„Nun, da sich der Vorhang der Nacht von der Bühne hebt, kann das Spiel beginnen.“

So könnte man mit den Worten der „Fantastischen Vier“ auch den Start des Abends im Tropenhaus des botanischen Gartens beschreiben.

Bei lausiger Kälte draußen, eröffnete sich uns feuchttropische Luft im Innern des riesigen Gewächshauses.

Im Dunkeln stehend riecht man die dicke Luft und hört ein abwechslungsreiches Pfeifen.

Dieses Pfeifen ist beeindruckend und man fragt sich:

„Wo sind die Vögel?“. Sind die überhaupt echt?

Die Töne klingen so rein wie aus der Musikbox.

Annie, unsere gebuchte Botanikerin, klärte uns auf. Es sind gar keine Vögel, die da pfeifen. Es sind, und das ist kein Witz, Frösche, die wenn die Nacht hereinbricht, ihr Pfeifen beginnen.

Wer Glück hat, kann sogar die Frösche beobachten. Und wir hatten Glück.

Sehr beindruckend waren aber auch die vielen Pflanzen.

Ob Bambus, Banane, Chili, Kaffee, Mango oder Kaugummibaum.

Der Bambus wächst ziemlich schnell. Ein Kind der Gruppe brauchte für 130 cm acht Jahre, der Bambus nur drei Tage.

Viele spannende Dinge zeigte uns Annie. Die Stunde für die Führung verging wie im Flug.

Zum Schluss ging es noch zum Kakaobaum mit großen gelben Früchten direkt am Stamm und einem Geschmackstest von einer 95-prozentigen Schokolade.

Ein Gaumenschmaus war diese für wenige und es stellt sich die Frage, wie der Mensch darauf gekommen ist, dieses bittere Zeug lecker zu machen.

Hier noch eine Hörprobe der pfeifenden Frösche