Rückblick „Wanderung in die Nacht“

Am 3. November 2024 wanderten drei Familien in die Nacht.

Zu Beginn überquerten die Teilnehmenden den Buchbachsteg und fanden eine Maus, die ihnen den weiteren Weg wies.

An einer Wegkreuzung, im dämmerigen Wald fand anschließend ein spannendes Versteckspiel statt.

Danach zeigte eine Holzfledermaus den Wandernden den weiteren Weg.

Ein Highlight war der Wettbewerb „Jung gegen Alt“ im Ballweitrollen, weil sich ein Ball im Dunkeln, heimlich von seiner Gruppe trennte, war die Siegergruppe leicht festgestellt.

Ein Leuchtpfad mit Knicklichtern sorgte für magische Lichtmomente im Wald.

Anschließend wurde fette Beute gemacht, indem im Schwarzlicht leuchtende Papierwildschweine gejagt wurden.

In einem Versteck wurden Fackeln gefunden, die den Weg zum Endpunkt der Wanderung erleuchteten.

Nach zwei Stunden und 3,5 Kilometern waren alle wieder heil zurück am Ausgangspunkt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Veranstaltung bot den Familien ein abwechslungsreiches und spannendes Erlebnis im Dunkeln in der Natur.

Die Gymnastik Damen des TSV Gomaringen

treffen sich immer dienstags zwischen 20:00 Uhr und 21:00 Uhr in der Hublandhalle.

Am vergangenen Dienstag bekamen die Damen Besuch von einer Abordnung des Schwäbischen Albvereins, denn den Damen ist es ebenfalls ein Ärgernis, dass die Peilscheibe auf dem Horn gestohlen wurde.

Deshalb haben die Damen beschlossen, die Erneuerung der Peilscheibe zu unterstützen.

Für uns ist es unglaublich, welche Kreise unser Projekt „neue Peilscheibe“ zieht.

Wir sagen recht herzlichen Dank und freuen uns schon auf den Tag, wenn wir mit Euch und vielen anderen die neue Peilscheibe mit einem Fest einweihen dürfen.

Herbstwanderung 2024

Es ist noch gar nicht allzu lange her, da begab sich der Gomaringer Albverein auf die Nordseite des Schönbuchs. Schon damals wurde festgestellt, dass es dort auch sehr schön ist.

Am vergangenen Sonntag luden nun Margit und Hansjörg zu einer noch nördlicheren Wanderung ein. Niemand von den Teilnehmenden hat es bisher bis hierher, wo der Schönbuch den Schwarzwald küsst, geschafft.

In dieser Region findet man den Venusberg, immerhin 537 m hoch, eine Wachholderheidenlandschaft, die man eigentlich auf der Alb erwartet. Und das genau hier, wo der Nordschwarzwald südlich liegt.

Wer Berge nicht mag, dem seien die Täler der Aid, des Altbachs und der Würm zu empfehlen, vor allem im Herbst, wenn sich der Wald in seinen buntesten Farben zeigt.

Wenn man Glück hat, und das hatten die Teilnehmenden, kann man einer kaltblütigen Österreicherin begegnen. Ein stattliches aber sehr friedliches Pferd.

Im Örtchen Dätzingen hat sich der Johanniterorden bereits 1263 ein Bruderhaus gebaut. Der Malteserorden hat später das Haus in einen prachtvollen Palast umgebaut. Man fragt sich warum gerade hier?

Jetzt ist die Kunst eingezogen und so mancher denkt sich beim Anschauen der Werke, ist das Kunst oder muss hier die Gemeinde noch aufräumen. Das macht Kunst so interessant.

Am Ende des Schlussanstiegs wartete das „Süße Huhn“. Keine schöne fette Henne, nein das Vereinsheim des örtlichen Kleintierzüchtervereins, das mit selbst gemachten Kuchen die Wandernden sehr erfolgreich vom Weg lockt.

Zum Glück war danach der Weg zum Auto nicht mehr weit.

Halbnachtwanderung mit Stephes

Dass der Start einer Wanderung samstags um 18:00 Uhr zur Sportschauzeit suboptimal ist, war klar. Trotzdem fand sich eine kleine Gruppe, die Stephes begleitete.

Dem Sonnenuntergang hinterher über den Mühleberg und Höhnisch. Wolken verdeckten zwar die Sonne, aber die Ausläufer zeigten sich in wunderschönen Farben. Darunter das harmonische Rauschen der Schweizer Straße (B27).

Noch bevor es dunkel wurde stapften die Wandernden am mäandernden Wiesbach entlang, der, man glaubt es kaum, am 29. Juni 2021 den Dußlinger Tunnel bis unter die Decke füllte.

Mit zunehmender Dämmerung wurde die neue Reptilienburg erreicht. Schlangen und Echsen waren bereits zu Bett gegangen.

