Stockacher Laternenfest am 11.November 2016

Trotz widriger Wetterbedingungen trafen sich, zu unserer großen Freude, viele Kinder, Eltern und Großeltern zum Laternenlaufen in Stockach.

Die bunten Laternen leuchteten um die Wette. In einer Regenpause konnte sogar die große Runde durch`s Dorf und die Felder gemacht werden.

Unterwegs wurden Laternenlieder gesungen. Zum Abschluss wurde vor dem Schulhaus nochmals gesungen. Den Glühwein, Punsch und das Gebäck ließen wir uns im Warmen schmecken.

Vielen Dank allen Helfern und Organisatoren. Es würde uns freuen, wenn wir nächstes Jahr wieder so viele begeisterte Kinder begrüßen dürften.

Laterne_2016

Besuch bei den Krauts und in der Wüste am 06.11.2016

Am vergangenen Sonntag begab sich eine Gruppe des Schwäbischen Albvereins unter sachkundiger Führung von Rudi Schuker in die Hauptstadt des Zollernalbkreises.

Am Rande der Hauptstadt befindet sich das Engelestäle in welchem die Familie Kraut Ihre bescheidene Residenz hat.

Engelestäle

Die Krauts leiten eine nicht ganz unbekannte Firma, welche in der Hauptstadt des Zollernalbkreises ihren Sitz hat.

Am Engelestäle-Ende geht es steil hinauf auf den Heuberg. Jedoch nicht auf den kleinen und auch nicht auf den großen Heuberg, sondern nur auf den Heuberg.

Bronnhaupten

Wenn nicht gerade bei Temperaturen um den Gefrierpunkt eine „Horrnigledde“ vom Himmel fällt, bietet der Heuberg eine prachtvolle Aussicht auf fast 100 Kilometer Schwäbische Alb (siehe Bild im Titel).

Der Heuberg bietet allerdings auch einen Blick auf die furchtbare Geschichte unserer Vorfahren im 3. Reich. Für das Unternehmen Wüste mussten hier mehr als dreitausend Menschen sterben.

Wüste

Über den Geischberg stieg die Gruppe hinab ins Steinachtal und schlenderte entlang des Bachlaufs zurück zum Ausgangspunkt.

Die Gruppe war sich einig, dass diese Wanderung bei etwas wärmeren Temperaturen und ohne „Horrnigledde“ wiederholt werden sollte.

Den Termin hierfür werden Sie im Wanderplan 2017 finden!

Gruppe_Kraut

Der Albverein machte sich auf die Socken! – Bericht vom 16. Oktober 2016

Und zwar auf die blauen Socken im Stuttgarter Stadtteil Heslach. Dort befindet sich der sogenannte „blaustrümpfler Weg“ der vom Marienplatz über Schduagardr Schdäffala und durch Weinberge über die Karlshöhe hinauf zum Hasenberg führt, wo man für den Erwerb einer Immobilie einen etwas größeren Geldbeutel benötigt. Mitten im Hasenbergviertel zweigt der blaue Weg ab, welcher in den Stuttgarter Urwald führt. Dort im Urwald befinden sich die Downhill-Strecken der Stuttgarter Mountainbiker. Auf schmalen steilen Pfaden rasen die Radler durch den Wald.

Weinberg

Auch wir bewegten uns auf tollkühnen Pfaden wieder hinab in den Talkessel, wo uns schon der schwer gestresste Seilbahnsteuermann erwartete. Hat der gute Mann aufgrund unserem Massenandrang eine Zusatzfahrt starten müssen, was er auf einer nicht mal fünf Minuten dauernden Fahrt mehrmals erwähnte. Seine schwere Arbeit bestand darin mitzufahren, denn wie er selbst erwähnte, macht die Bahn alles vollautomatisch. Die Endstation der Seilbahn befindet sich am Waldfriedhof. Von dem ist es nur ein Katzensprung zum Dornhaldenfriedhof, wo ein Bänkchen am Waldrand die Waldbenutzer in unverblümter Sprache ermahnt, den Wald doch bitte sauber zu halten.

