der Gemeinde und den Azubis für diese tolle Idee.
Da krankheitsbedingt unsere familienunterstützende Mitarbeiterin ausfiel, musste ein Ersatzprogramm geschaffen werden.
Dass Pfingsten nicht unbedingt der beste Termin für eine Familienveranstaltung ist, wurde erst im Nachhinein begriffen. Ferien und Jungscharfreizeiten dezimieren erheblich die mögliche Anzahl der Familien.
Der letzte Rest begab sich mit Stephes auf eine Nuff-Ra-Wanderung der besonderen Art.
Den Premiumspazierweg „Spitzbergwegle“ bei Hirschau kennen viele.
Dass es aber ganz in der Nähe des Wegles zwei anspruchsvolle Anstiege gibt, ist nur wenigen bekannt.
Vom Ortsrand führt die Ammersteige an gepflegten und ungepflegten Weinbergen entlang, durch den Hirschauer Berg hinauf zum Spitzbergplateau. Kurz vor Erreichen der oberen Kante lädt die lange Bank zur Pause ein.
Zwei Ecken weiter befindet sich Willys Hütte. Leider war Willy nicht da.
Die Blumbergsteige, das Pendant zur Ammersteige, ist erst unscheinbar aber führt hernach mit herrlichen Ausblicken wieder hinab und wer aufmerksam wandert, entdeckt einen roten Hirsch.
Auf dem Rückweg lädt ein Spielplatz mit Kuhweide zum Verweilen ein. Fast wie im Allgäu.
Dem letzten Rest hat es sehr gut gefallen.
Es hat sich wieder bewahrheitet, nicht die Quantität ist wichtig, sondern die Qualität.
Vergangenen Sonntag, morgens um acht, versammelten sich Vogelspezialisten am Ende der Schillerstraße.
Albrecht Gorthner vom NABU Reutlingen hatte zu einer morgendlichen Führung in das vom NABU wiederentdeckte Biotop Heuwiesen eingeladen.
Das 1976 angelegte Biotop ist ein wahrer Schatz auf Gomaringer Gemarkung. Seit Oktober 2023 hat Albrecht mehrfach das Biotop besucht und notiert, was er alles gehört und gesehen hatte.
Und das ist wirklich eine Herausforderung, denn man sucht hauptsächlich nach kbV (kleinen braunen Vögeln). Die Künstliche Intelligenz (KI) macht es möglich, mit einem speziellen Gerät über Tage Vogelstimmen aufzunehmen und auszuwerten.
So kamen über 40 verschieden Vogelarten zusammen.
Allerdings kann die KI nicht erkennen, ob der gehörte Gesang eines Vogels auch wirklich von solch einer Art gesungen wurde, denn viele der Sänger imitieren auch andere Vögel, die sie auf ihren Reisen gen Süden kennengelernt haben.
So hat die KI das Rufen des Wiedehopf erkannt. Allerdings „nur“ 45 mal, so dass aufgrund der „geringen“ Anzahl davon auszugehen ist, dass ein anderer Vogel den Wiedehopf nachgeahmt hat.
Am Sonntag waren folgende Vögel zu sehen und/oder zu hören.
Alle Achtung vor den Vogelexperten des NABU, ohne die wir wahrscheinlich nicht mal die Hälfte der Vögel gesehen und/oder gehört hätten.
Die Führung hat ganz deutlich gezeigt, wie wertvoll dieses Gebiet für die Artenvielfalt ist. Obwohl hier nur die Vögel betrachtet wurden.
So ganz nebenbei ist angeklungen, dass es im Biotop ganz besondere Insekten, Blumen und Gräser gibt, die ebenfalls jedes für sich, ein Thema für eine Führung sein könnten.
Die Löwenpfade im Landkreis Göppingen stehen für Qualitätswanderungen. Dies wollte eine Gruppe wanderfleißiger Mädels genau erkunden und so machten sie sich am Sonntag auf den Weg.
Im Gepäck hatten sie, gute Laune, ein leckeres Vesper, Regenschirm, was Süßes – das nie fehlen darf – und Hund Bruno.
