Kaum einer hätte gedacht, dass sich, gerade mal eine Woche nach einem sommerlich anmutenden Wochenende, der Winter mit voller Macht zurückmeldet.
Eine kleine Abordnung des Albvereins hatte das aber nicht entmutigt, trotzdem auf Märzenbechertour zu gehen, denn es könnte ja auch eine schöne Herausforderung sein, weiße Märzenbecher im Schnee zu entdecken.
Überaschenderweise war der Winter auf der Albsüdseite bei weitem nicht mit voller Macht zurückgekehrt und die Wahrscheinlichkeit die weißen Kelchblüten mit grünen Punkten zu entdecken stieg.
Die ersten Späher konnten schon bald jede Menge Seidelbaste entdecken. Deren Blüten sind rosa und sie gedeihen als kleine Büsche. Wo der Seidelbast blüht, ist normalerweise auch der Märzenbecher nicht weit.
Und tatsächlich zeigten sich die kräftigen grünen Blätter der gesuchten Spezies mannigfach.
Die weißen Kelche zu finden, gestaltete sich jedoch fast wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
Aber dann, mitten im Geisinger Tal zeigten sich die Märzenbecher doch. In bescheidener Zahl, aber immerhin.
Von wegen Mission impossible – mit Geduld, geschultem Auge und etwas Glück wurde die Mission erfolgreich abgeschlossen.














