Rückblick – Zavelsteiner Premiumwanderung mit Bärbel

Wandern auf einem Premiumweg im Schwarzwald erweitert den Horizont.

Schon bei der Fahrt konnten wir das Phänomen der Wetterscheide beobachten. Auf der Südseite des Tübinger Schlossbergtunnels waberte der Nebel. Auf der Nordseite schien die Sonne.

Einen Premiumweg kann man nicht nur erwandern, sondern auch mit einem „Mountain-Bike-Einrad“ befahren. Gerhard Stolz, unser Hauptverantwortlicher für die Wanderwege, würde einen Schlag bekommen, wenn er das mit ansehen müsste. Zum Glück gehört der Weg unseren Kollegen vom Schwarzwaldverein.

Eine weitere Variante wie man den Premiumweg begehen kann, haben wir einige Zeit später gesehen. Väter waren mit Ihren Kindern und ferngesteuerten Allrad-Offroad-Jeeps auf dem Premiumweg unterwegs. Ein Vater gab zu, dass die Kinder nur als Alibi dabei sind.

Auch nicht schlecht war eine Dame im Leopardenkleid und Wanderstiefeln an den Füßen.

Mit diesen Eindrücken erwanderten wir uns den Wasser-, Wald- und Wiesen-Pfad von Zavelstein.

Die erste Hälfte gestaltete sich eher unspektakulär. Hauptsächlich auf breiten Forstwegen durch den Schwarzwald wo „hannen und dannen“ Tannen sind. Ein Wildschweingehege, aber keine Sau war da.

Kurz vor der Mittagsrast änderte sich aber das Bild.

Auf schmalen verschlungen Pfaden wanderten wir vom Gimpelstein in die wildromantische Rötelbachschlucht. Ein Muss, wenn man in Zavelstein weilt.

Der anschließende Aufstieg über den Stubenstein war ein weiterer Hammer dieses Weges.

Der Biergarten vom Zavelsteiner Wanderheim am Schluss war dann vollends der Genuss.

Waldbaden, jetzt offiziell ohne Eintritt.

Wo? Natürlich in Gomaringen bei den Wellingtonien.

Alles ohne Onlineticket – einfach ausprobieren.

Ein tropischer Abend mit lauen Temperaturen.
Ein Spaziergang durch den schattigen Wald bergauf.
Vier Mammutbäume im rötlichen Licht der untergehenden Sonne.

Ein Platz mit Hütte und Feuerstelle, in der ein Feuer lodert.
Mehrere Biertischgarnituren auf schattigem Terrain.
Zwei Bottiche mit Eis kühlen die Gratisgetränke.
Eine Wurst-, Weckle- und Grillstockausgabestelle zum kostenlosen Grillen.

Ein Kreis fröhlicher Menschen um ein neues Möbelstück im Wald.

Eine Spezialistin, die erklärt, was Waldbaden bedeutet.

Eine Einweihung einer Waldbadewanne kann schöner und passender nicht sein.

Hier ein paar Tipps zum Umgang mit der Waldbadewanne

Zieh Deine Schuhe aus und leg Dich in die Wanne.
Mach für ein paar Minuten die Augen zu, hör und riech den Wald.
Öffne danach die Augen und schau durch die Wipfel in den Himmel.
Fühl Dich frei und genieß den Augenblick.

Glaub nicht alles was Du dabei denkst.
Du musst mit allem rechnen, auch mit dem Guten.
Also einfach machen und lachen.

PPmC (Premium Pilgern mit Christiane) – auf dem Beuroner Jakobsweg

Auf dem Beuroner Jakobsweg lernt man, dass Pilgern ganz schön anstrengend sein kann.

Nicht nur psychisch sondern auch physisch.

Ein knackiger Aufstieg über 350 Höhenmeter auf matschigem Terrain. Für eine kurze Verschnaufpause geht es an einer Hütte vorbei ins Felsenmeer.

Oben angekommen erstreckt sich der Blick über weites Land und sonnige Blumenwiesen.

