Via Dolorosa 2026

In Wikipedia kann man lesen:

„Der Karfreitag gehört zu den sogenannten stillen Tagen, an dem verschiedene öffentliche Veranstaltungen verboten sind, etwa sportliche Veranstaltungen, solche in Räumen mit Schankbetrieb und alle sonstigen öffentlichen Veranstaltungen zur Unterhaltung.

Außer wenn sie der geistig-seelischen Erhebung dienen und auf den ernsten Charakter des Tages Rücksicht nehmen.“

Auf die Via Dolorosa der Albvereinsgruppe Gomaringen passt diese Beschreibung wunderbar.

Wer sich morgens kurz vor halb acht auf den Kreuzweg hinauf zur Salmendinger Kapelle begibt und mittags um vier von der Wurmlinger Kapelle den Kreuzweg hinunterschlendert, hat in den gut 30 Kilometern dazwischen viele geistig-seelische Erhebungen, die diesen Tag zu etwas ganz Besonderem werden lassen.

Seien es:

  • die Schneefelder auf der winterlichen Alb
  • die startende Blüte im Streuobstparadies
  • der wohlduftende Cappuccino in der Bäckerei
  • die matschigen Wegpassagen
  • die Anwesen der Damen und Herren von Tessin
  • das unverhoffte Tiramisu an der Hauptstraße
  • das lila Blütenmeer am Wegesrand
  • der meditative Genuss einer Schokolade
  • die Sektbar im Kofferraum
  • und dazwischen jede Menge Zeit miteinander ins Gespräch zu kommen über Gott und die Welt.

 

Ein Karfreitag, der auf jeden Fall in positiver Erinnerung bleibt.