Fernsehturm

Auf Stuttgarter Halbhöhenwegen, mit mal mehr oder auch weniger spektakulären Ausblicken auf den Fernsehturm und die Stadt, schlenderten wir zur Haltestelle der Stuttgarter Zahnradbahn, Zacke genannt. Mit der Bahn oder zu Fuß ging es zum Marienplatz, unserem Ausgangspunkt zurück. Bei strahlendem Sonnenschein erwartete uns dort die örtliche Gastronomie mit Ihren Kaffee- und Eisspezialitäten.

Gruppe_Marienplatz

Im Anschluss nahmen wir den strapaziösen Aufstieg nach Degerloch in Angriff. Auch eine Bergfahrt mit der Zacke kann transpirierend sein. Es kommt nur auf die Menge der Mitfahrer an.

Einige belohnten sich mit einer Kugel Eis, nach dem der Aufstieg geschafft war.

Aus dem Parkhaus Albstraße in Degerloch fuhren die Albvereinler zurück zum Fuße der Alb, also nach Gomaringen

Spruch

Wanderung am 25.09.16 „ wo die Alb ihr Eisen birgt “

In Fahrgemeinschaften fuhren wir zur Kirche in Salmendingen, dort wurde geparkt. Von dort ging`s los. Ein kurzes Stück durch den Ort, am Skihang vorbei und schon erfreute uns eine wunderschöne Aussicht auf die Burladinger Alb und die Salmendinger Kapelle.

silberdistel

An einem Rastplatz mit Quelle führte unser Weg in weitem Bogen um den Köbeleberg herum. Von hier ein kurzes Stück ins Tal hinab. Der Weg führt dabei über eine Art Damm. Bei Regen kann sich rechts und links des Weges ein ganz passabler See bilden.

Nun ging es eben weiter, durch ein Trockental, immer von Hecken begleitet. Jetzt stieg der Weg, bisweilen recht mühsam steil die Burghalde hinauf. Oben angekommen zeigte eine Schautafel, wie früher das Bonerz gewonnen wurde.

Der weitere Weg führte noch ein kurzes Stück durch den Wald, danach auf dem Sträßchen zur Kirche zurück.

Bei der Schlußeinkehr haben wir lecker gegessen und unsren Durst gestillt.

rast_salmendingen

Es war ein schöner Tag.

Bericht zur 7. Nuff-Ra-Wanderung mit Stephes vom 04. September 2016

Dies ist ein Bericht für alle, die nicht für die „7. Nuff-Ra-Wanderung mit Stephes – Wo einst der Löwe brüllte und Uhland dichtete“ am 04. September 2016 bereit waren.

Viele wissen es nicht, aber zwischen 1907 und 1919 gab es in Tübingen einen Tierpark mit vielen wilden Tieren. Darunter auch neun Löwen. Den Käfig der Löwen gibt es noch. Ihn zu finden ist aber nicht so einfach, da sich der vom damaligen Verschönerungsverein angelegte Weg seit vielen Jahren in einem Dornröschenschlaf befindet und Wegweiser Fehlanzeige sind.

Alle, die am Sonntag bereit waren, können nun bezeugen, dass es den Löwenkäfig noch gibt und dass der Weg dort hin „nuff“ und „ra“ geht.

Löwenkäfig

Nicht weit vom Tierpark entfernt geht es „nuff“ auf die Anhöhe des Spitzbergs, wo ein kleines Künstlerviertel mit allerhand Kunstwerken aus Stein, Holz und Metall und einem wunderbaren Blick auf das Neckartal die „Bereiten“ erwartete.

Nach einem gemütlichen Abstieg kam die Gruppe an einer der ältesten Mostausschänken Tübingens vorbei. Dort befindet sich ein sehenswerter Blumenbalkon, der beim Gomaringer Blumenschmuck die Bestnote erhalten würde. Nicht nur der Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins war begeistert.

Auf dem Weg zur St. Remigius-Kapelle erfuhr die Gruppe, dass wer zu viel Most trinkt, weiße Hirsche sehen kann.

Unterhalb der Kapelle war die Mittagsrast, so dass nach der Stärkung der Weg „nuff“ zur Kapelle leichtfüßig zurückgelegt wurde. Durch Weinberge ging es „na“ zur Gruhe mit Mühlespiel und „T-Puzzle“.

gruppe_gruhe

Weiter „na“ ging es an den Ortsrand von Hirschau. Wer jetzt dachte, die Wanderung sei beendet, lag daneben, denn über die Blumbergsteige ging es „nuff“ zum roten Hirsch. Den roten Hirsch vom Hirschauer Hirschsprung sieht man, auch wenn man nicht viel Most getrunken hat.

