Bachwanderung mit Birgit und Stephes – die Vierte

Nach drei Touren innerhalb von Gomaringen hieß es dieses Jahr „Raus aus dem Ort“.

Trotzdem ging es zuerst doch noch durch den Ort am Bach entlang, wo Mühlen wie auf einer Kette aneinandergereiht waren.

Ob Getreide-, Schleif- oder Ölmühle, alles war dabei.

Bei der Äußeren Mühle fing dann die Herausforderung an.

Im angenehm kühlen Wasser der Wiesaz und im Schatten der Bäume stapfte die Gruppe ortsauswärts an fast hochhaushohen Wänden vorbei Richtung Bronnweiler.

Wieder gab es einige Teilnehmende, die nicht glauben wollten, dass es, trotz der langen Trockenheit, in der Wiesaz tiefe Gumpen gibt, die einen Hobbit hüfthoch im Wasser stehen lassen.

Jetzt wissen sie, dass es wirklich so ist, und sie hatten Freude daran.

Gegen Schluss war die Tour noch mit Hürden gespickt und es hieß:
Oben drüber oder unten durch.

Den Schlusspunkt setzte eine seltene Mühlenart: Die Hanfreibe.

Dort wurden Hanfpflanzen (Cannabis), die in großen Mengen rund um Gomaringen angepflanzt wurden, durch Reibung weich und spinnbereit gemacht.

Aus diesen Fasern wurden Stoffe für Säcke und Arbeitskleidung gewebt.

Ob während der Herstellung der Fasern das Kraut auch geraucht wurde, ist nicht bekannt.