Im Himmelreich – über den Wolken!

Wenn man früh aufsteht, ins Himmelreich wandert und sehr viel Glück hat, ist man tatsächlich im Himmel.

Also über den Wolken.

Von Gomaringen schafft es nur ein weißer Block mit blauen Streifen den Himmel zu berühren und in der Sonne zu glänzen.

Anders der Ort – eingehüllt in einem tristen Grau.

Was für ein besonderer Moment!

Ein kleines Stückchen Gipfelglück – eine wunderbare Kooperation von Lauftreff und Albverein

Der Tag legte sich gleich morgens voll ins Zeug und zeigte sich im schönsten Azurblau. Die Sonnenstrahlen bahnten sich ihren Weg nach Gomaringen und versprühten ganz viel Lust, den Rucksack zu packen und die Wanderschuhe in Aktion zu bringen.

Es war überwältigend: Am Treffpunkt lag 35-facher Tatendrang in der Luft! Voller Wanderlust fuhren wir los Richtung Markwasen und pickten dort weitere zwei Wanderbegeisterte auf.

Direkt vor uns präsentierte sich unser Ziel in voller Schönheit, sonnenumflutet lag er vor uns und signalisierte, bereit für unsere Besteigung zu sein.

Erst wanderten wir in leicht welligem Gelände gemütlich los, je höher wir kamen desto mehr durften unsere Muckis arbeiten und etliche Serpentinen später standen wir auf dem 602 Meter hohen Georgenberg, dem

ehemaligen Vulkan mit 360° Rundumsicht!

Egal, in welche Richtung wir unsere Blicke schweifen ließen, es war unbeschreiblich schön.

Nachdem die Energiespeicher wieder gefüllt waren, machen wir uns an den zweiten Teil der Georgenberg-Überschreitung. Ganz schön steil ging es nun bergab und die Wanderschuhe mit gutem Profil konnten Ihr Können unter Beweis stellen.

Bei einem kleinen Stopp erfuhren wir, dass der sogenannten Schwäbische Vulkan vor ungefähr 17 Millionen Jahren rumorte und aktiv war, dass durch Verwitterung und Erosion viel fruchtbare Erde entstand und dies heute optimale Bedingungen für den Weinbau und die vielen Streuobstwiesen sind.

Auf nicht so bekannten Wegen wanderten wir zurück, beobachteten noch die Schwäne im Breitenbachsee, bewunderten die Mammutbäume und standen dann plötzlich wieder vor den Autos.

Leute, ihr ward spitze, eure zwei Guides sind happy und bedanken sich herzlich bei allen für das tolle Gemeinschaftserlebnis!

Susanne und Hartmut

Nächste Kooperation am 01. Mai 2022 – bist Du dabei?

Mutscheln 2022

Unsere noch junge Tradition des Mutschelns zusammen mit der Schützengilde darf leider auch dieses Jahr nicht im Schützenhaus stattfinden.

Aber dieses Jahr ist Mutscheln im kleinen privaten Rahmen bis 10 Personen bei 2G erlaubt.

Deshalb hier ein paar nicht ganz ernst gemeinte Tipps, wie Mutscheln auch unter der aktuell gültigen Corona-Verordnung (05.01.2022) Spaß machen kann:

  • Bis zu 10 Personen dürfen zusammen mutscheln.
  • Da beim Mutscheln häufig gelacht und über einen Gewinn gejauchzt wird, solltet Ihr öfters lüften, außer Ihr spielt im Freien.
  • Damit Ihr den Mindestabstand einhalten könnt, ist ein großer Tisch von Vorteil.
  • Sieben-Friss ist eher nicht als Spiel zu empfehlen. Obwohl, mit Maske könnte das lustig sein.
  • Der Wächter bläst vom Turm mit Maske, stellt eine besondere Herausforderung dar.
  • Würfelbecher und Würfel müssen die Spielenden nach jedem abgeschlossen Wurf vor der Weitergabe desinfizieren. Beim Mäxle darf darauf ausnahmsweise verzichtet werden.
  • Die Mutscheln sollten nur von der Spielleitung und von denen, die diese gewonnen haben, angefasst werden.

 

Ihr seht, was letztes Jahr unmöglich war, ist jetzt schon wieder möglich!

Das macht Hoffnung und gibt Zuversicht, für das neue Jahr.

Also genießt ein paar fröhliche Stunden mit der Mutschel.

Silvesterwanderung 2021 mit dem Lauftreff

Uns geht es doch wirklich gut, denn was letztes Jahr nicht ging, konnte dieses Jahr wieder möglich gemacht werden.

Die Tradition des Lauftreffs, das Jahr mit einer Wanderung ausklingen zu lassen, konnte Corona nur einmal brechen.

Zum zweiten Mal fand die Wanderung zusammen mit dem Albverein statt.
Ein Glücksfall.

