6. Nuff-Ra-Wanderung mit Stephes – Im Reich des Ritters Affenschmalz am 06. September 2015

Der Geheimtipp hat sich herumgesprochen, so dass sich, trotz nicht ganz sommerlichen Temperaturen und einigen dunklen Wolken, etliche Wanderer nicht wieder im Bett umdrehten, sondern pünktlich zum Treffpunkt am Haldenplatz kamen.

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Auch wenn dieses Mal der Start schon auf die Alb in Burladingen verlegt wurde, gab es trotzdem noch genügend Möglichkeiten für die Herausforderung Nuff-Ra.

Hier seien nur einige genannt:

  • Start im Tiefental
  • Über welliges und zum Teil etwas abwegiges Gelände zum Höllenstein. Dort ging es nicht nuff und nicht ra, sondern nai (hinein) in den Berg. Mit Stirnlampe bewaffnet gab es ein Höhlenabenteuer für Anfänger
  • Wieder raus aus dem Berg und nuff auf die Berge Hochwacht, Titusenköpfle und Nähberg. Am Nähberg wurden einige auf eine Geduldsprobe gestellt, da das Grillfeuer erst nach harter Arbeit und mit dem Einsatz modernster Technik gelang.
  • Just zum Abschluss der Mittagsrast öffnete die fast schon traditionelle Espressobar.

 

Espressobar

  • Dazwischen etwas Kultur beim Besuch der Reste der Stammburg des Ritters Affenschmalz.
  • Vom Nähberg am Riesen-Baumhaus vorbei zum Killerberg.
  • Steil bergab nach Killer ins Peitschenmuseum – mit echter Peitschenvorführung
  • Schlussanstieg mit ca. 200 Höhenmetern zurück ins Tiefe Tal.

 

Sowas gibt’s nur beim Albverein Gomaringen – und das auch noch kostenlos

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Halbtageswanderung zum Eisenbachhain am 24.08.2015

Was war das für eine Wanderung?

  • Parken am roten Tor – weit und breit ist kein Tor, geschweige denn ein rotes Tor zu sehen!
  • Wandervorschlag aus dem Ratgeber „Wandern mit dem Kinderwagen“ – kein einziger Kinderwagen oder wenigstens ein Bollerwagen war dabei!
  • Regen war auf den späten Nachmittag vorhergesagt – ist 15:00 Uhr später Nachmittag? Glücklicherweise lädt eine kleine Schutzhütte zur Rast ein.
  • Der Eisenbachhain – kein Eis, kein Bach und Haino war auch nicht da!
  • Ein Birkenweg ohne Birken und eine „Burger-Eiche“ ohne einen McDonalds!
  • Zum Schluss ein Seniorenschnitzel mit Beilagen – in manch einer Gastronomie ist nicht mal das XXL-Schnitzel so groß!

 

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Sie sehen:
Alles in allem eine gelungene Halbtageswanderung im Naturpark Schönbuch!

 

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Ferienprogramm „von der Kuh zur Butter“ am 10. August 2015

Das Ferienprogramm des Schwäbischen Albvereins macht nicht nur Spaß sondern es bildet auch.

Ferienprogramm1

15 Kinder haben von Helga und Albrecht (unserem Wochenmarktbauern) gelernt, dass

  • Milch aus Kühen und nicht aus Bullen herauskommt
  • 250 Milliliter Milch einem normalen Menschen als Energie für einen Tag ausreicht
  • eine Kuh bis zu 50.000 Milliliter Milch pro Tag gibt, also den Tagesbedarf für 200 Menschen
  • wenn man Milch gekühlt stehen lässt, oben drauf Sahne entsteht
  • wenn man die Sahne ungefähr zehn Minuten kräftig schüttelt, daraus Butter wird
  • die Butter mit frisch gebackenen Hofladenbrötchen wunderbar schmeckt
  • Butter nicht nur schmeckt, sondern auch eine kosmetische Wirkung hat, wenn man sie auf die Haut schmiert
  • es bei Helga und Albrecht außer Kühen noch vieles anderes zu entdecken gibt.

Wer mehr wissen will fragt am besten Helga und Albrecht oder die 15 Ferienprogramm-Kinder

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Wanderung am Sonntag 19. Juli Wo der Preußen Wesen begann …

Um 9.30 Uhr trafen sich 14 Wanderer zur Abfahrt nach Thanheim.

Da jeder mit optimaler Regenschutzkleidung oder Schirm ausgestattet war, war klar, dass es nicht regnen würde.