Die Dämmerung war vorbei und die finstre Nacht begann. Im Tann ohne Lampe führte der Weg fast in die Irre. Aber dank der Notbeleuchtung war es dann doch der direkte Weg und ohne Umweg wurde der Ausgangspunkt erreicht.

Zum aktuellen Sportstudio waren alle wieder zu Hause.

Am letzten Sonntag war es wieder soweit.

Christa und Alfred luden zur Premiumwanderung „hochgehpilgert“ nach Zwiefalten ein.

Schon die Anfahrt, mit diversen Umleitungen gespickt, war horizonterweiternd.

Horizonterweiternd und wunderschön zeichnet den Premiumweg „hochgehpilgert“ aus. So haben wir gelernt, dass:

  • es, wie könnte es anders auch sein, in Zwiefalten einen Bierwanderweg gibt. Allerdings sind wir vor der Tankstelle abgebogen.
  • auf der Alb, die wenigen Apfelbäume prall mit Früchten gefüllt sind, während bei uns im Tal die Ausbeute mager ist.
  • die Lourdes-Grotte bei Sonderbuch etwas Besonderes ist, denn dort entspringt eine Quelle.
  • Loretto nicht unbedingt eine Klinik in Tübingen sein muss, sondern eine Ziegenfarm in bester Lage an den Südhängen der Schwäbischen Alb.
  • Glas und Ach, Namen von Wasserläufen sind.
  • es in Wimsen den Espresso nicht nur in der Tasse, sondern auch als Eis in der Waffel gibt
  • der heilige Berg Oberschwabens, der Bussen, und das Münster von Zwiefalten in einer Linie liegen, wenn man vom richtigen Punkt aus schaut.

 

  • mutige Ziegen Boskop-Äpfel mögen.
  • sich im sehr kühlen Wasser der Ach Forellen pudelwohl fühlen.
  • das Zwiefalter Münster einen männlichen und einen weiblichen Turm hat.

 

Wie vorab bereits erwähnt, horizonterweiternd und einfach wunderschön.

Die Steinlachtäler-Apfelsaft-Produkte sind hier in der Region sehr bekannt, aber

den Kirchholzer Apfelsaft kennen nur wenige.

Nämlich nur diejenigen, die am vergangenen Sonntag mit der Albvereinsgruppe Gomaringen unterwegs waren.

Gerade mal 10 Minuten zu Fuß vom Gomaringer ZOB entfernt, liegen die Streuobstwiesen des Kirchholz.

Und dort war am Sonntagnachmittag eine mobile Mosterei aufgebaut.

Aber auf dem Weg vom Apfel bis zum Saft, heißt es richtig anpacken. Dabei lassen sich die Äpfel

  • vom Baum fallen, wenn die Bäume geschüttelt werden
  • Auflesen bzw. Rollblitzen
  • in einem kühlen Bad Waschen
  • Kleinschneiden
  • Entwurmen, damit veganer Saft entsteht
  • Häckseln damit die Presse es einfacher hat
  • in ein feuchtes Tuch einwickeln

 

Und dann passiert es. Von oben wird auf die gehäckselten Äpfel Druck ausgeübt, so dass diese so sehr ins Schwitzen kommen, dass ihr sattoranger Schweiß am unteren Ende herausquillt. Dieser Schweiß wird abgefangen und in Falschen abgefüllt.

Und ob du es glaubst oder nicht, frischer Apfelschweiß schmeckt lecker.

Wanderung Long Promenade de Stuttgart mit vielen Stäffele / 07.09.2024

An diesem Samstag wurde die Kehrwoche einfach mal ausgelassen, dafür ging es bei sonnigem Wetter für einen Kurzurlaub in die Landeshauptstadt, um einige Highlights zu erkunden. Das erste Highlight war die Schillereiche am Bopserhang die vor rund 170 Jahren zum Gedenken an Friedrich Schiller gepflanzt wurde. Die Aussicht auf den gesamten Talkessel bis zum Birkenkopf war geradezu grandios.

Wenige Meter später erreichte die Wandergruppe das Highlight Nr. 2, das romantische Teehaus im Weißenburgpark mit dem Marmorsaal, auf dessen Dach die feinen Herrschaften früher Tennis spielten.

Weiter ging´s immer schön am Hang entlang durch eines der noblen Wohnviertel der Stuttgarter High Society. Und hier gab´s so einiges zu staunen, reihten sich doch moderne Architektur und Backsteinschönheiten aus der Jahrhundertwende aneinander und sonnten sich in der Vormittagssonne.

Highlight Nr. 3 erwartete uns auf der Uhlandhöhe mit der ältesten Sternwarte Deutschlands. Wenn man oben ist, muss man erfahrungsgemäß auch wieder runter und so landeten wir im Schlosspark, der nahtlos in den Rosensteinpark übergeht, wo Highlight Nr. 4 stand, Schloss Rosenstein.