Während ein Fischer und ein Manager am Ufer philosophierten, begab sich das Schiff der Wanderer auf eine wellenförmige Reise.

 

  • Mal oben auf im Wind,
  • Mal auf rutschigen Wogen abwärts
  • Mal hinein ins Herz von Baden-Württemberg
  • Dann wieder mit Schwung hinaufgespült ins Cyber Valley, wo die künstliche Intelligenz Einzug halten soll
  • Ganz oben, über der Gischt, ein weiter Ausblick übers Land
  • Dort am Strand lädt eine Sonnenbank zum Verweilen ein
  • Oh wie wohltuend

 

Und der Fischer sitzt immer noch am Ufer, nun aber mit seiner Frau und schaut seinen Kindern beim Spielen zu.

Und der Manager? Hat vielleicht verstanden, dass weniger manchmal mehr sein kann.

Das Ende des Jahres naht

Liebe Mitglieder und Freunde unseres Vereins,

die letzten beiden Jahre haben gezeigt, Wandern ist auch in schwierigen Zeiten möglich.

Das tut gut!

Es hat uns riesig gefreut, dass wir Euch bei unseren Wanderungen im zweiten Halbjahr begrüßen durften.

Echt unglaublich, dass wir alle Wanderungen bei wunderschönem Wetter durchführen konnten.

Das gibt uns Mut und Energie auch 2022, egal was kommen mag, wieder Wanderungen anzubieten.
Unser Wanderplan für das Jahr 2022 ist wie gewohnt zu Beginn des neuen Jahres verfügbar.

Wir freuen uns auf Euch!

Euch wünschen wir für die bevorstehenden Feiertage fröhliche Stunden, vielleicht auch ein zur Ruhe kommen mit einem Rückblicken auf die schönen Momente im vergangenen Jahr.

Es ist ganz gewiss, auch das kommende Jahr 2022 wird schöne Momente für Euch bereithalten.

Mit dieser Gewissheit wünschen wir Euch einen guten Start in das neue Jahr.

Belzmichl 2021

Seit über 65 Jahren kommt am 3. Advent der Nikolaus zum Gomaringer Albverein auf den Roßberg.

Letztes Jahr war die Roßberggaststätte wegen Umbauarbeiten geschlossen. Deshalb hatte der Nikolaus beschlossen, bei jedem Albvereinsmitglied an die Haustür zu kommen. Er hat festgestellt, dass das bei über 200 Mitgliedern ganz schön aufwändig ist.

Dieses Jahr konnte die Traditionswanderung zum Roßberg wieder nicht stattfinden.

Deswegen hat der Nikolaus seinen Kollegen, den Belzmichl, dieses Jahr am 05. Dezember nach Gomaringen geschickt. Allerdings nicht an jede Haustür, sondern an einen schönen Platz über den Dächern von Gomaringen.

Der Belzmichl hat sich riesig gefreut, dass sich viele fröhliche Menschen auf den Weg zum Horn gemacht haben.

Es ist immer schön und es tut gut, anderen eine Freude zu bereiten.

Darum beschenkte der Belzmichl alle Anwesenden mit einer kleinen süßen Überraschung aus seinem großen Sack.

Anhand seines Beispiels, munterte der Belzmichl die Anwesenden auf, ebenfalls anderen eine Freude zu bereiten.

Der Belzmichl hat gezeigt, dass man mit einem kleinen Nikolaus ein Lächeln in die Gesichter zaubern kann.

Dieses Lächeln freute den Belzmichl so sehr, dass er mit Wohlgefallen zur nächsten Station weiterziehen konnte.

Herbstfeier mit integrierter Hauptversammlung

Am Samstag, den 13. November 2021, trafen sich 43 Mitglieder und Freunde des Schwäbischen Albvereins – Ortsgruppe Gomaringen zu ihrer Herbstfeier mit integrierter Jahreshauptversammlung in der Kultur- und Sporthalle.

Der Sprecher des Vorstandsteams Stephan Rilling begrüßte die Anwesenden. In seiner Begrüßung gedachte er den Verstorbenen, lobte die Aktivitäten des Vereins und verkündete, dass die Mitgliederzahl per 31.12.2020, 226 betrug.

Nach der Begrüßung folgten die Berichte der einzelnen Fachbereiche, wie Landschaftspflege, Wege, Wandern, Dokumentation und Finanzen. Nach den Entlastungen gab es den Verantwortlichen für den Fachbereich Naturschutz zu wählen. Stephan Rilling stellte sich für das Amt wieder zur Verfügung und wurde gewählt.

Da dieses Jahr die Hauptversammlung in die Herbstfeier integriert wurde, fanden auch die Ehrungen in diesem Rahmen statt.

Für 70 Jahre Mitgliedschaft wurde Heiderose Riefler, für 60 Jahre Helga Walker und für 50 Jahre Gerda Lutz und Kirsten Gaiser-Dölker geehrt. Nochmals vielen Dank für die jahrelange Treue zu unserem Verein.