Der Schlussanstieg führte zu Willis Hütte.

Espressohütte

An der urigen Hütte gab es die fast schon traditionell vom Barista frisch gebrühte Tasse Espresso und alle waren sich einig:

Heute Morgen war es doch gut „bereit“ zu sein!

Ferienprogramm 2016 – Auf der Pirsch mit dem Biberberater

Am Montag 15. August war es wieder soweit. Der Schwäbische Albverein lud zu seinem Ferienprogramm ein. 18 Kinder kamen bei strahlendem Sonnenschein zum Treffpunkt beim Spieleplatz, um sich mit dem Biberberater, Herrn Hödl, auf die Pirsch zu begeben.

Da der Nager bisher noch nicht in Gomaringen angekommen ist, begab sich die Gruppe nach Gomadingen an den Wolfgangsee.

Am Wolfgangsee, so heißt es bereits in der Presse, treibt der neue Bewohner sein Unwesen.

Bewohner

Die Gruppe konnte dort aber nur Löcher in der Wiese und kleinere Dämme aus allerlei holzigem Material sehen, nicht aber die Baumeister selbst. Da die Tiere sehr scheu und hauptsächlich in der Dämmerung aktiv sind, waren die „Pirscher“ für die Beobachtung der Wolfgangsee-Bewohner entweder zu spät oder aber zu früh dran.

Anhand von Bildern zeigte der Biberberater wie die neuen Nachbarn aussehen und erzählte, dass die Biber, wie die Schwaben, sehr „schaffig und gescheit“, sind. Die aber ihre Nachbarn auch ganz schön strapazieren können. Zwar nicht mit dem Rasenmäher am Samstagnachmittag, dafür aber mit ihren kräftigen Zähnen, mit denen sie Bäume fällen und mit Ihrer Dichtungstechnik, mit der sie alle Rohre verschließen, die der Mensch zur Regulierung einbaut.

Da sich die neuen Nachbarn partout nicht zeigen wollten, begab sich die Gruppe vom Wolfgangsee zum Brühlwegweiher. Dort zeigte sich der Biber zwar auch nicht, aber es gab eine Feuerstelle, einen Spielplatz, einen Landungssteg und ein Floß, das zum Fahren über den Weiher einlud.

Floss_FP_2016

Waren die ersten Überfahrten noch von Vorsicht gekennzeichnet, nahm die Risikobereitschaft nach jeder Fahrt zu. Bis zum Schluss fast alle Teilnehmer der Gruppe ganz direkt Kontakt mit dem Nass des Brühlwegweihers aufnahmen.

Ufer_FP_2016

Popo_FP_2016

Zwischen den Überfahrten wurde gegrillt und gevespert, wurden Gummibären genascht und zur Krönung ein Eis geschleckt.

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Nach dem obligatorischen Gruppenbild gab es noch für jeden Teilnehmer eine Holzkugel für die zukünftige Kugelbahn auf dem Gomaringer Spieleplatz.

Gruppe_fp_2016

Biber hin oder her – für Euch Teilnehmer ein hoffentlich unvergesslicher Ferientag!

Oma_Opa_FP_2016

Utitel_FP_2016

Mit dem Gauwegmeister unterwegs

Am vergangenen Samstag kam der Gauwegmeister Gerhard Stolz zu uns nach Gomaringen, um gut 10 Neulingen in der Wegearbeit, die richtige Art und Weise der Beschilderung der Albvereinswege beizubringen. Denn in der heutigen Zeit reicht es nicht mehr aus ein paar Schildchen und Kleber anzubringen.

Nein in Zeiten von zertifizierten Premiumwanderwegen legt auch der Schwäbische Albverein Wert auf die Beschilderung seiner Wanderwege.

Theorie

Im theoretischen Teil wurde den Teilnehmern die Logik des Wegesystems des Albvereins, das vor über 100 Jahren durch Gustav Ströhmfeld entwickelt wurde, erklärt. Es gibt Dreiecke, liegende Ypsilons, Rauten, Winkel und Balken. Jedes Zeichen hat eine bestimmte Bedeutung. Doch das reicht noch nicht aus, denn alle Zeichen gibt es auch noch in den Farben rot, gelb und blau.