Das Rucksackvesper und die Sonnenstrahlen, sind nach so viel Regen, Balsam für die Seele.

Eine geöffnete evangelische Kirche als Pilgerstation dürfte eine Besonderheit sein. Christiane zeigt uns diese in Tieringen; sogar mit Stempelaufkleber für den Pilgerausweis.

Der Mesner wird wohl von unserem Besuch nicht so begeistert sein, denn das matschige Terrain hinterlässt so manche Spur.

Pilgern auf dem Barfußpfad erfordert höchste Disziplin, Konzentration und Schmerzüberwindung. Die nicht gerade aufmunternden Worte der Nichtbarfußläufer erschwerten die Übungen zusätzlich.

Mit stark durchbluteten Füßen in den Wanderschuhen erfolgte der Abstieg durch den schattigen Albtraufwald.

PPmC ist immer ein Genuss. Schön, dass wir dieses Jahr wieder in diesen Genuss kommen durften.

Zweite Wanderung 2021 – Neues Format

Sandra und Jochen boten am 11. Juli 2021 die zweite Albvereinswanderung dieses Jahr an.

Die beiden haben sich während der Corona-Pause ein neues Format ausgedacht.

Man nehme einen Premiumwanderweg.
Man beginne diesen erst nachmittags.
Man wandere hinauf auf einen Berg.

Man unterbreche die Wanderung mit einer Eis- und Kaffeepause.
Man besteige einen Aussichtsturm auf 844 m Meereshöhe.
Man schlendere über blumenübersäte duftende Wacholderheiden.
Man tue sich gütlich an der Aussicht über die Kuppen der Schwäbischen Alb.
Man stoppe kurz vor Schluss an einem Grillplatz.
Man entzünde ein Feuer.
Man hole eine Wurst aus dem Rucksack
Man heize der Wurst kräftig ein.
Man stecke die leckere Wurst mit Senf in ein Weckle.
Man lasse sich die selbstgemachte herzhafte Abendmahlzeit schmecken.
Man erfreue sich am Sonnenuntergang.
Man gestalte den Rückweg zum Parkplatz kurz.

Durchaus ein Format, das zukünftig wiederholt werden kann.

Die erste Gomaringer Albvereinswanderung 2021

Monatelang gab es keine Wanderungen. Welch eine Herausforderung war es da, mit einer Wanderung über 25 Stunden, 80 km und 2.000 Höhenmeter zu starten?

Margit, Hansjörg und Siegfried haben es trotzdem gewagt, diese Wander-Herausforderung anzubieten.

Was man auf so einer Wanderung alles erleben kann, könnte fast ein Buch füllen.

Vor dem Start ein Schnelltest.
Albauf- und Albabstiege im regelmäßigen Rhythmus.

Naturschutzgebiete mit herrlicher Flora im Drei-Stunden-Takt.
Ein Wunschbaum, mit der Botschaft – bleibt alle gesund.
Mittagspause auf einem Discounterparkplatz mit Eis zum Nachtisch.
Diskgolfer beim Suchen ihres Spielgeräts im mannshohen Gras.

Mitten in einer 500 köpfigen Schafherde und einige Stunden später in einer ca. 30 köpfigen Ziegenherde zu stehen.
Nach gut 12 Stunden und einer Kletterpartie durch Höllenlöcher, eine Rast in einem wahrhaft paradiesischen Garten.
Bei einem diesigen Sonnenuntergang Teil eines baden württembergischen Tanzprojekts zu sein.
Trotz Achtelfinale vom italienischen Gastronom mit Pasta und Pizza bekocht zu werden.
Hinein in eine laue aber taureiche Nachvollmondnacht.

Durchquerung einer nicht mehr pulsierenden Outlet-City.
Kaffee- und Kuchenstopp um zwei Uhr in der Nacht.

Im Morgengrauen an einer erwachenden Großbäckerei vorbei.
Die Amseln starten ihr Morgenlied. Auch Lerchen stimmen mit ein.