Nachdem die Wanderschuhe geschnürt waren, das GPS piepte, ging es auch schon los. Immer an der Seite Hund Bruno, der sein Rudel sicher durch den Wald führte.
Die Wanderung konnte abwechslungsreicher nicht sein. Sie bot verwunschene Pfade, breite Waldwege die sich für ein Schwätzchen eigneten, wunderschöne Aussichtspunkte und verwunschene Hohlwege.
Und da ja Frauen bekanntlich spontan sind, gab´s die erste Rast bei der Scherteleshöhle, wo sich die Gruppe Kaffee & Kuchen gönnte.
Der weitere Weg führte dann durchs Hasental, an den Filsursprung. Weiter ging´s an der Fils entlang und durchs Autal hoch auf die Albhochfläche.
Vom Knaupfelsen sah man dann bereits das Highlight, die Ruine Reußenstein. Sie zählt übrigens zu einer der schönsten Burgruinen und bietet einen herrlichen Blick ins Neidlinger Tal.
Kurz darauf war die Rundwanderung dann auch schon beendet. Bei Km 17 wurden die Uhren gestoppt und man war sich einig, dieser Löwenpfad ist wahrlich ein Qualitätswanderweg.
Glücklich und zufrieden machte sich die Truppe auf den Heimweg und Hund Bruno war froh, dass sich keine Löwen blicken ließen und er die Runde entspannt genießen konnte.
Wer hätte das gedacht, dass man sich bei einer Wanderung am ersten Mai überlegen muss, wo der nächste schattige Wegabschnitt kommt.
Manch einer war neidisch auf die Vierbeiner, welche sich im Bach abkühlen konnten oder aber auf die glücklichen Schweine, die sich tief in ihrer Suhle wälzten.
Die Zweibeiner machten sich trotzdem auf den Weg und starteten in der Sommergasse in Reusten. Dort fließen Ammer und Kochhart aus zwei sehenswerten „Schluchten“ zusammen.
Die Ammer aufwärts zeigt der Biber seine Zähne und in Altingen stellt man fest, dass die Konfessionsgrenze überschritten wurde.
Die Landkreisgrenze wird überquert, in dem man unter der Autobahn 81 hindurchschlendert.
Die Gäuebene bietet einen herrlichen Blick zur Alb, wenn nicht gerade Staub aus der Sahara unterwegs ist.
Diese Ebene war sogar eine Zeitlang strategisch bedeutsam. In der Region Tailfingen und Hailfingen leider aber auch grausam. Über die Vergangenheit ist buchstäblich Gras und Wald gewachsen. Wer aber genau hinschaut, kann noch Reste erkennen.
Wer sich in die „Schlucht“ des Kochhart traut, muss etwas mutig sein, denn der Pfad quert mehrmals den Bach, aber ohne Brücke. Ein Balanceakt von Stein zu Stein.
Der Schlussanstieg am Nachmittag zum Berghaus ist herausfordernd. Vor allem wenn dann das Berghaus geschlossen ist.
In der Wintergasse in Reusten endete die Tour, quasi als Abkühlung zum Schluss.
Am vergangenen Sonntag begab sich die fünfköpfige Boygroup Ares – Baily – Bruno – Joschi und Yoga-Kalle mit Ihren Fans auf Tournee.
Spielorte waren der Parkplatz Schluchten, die Aussichtspunkte Schild und Brunnengrat und der Weilerwaldkopf.
Am Köhlberg wurde ausgiebig diniert.
Hernach war buchstäblich die Spielwiese angesagt.
Wenn sich die Boygroup mal nicht einig war, wurde kurz und manchmal auch etwas heftiger diskutiert, aber am Schluss gab es immer einen Konsens.
Beim Anblick des Kapellenbergs war den Jungs und ihren Fans schnell klar, dass der Gipfel sicher eine coole Location wäre, dass dieser aber aufgrund den bereits vielen vorgenannten Gastspielen, für die nächste Tournee aufgehoben werden soll.
So endete die Tournee passend zum Wetter in einem Garten mit kühlen Getränken. Zumindest für die Fans.