Wegweiser

Es gibt also viele Möglichkeiten, die Beschilderung falsch zu gestalten, denn bei den Dreiecken, Ypsilons und Winkel kommt es auch noch auf die Richtung an. Nach mehr als 2,5 Stunden Theorie sollte das gelernte in die Praxis umgesetzt werden.

Begonnen wurde am ZOB. Von dort führt ein mit einem blauen Dreieck gekennzeichneter Weg zum Roßberg. Nach 1,5 Stunden hatte die Gruppe immerhin die knapp 500 m lange Strecke bis zum Schloss nach den neuen Richtlinien beschildert. Nach weiteren zwei Stunden war die Gruppe immerhin bis zur Kreuzung Schießmauer- Erdbachstraße gekommen.

Praxis

Herannahende Gewitterwolken und eine gewisse Ermüdung nach so viel Theorie und Praxis beendeten die Schulung gegen 17:00 Uhr.

Wer das Ergebnis sehen möchte, kann ja mal versuchen, ob sie bzw. er die blauen Dreiecke vom ZOB bis zum Polizeiposten Gomaringen findet.

Mit Stephes ins Tal der Bauernorchidee

Vergangenen Sonntag zogen es einige Familien samt Omas und Opa vor, sich lieber mit Stephes ins Tal der Bauernorchidee als ins Freibad aufzumachen.

Temperaturen über 30° C sind optimal für das Tal der Bauernorchidee. Kurz hinterm Parkplatz ging es entlang eines Tobels steil bergab in die schattige Talsohle, in welcher sich das Flüsschen Schaich schlängelt und sich immer wieder zu Teichen und kleinen Seen aufstaut.

Kaum im Tal angekommen wurde auch schon Bekanntschaft mit der Bauernorchidee gemacht. Mannshohe Stauden mit rosaroten Blüten.

Bauernorchidee

Ein paar Schritte weiter ein Teich mit rosa Seerosen und wieder ein paar Schritte weiter ein See, übersät mit gelben Seerosen. Da verblasst die Bauernorchidee.

Über eine wackelige Brücke erforschten die Teilnehmer einen Vesperplatz für Rehe und Wildschweine. Trotz des schattigen Weges, erfreute sich die ganze Gruppe am Häfnerbrunnen, vor allem an seinem sprudelnden kühlen Wasser. Gar mancher wollte den Brunnen nicht mehr verlassen.

So kam die Gruppe etwas verzögert an der Grillstelle am Heilbrunnen an. Ungläubig schauten sich die Teilnehmer um, denn das Grillfeuer brannte bereits, eine exzellente Glut, die Getränke waren im Bach reichlich zur Kühlung bereitgestellt und Biertischgarnituren waren aufgestellt. Fast wie im Paradies, allerdings für eine Gruppe aus Schlaitdorf und nicht für uns aus Gomaringen.

In trauter Eintracht genossen die Gruppen zusammen die paradiesische Grillstelle, die kühle Schaich zum Planschen, schattige Plätzchen für ein Schläfchen oder das matschige Ufer für die Herstellung von Waldgeistern.

Waldgeist

Nach der Rast begab sich die Gruppe zum steilen Anstieg hinauf bis zur stark befahrenen B27. Kaum zwei Steinwürfe von der B27 entfernt befindet sich ein Naturdenkmal der Extraklasse. Die fast 470 Jahre alte Sulzeiche, die von Groß und Klein bestaunt und beklettert wurde. Ein Platz der schon seit Jahrhunderten Menschen inspiriert.

Klettern_Sulzeiche

Völlig inspiriert begab sich die Gruppe am Waldrand entlang mit herrlichem Blick zur Alb, von der Teck, über den Roßberg bis zum Zoller auf die letzte Etappe der Familienwanderung mit Stephes.

Alle waren sich einig, das Tal der Bauernorchidee war eine gelungene Alternative zum Freibad.

Gruppe_Sulzeiche

Traufgang Ochsenberg – der breite und der schmale Weg!