Eine Friedhofquerung als vermeintliche Abkürzung.
Mit schwindenden Kräften durch ein ehemaliges Militärgebiet und an einer Räuberhütte vorbei.
Endlich ein roter Bus, zwei herrliche Bänke über Gomaringen als Frühstückstisch gedeckt.

Sektfrühstück über den Dächern von Gomaringen.
Letzter Abstieg – Dusche – Bett – Herrlich!

Hier der Streckenverlauf in Stichworten:
Gomaringen – Bronnweiler – Gönningen – Gielsberg – Ruoffseck – Wackerstein – Unterhausen – Immenberg – Übersberg – Mädlesfels – Eninger Weide – Grüner Fels – Rossfeld – Sonnenfels – Höllenlöcher – Calvar Bühl – Dettingen/Erms – Jusi – Kohlberg – Florian – Metzingen – Halbhöhe Achalm – Reutlingen Nord – Römerschanze – Betzingen – Panzergelände – Gomaringer Horn – Gomaringen

 

 

 

Sozialer Wohnungsbau beim Gomaringer Albverein

Bereits Anfang März diesen Jahres wurden über 100 Sozialwohnungen von Freunden des Albvereins zusammengebaut und in den Gomaringer Gärten aufgehängt.
Trotz des überaus großen und günstigen Angebots, gestalteten sich die Verhandlungen zur Vermietung langwierig und zäh.

Umso erfreulicher ist es, nun vermelden zu können, dass der erste Mietvertrag unter Dach und Fach ist und dass das Ehepaar Hausrotschwanz Ende Mai in das großzügig gestaltete Einfamilienhaus in der Hechinger Straße eingezogen ist.

Beim Einrichten waren die Eheleute gemeinsam sehr eifrig.
Danach hat sich Herr Hausrotschwanz aus dem Staub gemacht und seine Frau buchstäblich auf den Eiern sitzen lassen.
Laut Wikipedia ist das aber normal.

Zur Versorgung der Kinder kommt dann Herr Hausrotschwanz wieder zurück.
Wir dürfen gespannt sein, wann dies der Fall ist.

Falls weitere Mietverträge abgeschlossen wurden, freuen wir uns über Eure Rückinfo unter savgom@gmail.com

Häufiges Gehen, vor allem im Wald oder naturnaher Umgebung, ist gesund,

schreibt Professor Shane O’Mara von der Universität Dublin in seinem Buch „Das Glück des Gehens“.
Hier einige Beispiele:

  • Bei Depressionen ist Gehen in einem ähnlichen Maße wirksam, wie eine medikamentöse Therapie
  • 20 bis 30 Minuten Gehen in der Natur reichen aus, um den Spiegel des Stresshormons Cortisol effektiv zu senken
  • Tägliches Gehen senkt das Risiko für Bluthochdruck und Herzinfarkt, hilft das Gewicht zu reduzieren und stärkt somit den Herz-Kreislauf.
  • 1.000 Schritte pro Tag senken den Blutzucker von Diabetikern doppelt so stark wie ein gängiges Medikament.
  • Gehen regt die Aktivität des Hirns an. Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit und Lernvermögen nehmen zu.
  • Gehen stärkt Knochen, Gelenke und das Immunsystem.
  • Gehen verbessert den Gleichgewichtssinn und verringert das Sturzrisiko.
  • Mit Gehen kann eine beginnende Demenz um etwa 50 Prozent verlangsamt werden.

 

Beim Albverein ist Gehen im Wald oder naturnaher Umgebung ein zentraler Baustein. Wir tragen sozusagen in hohem Maße zur Gesundheit unserer Mitglieder bei.

Wäre das nicht auch etwas für Dich?

Mitglied werden geht ganz einfach hier

Gomaringen – damals und heute – Mülleimer auf dem Horn

Vor zwei Jahren hat das Horn neue Bänke erhalten, die zum Verweilen einladen. In einigem Abstand befand sich immer noch ein Mülleimer aus alten Zeiten.
Der hat nun den Ruhestand verdient, denn er musste doch sehr vieles Schlucken, was oft auch sehr unappetitlich war.
In den letzten beiden Jahren war es schön zu sehen, dass, die meisten Besucher Ihren Müll in den Mülleimer warfen oder wieder mit nach Hause nahmen und nicht einfach auf den Boden warfen.