Carsten Kohlmann, Leiter des Stadtmuseums und Stadtarchivs der Stadt Schramberg und seit 2020 Mitglied im Schwäbischen Albverein Gomaringen hielt einen kurzweiligen Vortrag über seine Gomaringer Vorfahren mit dem Titel „Gomaringen und Ich – ein neues Albvereinsmitglied stellt sich vor“.

Wir möchten allen Mitgliedern, die an diesem Abend anwesend waren, danken.

Das Vorstandsteam.

Die Waldbadewanne hat Zuwachs bekommen!

Man könnte sagen, es handelt sich um eine kurze Bedienungsanleitung ;-).

Es geht ganz einfach:

  • Zieh Deine Schuhe aus und leg Dich hinein.
  • Mach für ein paar Minuten die Augen zu, hör und riech den Wald.
  • Öffne danach die Augen und schau durch die Wipfel in den Himmel.
  • Fühl Dich frei und genieß den Augenblick.
  • Glaub nicht alles was Du dabei denkst.
  • Du musst mit allem rechnen, auch mit dem Guten.
  • Also einfach machen und lachen.


Ein Genuss – auch im nebligen Herbst.

11. Nuff-Ra-Wanderung mit Stephes am 24. Oktober 2021

Wenn Du bei der 11. Nuff-Ra-Wanderung mit Stephes dabei gewesen wärst, hättest Du

  • die eiskalte Nordwand des Mons Anatolicus durchstiegen
  • mit zwei Seilbahnen und mords Karacho in die Tiefe sausen können
  • ein ehemaliges Militärkrankenhaus, das auf Sand gebaut und jetzt mit Informationstechnologie vollgestopft ist, umrundet
  • einen Mountainbike-Trail ohne Rad-Kontakt durchschritten
  • mit einem unvergleichlichen Albpanorama vor Dir, sowie Amazon und Curevac hinter Dir, einen frisch zubereiteten Espresso geschlürft
  • im Elysium die drei Tonnen schwere Skulptur, die den geografischen Mittelpunkt unseres Bundeslandes symbolisiert, bewundert
  • das ein oder andere Mal über den Sprachwitz der Unterstädter von Neckargôgingen gelacht
  • einen Garten mit über 10.000 Pflanzen und ein Arboretum mit über 100 Apfelsorten bestaunt
  • von einem Aussichtsturm die zwei berühmten Kapellenberge der Region gesehen
  • den Grand Canyon vom Schnarrenberg auf ausgesetztem Pfad ohne Sicherung bezwungen

  • eine Schokokugel ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen
  • am Grab von Eugen Nägele, einem der Gründer des Schwäbischen Albvereins, inne gehalten

 

Du warst nicht dabei? Die 12. Nuff-Ra-Wanderung mit Stephes gibt’s 2022

 

Wanderung mit Margit und Hansjörg von Vulkan zu Vulkan am 17.10.2021

Wer im Ort Neuhausen an der Erms eine Wanderung startet, bemerkt recht schnell, dass da Wein eine wichtige Rolle spielt. Sei es die Kelternstraße, die mittlere Kelter, die äußere Kelter oder das Rebstöckle, alle weisen auf den gegoren Traubensaft hin.

Natürlich gibt es hier Weinberge in Hülle und Fülle, die durchwanderten wir am Anfang und Ende unserer Tour.

Ein moderater Aufstieg führte zum Hörnlegrat, auf dessen Nordseite ein Steinbruch eine tiefe Wunde in die Natur gerissen hat. Aber Wunden können heilen, vor allem wenn mündige Bürger für die Natur einstehen. So ist es hier geschehen und nach vielen Jahren Raubbau ist der Steinbruch nun ein schützenswertes Biotop.

Obwohl die Höhe erreicht war, führte der Weg etwas abenteuerlich auf und ab. Abrupt endete der Wald und schnell war zu erkennen, dass man nun an einem ganz besonderen Platz angekommen war.

Ein ehemaliger Vulkan hat hier einen Bergvorsprung geschaffen, der schon zu keltischer Zeit als besondere Stätte angesehen wurde. Der Jusi, ein hervorragender Platz für die Mittagspause mit Fernsicht auf das nächste Ziel.

Ein weiterer Vulkan aus den rund 350 Vulkanen des schwäbischen Vulkangebiets.

Nach gut einer Stunde war auch der Florian erreicht. Ein paar Ecken weiter lud das Naturfreundehaus zum Kaffee ein.

Die Schlussetappe führte kurzweilig durch die abgeernteten sonnenüberfluteten Weinberge. Optimal zum Sammeln von Vitamin D und zum Wärmetanken nach einer kalten Nacht.

Laut Wander-App Komoot bewältigten wir eine mittelschwere Wanderung, die eine gute Grundkondition und Trittsicherheit erfordert.

Eine Premiumwanderung ohne Zertifikat. Trotzdem herrlich!