Wer kennt sie nicht, die Stelle im Matthäusevangelium Kapitel 7 Vers 13 wo es heißt, breit ist der Weg der zum Verderben führt. Eine Gruppe des Albvereins machte am vergangenen Sonntag beim Traufgang am Ochsenberg genau diese Erfahrung. Wer den Schildern des offiziellen Traufgangs glaubt, muss sich auf einen schmalen, steilen, schlammigen, rutschigen und nahe dem Abgrund verlaufenden Pfad begeben. Wie verlockend ist da doch der breite Weg, der sanft ansteigend auch zum Ziel führen soll. Dieser Verlockung konnte auch die Wandergruppe nicht widerstehen. Doch schon bald führten diverse Wegweiser die Gruppe in die Irre und zur Strafe öffnete der Herr die Schleusen. Die Gruppe bereute, dass sie sich auf den breiten Weg begeben hat.

Plötzlich stellten sie fest, dass ein „Schaf“ verloren gegangen war. Über den direkten mobilen und akustischen Austausch konnte das verlorene Schaf wieder gefunden werden und zur Herde hinzustoßen.

Nach dieser harten Prüfung, gehorchte die Gruppe und begab sich auf den schmalen, schlammigen, rutschigen und nahe dem Abgrund verlaufenden Pfad. In strömendem Regen erreichte die Gruppe eine Herberge, in der, so schien es, alle Plätze belegt waren. Einige Gäste hatten jedoch Mitleid mit der geläuterten Gruppe und räumten Ihre Plätze. Bei strömendem Regen, aber im Trockenen sitzend, genoss die Gruppe ihre Mittagsrast (siehe Titelbild).

alpenblick

Und der Herr hatte ein Einsehen. Die Gruppe war genug geläutert. Die Sintflut endete abrupt und der zweite Teil der Runde konnte beginnen. Die reuige Gruppe hatte eingesehen, dass die schmalen, steilen, schlammigen, rutschigen und nahe dem Abgrund verlaufenden Pfade zwar beschwerlich sind, diese aber zum Leben führen. In diesem Fall ins Ochsenberghaus zu Kaffee, Kuchen und Eis.

Aber schon wurden wieder einige Gruppenmitglieder übermütig und warben für den breiten Weg zurück zum Ausgangspunkt. Fast wäre es zur Trennung der Gruppe gekommen. Eindrücklich wurden die Übermütigen zur Räson gebracht und die Runde auf dem schmalen Pfad durch eine wahrhaft paradiesische Orchideenlandschaft fortgesetzt.

Collageochsenberg

Ein letzter steiler Anstieg forderte die Gruppe nochmals heraus, bevor es dann sanft bergab durch eine farbenprächtige Blumenwiese zurück zum Ausgangspunkt ging.

Ganz beseelt formte sich die Gruppe zu einem Kreis und bedankte sich für diese unvergessliche Wanderung.

gruppe_ochsenberg

Unterwegs auf dem Premiumweg Seeburgsteig am 22.05.2016

Der Seeburgsteig wird im Wanderbüchlein „Wandertouren für Langschläfer“ als Tour für „harte“ Langschläfer beschrieben.

Zum Starttermin um 13:30 Uhr hatten immerhin 22 Albvereinler ausgeschlafen und waren bei besten Wetterbedingungen und unter der bewährten Führung von Hanne und Jörg Jürgens gespannt auf den Premiumweg.

Vom Tal über steile Pfade, entlang an der Traufkante, durch Schaf- und Ziegenweiden ging es bergauf und bergab. An der Kirche von Seeburg vorbei und schon waren wir wieder am Ausgangspunkt.

Schneckenhausen

Doch das war erst die Hälfte der „harten“ Langschläfertour. Am Ermsursprung vorbei, durch die verwunschene Trailfinger Schlucht ging es durch das auch bei Märzenbechliebhabern bekannte Tal wieder steil hinauf zum Littstein. Oben freute sich die Gruppe, dass sie den Aufstieg geschafft hatte und mancher fürchtete bereits den steilen Abstieg. Der Abstieg gestaltete sich jedoch moderater als gedacht, so dass auch noch ein Abstecher zum Seeburger Ehrenmal möglich war. Der Abstecher wurde mit einer herrlichen Aussicht auf das Tal und das gegenüberliegende Schloss Uhenfels belohnt.

Eine wirklich harte Langschläfertour, sofern es das Ziel ist, zur Tagesschau um Acht zu Hause zu sein. Dieses Ziel verfehlte die Gruppe nur knapp, da die Fahrt zum Lokal zur abschließenden Einkehr aufgrund einer ungeahnten Baustelle den zeitlichen Rahmen etwas sprengte.

Gruppe_Seeburg