Von Thanheim aus ging es steil nach oben zum Heiligenkopf. Von dort aus, immer begleitet von einem grandiosen Blick auf die Burg Hohenzollern, weiter zum Raichberg.

Dort angekommen wurde mit einfachsten Mitteln, wie in der Steinzeit, ein Feuer gemacht und gegrillt. Nach ausgiebiger Rast liefen wir weiter über den Hangenden Stein und den Backofenfelsen zum Zeller Horn.

Von dort aus ging´s mit allen Teilnehmern fast nur noch bergab: Vorbei an der Wallfahrtskapelle Mariazell über die Hexenlinde, vorbei an der Burg Hohenzollern kamen wir um ca. 17.00 Uhr wieder am Parkplatz in Thanheim an.

Vielen Dank allen Teilnehmern! Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Ruhe am Set, die Burg ist gesperrt.

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Buswanderfahrt am 14.06.15 nach Kempten

Pünktlich um 7:00 Uhr starteten 44 Wanderfreunde zu unserer diesjährigen Buswanderfahrt nach Kempten ins Allgäu.

Die Fahrt führte uns über die Alb durch das schöne Schmiechtal nach Ulm. Von dort aus ging die Fahrt über die Autobahn mit einer Pause am Rasthof Allgäuer Tor zum Niedersonthofener See.

Dort konnten wir schon vom Bus aus das Allgäuer Bergpanorama genießen.

Am Niedersonthofener See machten wir uns auf den Weg entlang durch Wald und Flur.

Nach einer Stunde Gehzeit kamen wir am Gasthof Krone an. Danach brachte uns der Bus nach Kempten.

Ausgestattet mit einem Stadtplan konnten wir die Altstadt mit dem historischen Rathaus, das Mühlbachquartier, die St. –Lorenz- Basilika besichtigen oder einfach nur durch die Straßen schlendern und Kaffee und Eis genießen.

Um 16.15 Uhr haben wir nach einem wunderschönen Tag die Rückfahrt nach Gomaringen angetreten und sind wieder gut zu Hause angekommen.

Unseren beiden Wanderführern Martin Walker und Kurt Rilling danken wir nochmals herzlich für die gute Organisation.

5. Familienwanderung mit Stephes

Bereits zum fünften Mal lud Stephes Familien zur Familienwanderung des Schwäbischen Albvereins ein. Bei der Jubiläumswanderung gab es einiges zu entdecken. Zum Beispiel:

  • einen Teich mit tausenden von kleinen Fischen und mindestens fünfzig laut quakenden, schweren handgeführten Vibrationsstampfer, die sich zwischen roten und weißen Seerosen tummelten.
  • eine Werkstatt zur Herstellung von Jägersitzen mitten im Wald
  • einen langweiligen Grillplatz mit Bach zum Brückenbauen, Steilwänden zum Klettern und Rutschen, großer frisch gemähter Wiese zum Frisbee spielen und einsamer Feuerstelle mit alter Hütte zum genüsslichen Grillen, auf dem eineinhalb Stunden Mittagspause wie im Flug vergehen.
  • eine Art Seifenkistenfahrt mit dem Bollerwagen
  • ein Dachs-Kunstwerk aus Materialien, die der Wald um den Dachsbühl hergibt.
  • eine Waldklause ohne Henne und darum auch ohne Eis!
  • ein Schlusspunkt im gemütlichen Schlossbiergarten bei kühlen oder koffeinhaltigen Getränken und natürlich mit einem Eis

 

Dachsbühl

Das alles gab es zu einem Preis von unglaublichen Null Euro zu entdecken!

Lustwandeln auf Premiumwegen im oberen Donautal

Das obere Donautal bietet seit Kurzem 5 Premiumwanderwege. Von Zweien nahmen wir Teilstücke unter der Führung von Susanne und Jürgen Hauff genauer unter die Lupe.

Start und Ende waren auf dem Kloster-Felsenweg. Dazwischen wurde eine Schleife auf dem Donaufelsengartenweg gezogen. Auf- und Abstiege reihten sich aneinander, so dass man „nomm-“ und „romm“-gucken konnte. Wer nicht „nomm“ zum „Känzele“ oder „romm“ zum „Gebrochen Gutenstein“ gucken wollte, konnte auch noch „nah“ zur Donau oder Schmeie gucken. Nebenher gab es, wie immer bei Jürgen Hauff, Wissenswertes zu hören. Zum Beispiel aus der Erdgeschichte der letzten 250 Mio. Jahre.