Jetzt hat das Horn einen schicken neuen Mülleimer aus Holz bekommen. Passend zu den Bänken.
Wir wünschen ihm, dass er gut behandelt wird und dass sich der Trend aus den letzten beiden Jahren fortsetzt.
Wir freuen uns, wenn Ihr Euren Müll mit nach Hause nehmt und unseren schicken neuen Mülleimer aus Holz nur im Notfall mit Euren Resten speist.

Schon mal im Voraus vielen Dank.

Die Orchis kommen!

Die Orchideenblüte hat begonnen.

In den kommenden Wochen ist es wieder soweit!

Da wären
die Orchis mascula (stattliches Knabenkraut),
die Orchis militaris (Helm-Knabenkraut),
die Orchis morio (kleines Knabenkraut),
die Orchis pallens (blasses Knabenkraut) und
die Orchis ustulata (Brand-Knabenkraut).

Manche kommen nur in kleinen Gruppen und andere in vielen tausend Individuen. Wieder ein Wunder der Natur.

Beobachten könnt Ihr die Orchis zum Beispiel auf dem Filsenberg, dem Pfullinger Berg, auf der Wanne bei der Pfullinger Unterhose, dem Ursulahochberg, dem Won und seit einigen Jahren nun auch wieder auf dem Schönberg unterhalb des Roßbergs.
Alle Ziele sind von Gomaringen mit dem Auto in maximal 30 Minuten erreichbar.

Die Orchis halten sich hauptsächlich in Naturschutzgebieten auf. Wenn Ihr sie besuchen möchtet, haltet Euch bitte an die folgenden Regeln.

Bleibt immer auf den Wegen. Alle Orchis sind vom Weg aus gut zu beobachten. Sie laufen auch nicht weg.
Ihr dürft keine Orchis mit nach Hause nehmen.
Picknicken müsst Ihr außerhalb des geschützten Bereichs. Meist gibt es am Rande sogar Grillstellen mit Schutzhütten zum Verweilen und Säumen.
Wenn Ihr einen Hund dabei habt, muss der an die Leine.

So freuen sich die Orchis und die „Naturschutzgebiet-Wächter“ über Euren Besuch.

Wandern und Grillen am 1. Mai

Hier einige Empfehlungen, falls Ihr selber keine Idee habt und keine Karte mitnehmen möchtet. Fast alles Premiumwege am Früchtetrauf. Maximale Anfahrtszeit zum Startpunkt 15 Minuten.

Nummer 1:
Der 13,3 km lange „Dreifürstensteig“ – Start beim Sportheim Mössingen-Talheim. Grillstellen auf dem Dreifürstenstein und, über einen kurzen Abstecher erreichbar, an der Burg Andeck.

Nummer 2:
Die 9,6 km lange „Firstwaldrunde“ – Start an der Gomaringer Sport- und Kulturhalle. Zugangsweg über das Nabu-Haus-Nehren. Grillstelle am Spielplatz Schwanholz in Nehren

Nummer 3:
Der 6,8 km lange Rundweg „Wo der Most wächst“ – Start im Gomaringer Schlosshof – Grillstellen bei der Freizeitanlage Buchbach und, über einen kurzen Abstecher erreichbar, auf dem Horn.

Nummer 4:
Der 4,8 km lange „Premiumspazierweg Hochgehkämpft“ – Start am Schützenhaus in Gönningen – Grillstelle auf den Rosswiesen oder auf dem Rossberg.

Nummer 5:
Der 4,8 km lange Rundweg „Kaiser- und Keltenrunde“ – Start am Friedhof in Stockach. Grillstelle im Ehrenbachtal.

Da ist doch bestimmt auch etwas für Dich dabei – oder etwa nicht?