Schlosspark wie auch Rosensteinpark stehen teilweise unter Denkmalschutz. Die Parks sind geprägt von historischen Relikten wie alte Bäume, Alleen, Wasserspiele sowie einem weiten Netz aus Wegen. Und so tauchten wir in die Schönheit der Natur ein bis wir am Killesberg, unserm Highlight Nr. 5 rauskamen. Auch hier gab es viel zu gucken, vor allem vom Killesbergturm aus.

Highlight Nr. 6 war der Bismarktum, der zu Ehren Reichskanzler Otto v. Bismark erbaut wurde. In der Zwischenzeit stand die Sonne hoch am Zenit. Gut, dass die zweite Hälfte unserer Wanderung nun im Stadtwald verlief, der uns kühlen Schatten spendete. Highlight Nr. 7, die Standseilbahn von 1929, beförderte uns vom Südheimer Platz in Heslach in einem Original Teakholz-Wagen hinauf zum Waldfriedhof, ein wirklich schönes Erlebnis.

Die letzten Meter zum letzten Highlight Nr. 8, dem Santiago de Chile Platz, verliefen, wer hätte es gedacht, durch das nächste noble Wohnviertel von Stuttgart, welches mitten im Weinberg liegt. So bestaunten wir rechts die prächtigen Villen der Reichen & Schönen und links die Rebstöcke in der steilen Hanglage. Am Santiago de Chile Platz ließen wir unseren Blick ein letztes Mal über Stuttgart schweifen und beendeten unseren Kurzurlaub mit 27 Kilometern und ca. 630 Höhenmetern.

Nächsten Samstag ist dann wieder Kehrwoche angesagt.

Wann ist wohl die beste Zeit für ein Ferienprogramm?

Klar, in den Ferien natürlich.

Wenn die Ferien aber sechs Wochen dauern, kann man sich wohl fragen, ob am Anfang, in der Mitte oder am Ende.

Dieses Jahr haben wir zusammen mit der VHS auf das Ende der Ferien spekuliert.

Das Risiko im September das richtige Wetter für eine Bachwanderung zu bekommen, haben wir auf uns genommen und Glück gehabt. Die Sonne strahlte vom Himmel, der Wasserstand niedrig. Also optimale Voraussetzungen.

Die Kosten für die Teilnahme wurden auf Null reduziert.

Der Zeitrahmen mit zwei Stunden schien überschaubar.

Aus Veranstaltersicht sollte man meinen, dass das Angebot schnell ausgebucht sein müsste.

Aber es kam anders:

Von den angemeldeten Teilnehmenden kamen nur die Hälfte. Die anderen fehlten unentschuldigt. Eigentlich schade.

So war unser diesjähriges Ferienprogramm bei zwei Teilnehmenden eine eins zu eins Betreuung.

Dies hatte aber auch Vorteile:

  • Die Gruppe war übersichtlich
  • Wir sind viel weiter die Wiesaz bachabwärts gewandert als jemals zuvor
  • Wir konnten wie Archäologen auf Schatzsuche gehen und es wurden auch einige Schätze gefunden.
  • Ein Brett diente als Arche zur Aufnahme der Schätze.

 

Und der Kapitän hieß, das ist kein Witz: NOAH.

Nuff-Ra für Anfänger

Am Sonntag wurde mal wieder ein neues Format ausprobiert.

Wem die bisherigen Distanzen und Höhenmeter der Nuff-Ra-Wanderungen mit Stephes zu viel waren, konnte bei dieser Wanderung reinschnuppern, wie sich wohl eine richtige Nuff-Ra-Wanderung anfühlt.

Zu Beginn die Aufwärmphase durch Weinberge und Obstbaumwiesen mit fast reifen Früchten ein Genuss.

Der erste Abstieg durch den Urwald erforderte schon etwas Geschick, da aufgrund des Regens der Weg rutschig geworden war.

Der darauffolgende Aufstieg erinnerte manche Teilnehmende an die Eiger-Nordwand mit dem Unterschied, dass Seil und Haken nicht zur Verfügung standen. So manch unschönes Wort begleitete die Kletterpassage. Aber oben angekommen und der Weitblick zum Roßberg ließ die Strapazen bald wieder vergessen.

Zwei Drittel der Gruppe hatte noch den kostenlosen Besuch des ehemaligen Tübinger Zoos gebucht. Ein Weg, bei dem die Literatur meint, dass dieser nicht zu empfehlen ist.

Der Rückweg, grenzwertig zwischen Württemberg und Vorderösterreich, auf einem im Jahre 1911 vom Verschönerungsverein Tübingen hergestellten Weg, welcher sich seither jedoch im Dornröschenschlaf befindet, war märchenhaft.

Zurück zwischen Neckar und Maisfeldern wo der Weg von Biberpfaden durchkreuzt wird.

Die Schlussetappe führte an der „Berliner Mauer“ im Neckartal entlang. Quasi auf dem Todesstreifen.

Was für ein abwechslungsreicher Nachmittag.