Am Nachmittag wechselten wir auf die andere Seite der Donau. Die Schlussetappe auf dem Grottenweg zum Klosterkräutergarten war premium Lustwandeln in Perfektion und in Erinnerung an Amalie Zephyrine von Salm-Kyrburg, die „Retterin Hohenzollerns“. Um die Frustrationstoleranzgrenze der Teilnehmer nicht zu überschreiten gab es einen Zwischenstopp im Parkstüble. Über die Teufelsbrücke und an mächtigen Bäumen vorbei wandelten wir lustvoll zurück zum Ausgangspunkt.

 

Unter Dampf zum Landesfest nach Sigmaringen am 10.05.2015

Auf de schwäbsche Eisabahna send a mol a baar Albverailer gfahra,
Messeng, Hecheng, Baleng, Sigmareng.
So ebbes zuit sich weagam Bah-Schdreig ed Leng.

Pingdlich zomm Middagessa kommad se ah,
mid dr schwäbsche Eisabah.
Iberal eddr Schdadd geids Musig ond Danz,
was no fehld isch an Bulldog vo Lanz.

Fird Kendr geids Schbiel rond om Hazwoioh,
weils Wassr isch wichdig, ao wenn mas naschbielts Glo.

Zom Schluss geids no Kuacha ond Eis wer mah,
schao goads wiedr zrugg mid dr schwäbsche Eisabah

Bericht von der Wanderung in die Geröllwüste bei Öschingen am 26.04.2015

Nicht einmal zwei Jahre ist es her, als sich der Berg oberhalb der Landhaussiedlung in Öschingen in Bewegung setzte und eine Geröllwüste hinterließ.

Eine Gruppe des Albvereins unternahm am vergangenen Sonntag eine Wanderung entlang des Öschenbachs hinauf mitten hinein in diese Geröllwüste. Der Weg durch das Geröll gesäumt von Baumstümpfen und grauer Materie. Aber auch in diesem Geröllfeld wird es Frühling. Immer wieder tauchen gelbe Tupfer auf. Schlüsselblumen und Löwenzahn trotzen den widrigen Bedingungen. Welch ein treffendes Bild für die Hoffnung, dass alles wieder gut werden wird!

Am Fuße des Schembergs ging es weiter bis zur Panoramaaussicht. Vom Fernsehturm in Stuttgart, über Nord- und Südschwarzwald bis zur Balinger Alb. Bei diesem grandiosen Ausblick kann man verstehen, warum die oberste Straße von Öschingen „Panoramastraße“ heißt. Von der Anhöhe bewegten wir uns hinab in den Ortskern, wo wir die Wanderung in einer örtlichen Gastronomie ausklingen ließen.

Bericht zur Märzenbecher-Genusswanderung vom 29.03.2015

Unter stürmischen Bedingungen begaben sich die Märzenbecherwanderer des Albvereins nach Geisingen. Am Ausgangspunkt blies ein böiger Wind aus West. Die Böen waren so stark, dass mancher Wanderer seinen Hut verlor und der Regen vom Winde verweht wurde. So war der Wind das Glück der Wanderer.

Nachdem die Märzenbecherwanderer im Wald Schutz vor dem Wind fanden, schlenderten sie genüsslich hinein ins Geisinger Tal. Dort war nichts mehr vom Wind zu spüren. Dafür tauchten sie in eine fantastische, fast mystische Landschaft ein. Schroffe Felsen mit knorrigen Bäumen, moosüberwucherte Geröllhalden und dazwischen jede Menge Totholz.

In diesem Tal erwachen jedes Jahr im März Millionen von Märzenbechern. Danach sind sie zwei bis drei Wochen zu sehen, bevor sie wieder verschwinden als wären sie nie da gewesen. Was für ein Wunder der Natur!

Das ist jedes Jahr aufs Neue schön anzusehen.

Für jene, die nicht so gut zu Fuß sind, empfiehlt sich das Dobeltal. Denn dort kann man das Märzenbecherwunder vom Auto aus genießen.

Die Rückfahrt der Märzenbecherwanderer enthielt dann auch die komfortable Variante der Betrachtung des Wunders der Märzenbecher. Raus aus den Tälern ging es wieder unter stürmischen Bedingungen zurück nach Gomaringen. Unterwegs gab es noch einen gemütlichen Zwischenstopp in einer örtlichen Gastronomie.